PP2B-B1-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die Aktivität des PP2B-B1-Proteins abzielen und diese hemmen. Das Protein ist eine regulatorische Untereinheit der Proteinphosphatase 2B (PP2B), auch bekannt als Calcineurin. PP2B ist eine Calcium- und Calmodulin-abhängige Serin/Threonin-Phosphatase, die eine entscheidende Rolle bei der Regulierung einer Vielzahl zellulärer Prozesse spielt, darunter die Calcium-Signalübertragung und die Modulation von Phosphorylierungszuständen in Proteinen. Die B1-Untereinheit ist für die ordnungsgemäße Funktion und Regulierung von PP2B von entscheidender Bedeutung, und Inhibitoren, die ihre Aktivität stören, können die von der Calcineurin-Aktivität abhängigen nachgeschalteten Signalwege erheblich verändern. Durch die spezifische Hemmung von PP2B-B1 können diese Verbindungen die Fähigkeit der Phosphatase beeinflussen, Phosphatgruppen von Zielproteinen zu entfernen, und so Prozesse wie die zelluläre Aktivierung und die Calciumhomöostase beeinflussen. PP2B-B1-Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie auf die einzigartigen Bindungsstellen der regulatorischen Untereinheit B1 abzielen, die sich von anderen Untereinheiten des Calcineurin-Komplexes unterscheidet. Diese Inhibitoren bestehen oft aus strukturellen Merkmalen, die es ihnen ermöglichen, spezifisch mit der PP2B-B1-Untereinheit zu interagieren und so ihre ordnungsgemäße Assoziation mit dem katalytischen Kern der Phosphatase zu verhindern. Diese selektive Hemmung ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Spezifität, da PP2B an einer Vielzahl von Signalwegen beteiligt ist. PP2B-B1-Inhibitoren werden durch fortgeschrittene chemische Synthese entwickelt und oft Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR) unterzogen, um ihre Bindungseigenschaften und Spezifität zu optimieren. Diese Inhibitoren sind nützliche Forschungsinstrumente, um die Rolle von PP2B-B1 in verschiedenen zellulären Kontexten zu analysieren und Erkenntnisse über die Regulierung der Calcium-abhängigen Phosphatase-Aktivität zu gewinnen, ohne andere Phosphatase-Komplexe zu beeinträchtigen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cyclosporin A | 59865-13-3 | sc-3503 sc-3503-CW sc-3503A sc-3503B sc-3503C sc-3503D | 100 mg 100 mg 500 mg 10 g 25 g 100 g | ¥711.00 ¥1038.00 ¥2821.00 ¥5472.00 ¥11677.00 ¥24155.00 | 69 | |
Ein Immunsuppressivum, das Calcineurin hemmt, indem es einen Komplex mit Cyclophilin bildet und so die Aktivierung von T-Zellen beeinträchtigt. | ||||||
FK-506 | 104987-11-3 | sc-24649 sc-24649A | 5 mg 10 mg | ¥880.00 ¥1704.00 | 9 | |
Ein weiteres Immunsuppressivum, das an FKBP12 bindet und einen Komplex bildet, der Calcineurin hemmt, was sich auf die Immunantwort auswirkt. | ||||||
Voclosporin-d4 | 515814-01-4 unlabeled | sc-475774 sc-475774A sc-475774B | 1 mg 2.5 mg 5 mg | ¥7220.00 ¥16246.00 ¥29976.00 | ||
Ein neuartiger Calcineurin-Inhibitor mit einem ähnlichen Mechanismus wie Cyclosporin A, der bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird. | ||||||
Pimecrolimus | 137071-32-0 | sc-208172 | 1 mg | ¥1579.00 | 2 | |
Ein Ascomycin-Derivat, das Calcineurin hemmt. | ||||||
AS-252424 | 900515-16-4 | sc-202961 sc-202961A | 1 mg 5 mg | ¥474.00 ¥1783.00 | ||
Ein PI3K-Inhibitor könnte indirekt die Calcineurin-Signalwege beeinflussen, insbesondere bei der T-Zell-Aktivierung. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Ein weiterer PI3K-Hemmer, der möglicherweise Calcineurin-abhängige Prozesse in Zellen beeinflusst. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Ein mTOR-Inhibitor kann indirekt Calcineurin-regulierte Signalwege beeinflussen, insbesondere in Immun- und Nervenzellen. | ||||||