Präalbumin-Inhibitoren sind eine spezifische Klasse chemischer Verbindungen, die mit Präalbumin, auch bekannt als Transthyretin (TTR), interagieren und dessen Funktion hemmen. Präalbumin ist ein Protein, das hauptsächlich in der Leber gebildet und in den Blutkreislauf abgegeben wird, wo es Thyroxin (T4) und das retinolbindende Protein bindet und transportiert und damit eine entscheidende Rolle beim Transport von Schilddrüsenhormonen und Vitamin A durch den Körper spielt. Inhibitoren von Präalbumin sind so konzipiert, dass sie mit der Struktur des Proteins interagieren und häufig auf seine Bindungsstellen abzielen oder seine Stabilität beeinträchtigen, um seine Aktivität zu modulieren. Auf diese Weise können diese Verbindungen die Bindung und den Transport von Thyroxin und Retinol-bindendem Protein beeinflussen, was zu Veränderungen bei ihrer Bioverfügbarkeit und Verteilung führt.
Die Interaktion von Präalbumin-Inhibitoren mit dem Protein ist sehr spezifisch und hängt von einem detaillierten Verständnis der dreidimensionalen Struktur und der Bindungsdynamik des Proteins ab. Diese Inhibitoren weisen häufig eine hohe Affinität für Präalbumin auf und können mit dem Protein auf reversible oder irreversible Weise interagieren, je nach Art der Verbindung und ihrem Wirkmechanismus. Die Entwicklung von Präalbumin-Inhibitoren erfordert ausgefeilte rechnerische und experimentelle Techniken, um Spezifität und Wirksamkeit zu gewährleisten. Die molekularen Wechselwirkungen zwischen Präalbumin und seinen Inhibitoren sind komplex und können Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen und Van-der-Waals-Kräfte umfassen. Die präzise Modulation der Präalbumin-Aktivität durch den Einsatz von Inhibitoren erfordert einen nuancierten Ansatz, um Spezifität zu gewährleisten und unbeabsichtigte Wechselwirkungen mit anderen Proteinen oder biologischen Molekülen zu minimieren. Die Entwicklung und Untersuchung von Präalbumin-Inhibitoren erfordert daher einen multidisziplinären Ansatz, der Kenntnisse aus Chemie, Biologie und Biophysik integriert, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Doxorubicin | 23214-92-8 | sc-280681 sc-280681A | 1 mg 5 mg | ¥1986.00 ¥4806.00 | 43 | |
Doxorubicin ist dafür bekannt, Hepatotoxizität zu verursachen, die die Leberfunktion beeinträchtigen kann und in der Folge die Expression von Präalbumin reduziert. | ||||||
Rifampicin | 13292-46-1 | sc-200910 sc-200910A sc-200910B sc-200910C | 1 g 5 g 100 g 250 g | ¥1094.00 ¥3700.00 ¥7627.00 ¥16551.00 | 6 | |
Rifampicin induziert Leberenzyme und kann die Proteinsynthese in der Leber verändern, was die Präalbumin-Expression beeinträchtigen kann. | ||||||
Acetaminophen | 103-90-2 | sc-203425 sc-203425A sc-203425B | 5 g 100 g 500 g | ¥463.00 ¥688.00 ¥2189.00 | 11 | |
In hohen Dosen kann Paracetamol die Leber schädigen und möglicherweise die Expression von Proteinen wie Präalbumin verringern. | ||||||
Methotrexate | 59-05-2 | sc-3507 sc-3507A | 100 mg 500 mg | ¥1061.00 ¥2403.00 | 33 | |
Methotrexat kann Lebertoxizität verursachen und die Fähigkeit der Leber, Präalbumin zu synthetisieren und auszuscheiden, beeinträchtigen. | ||||||
Lead(II) Acetate | 301-04-2 | sc-507473 | 5 g | ¥959.00 | ||
Es ist bekannt, dass Bleiexposition Hepatotoxizität verursacht, die die Fähigkeit der Leber zur Synthese und Ausscheidung von Präalbumin beeinträchtigen könnte. | ||||||
Arsenic(III) oxide | 1327-53-3 | sc-210837 sc-210837A | 250 g 1 kg | ¥1004.00 ¥2572.00 | ||
Arsentrioxid ist lebertoxisch und kann die Synthese und Sekretion von Präalbumin beeinträchtigen. | ||||||
Chloroform | 67-66-3 | sc-239527A sc-239527 | 1 L 4 L | ¥1264.00 ¥2302.00 | 1 | |
Die Exposition gegenüber Chloroform kann zu Leberschäden führen, die möglicherweise die Expression von Präalbumin verringern. | ||||||
Cadmium chloride, anhydrous | 10108-64-2 | sc-252533 sc-252533A sc-252533B | 10 g 50 g 500 g | ¥632.00 ¥2065.00 ¥3971.00 | 1 | |
Cadmium ist hepatotoxisch und könnte die Fähigkeit der Leber zur Produktion und Ausscheidung von Präalbumin beeinträchtigen. | ||||||