Wenn POTE14 ein neues Protein von Interesse wäre, würde der Prozess der Identifizierung und Entwicklung von Hemmstoffen für ein solches Protein mehrere Schritte umfassen. Die erste Phase dieses Prozesses würde aus einer detaillierten Untersuchung der Struktur und Funktion des Proteins bestehen. Wenn POTE14 eine Rolle in einem biochemischen Stoffwechselweg spielt, indem es mit bestimmten Molekülen interagiert, würde der erste Schritt darin bestehen, diese Interaktionen zu kartieren und die strukturellen Merkmale zu verstehen, die sie ermöglichen. Inhibitoren würden so konzipiert, dass sie diese Wechselwirkungen unterbrechen, entweder durch direkte Bindung an die aktiven oder Interaktionsstellen von POTE14 oder durch Herbeiführung einer Konformationsänderung, die seine Funktionalität verändert. Techniken wie das Hochdurchsatz-Screening könnten eingesetzt werden, um erste Leitverbindungen zu entdecken, die eine Bindungsaffinität zu dem Protein aufweisen.
Nach der Identifizierung von Leitverbindungen würde ein strenger Prozess der chemischen Optimierung durchgeführt, um die Wirksamkeit und Spezifität der POTE14-Inhibitoren zu verbessern. Medizinalchemiker würden die chemische Struktur dieser Leitverbindungen modifizieren, indem sie möglicherweise funktionelle Gruppen verändern, Atome hinzufügen oder entfernen oder die Stereochemie verändern, um die Interaktion mit POTE14 zu verbessern. Während dieses Prozesses wären verschiedene analytische und strukturbiologische Techniken, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Röntgenkristallographie, Kryo-Elektronenmikroskopie und Molekulardynamiksimulationen, von entscheidender Bedeutung. Diese Instrumente würden dazu beitragen, die molekularen Wechselwirkungen aufzuklären und den rationalen Entwurf von Hemmstoffen zu steuern. Ziel wäre es, Moleküle mit hoher Affinität und Spezifität für POTE14 zu erhalten und dabei mögliche Off-Target-Wechselwirkungen zu minimieren. Darüber hinaus würden die physikochemischen Eigenschaften dieser Inhibitoren, wie Löslichkeit, Stabilität und Zellpermeabilität, optimiert, um sicherzustellen, dass sie POTE14 in seinem biologischen Kontext wirksam erreichen und modulieren können.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Camptothecin | 7689-03-4 | sc-200871 sc-200871A sc-200871B | 50 mg 250 mg 100 mg | ¥654.00 ¥2098.00 ¥1061.00 | 21 | |
Camptothecin hemmt die DNA-Topoisomerase I, die für die DNA-Replikation und -Transkription erforderlich ist, was die Genexpression verringern kann. | ||||||
Aphidicolin | 38966-21-1 | sc-201535 sc-201535A sc-201535B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥948.00 ¥3452.00 ¥12455.00 | 30 | |
Aphidicolin ist ein spezifischer Inhibitor der DNA-Polymerasen alpha und delta, was zu einem Stopp der DNA-Replikation führt und möglicherweise die Genexpression beeinträchtigt. | ||||||
Cordycepin | 73-03-0 | sc-203902 | 10 mg | ¥1139.00 | 5 | |
Cordycepin (3'-Desoxyadenosin) bewirkt eine vorzeitige Beendigung der mRNA-Synthese und reduziert dadurch die Genexpression. | ||||||
Flavopiridol | 146426-40-6 | sc-202157 sc-202157A | 5 mg 25 mg | ¥880.00 ¥2922.00 | 41 | |
Flavopiridol hemmt Cyclin-abhängige Kinasen (CDKs), die für die Progression des Zellzyklus und die Regulierung der Transkription notwendig sind. | ||||||
Ellipticine | 519-23-3 | sc-200878 sc-200878A | 10 mg 50 mg | ¥1636.00 ¥6419.00 | 4 | |
Ellipticin interkaliert in die DNA und hemmt die Topoisomerase II, wodurch die DNA-Replikation und -Transkription beeinträchtigt wird. | ||||||
DRB | 53-85-0 | sc-200581 sc-200581A sc-200581B sc-200581C | 10 mg 50 mg 100 mg 250 mg | ¥485.00 ¥2132.00 ¥3565.00 ¥7480.00 | 6 | |
DRB hemmt die von der RNA-Polymerase II abhängige Transkriptionsverlängerung und reduziert dadurch die mRNA-Synthese und die Genexpression. | ||||||
Geldanamycin | 30562-34-6 | sc-200617B sc-200617C sc-200617 sc-200617A | 100 µg 500 µg 1 mg 5 mg | ¥440.00 ¥666.00 ¥1173.00 ¥2324.00 | 8 | |
Geldanamycin bindet an das Hitzeschockprotein 90 (Hsp90) und kann dessen Funktion stören, wodurch die Stabilität von Proteinen, die an der Genexpression beteiligt sind, beeinträchtigt werden kann. | ||||||
Leflunomide | 75706-12-6 | sc-202209 sc-202209A | 10 mg 50 mg | ¥226.00 ¥936.00 | 5 | |
Leflunomid hemmt die Dihydroorotat-Dehydrogenase, die für die Pyrimidin-Synthese notwendig ist, und reduziert dadurch möglicherweise die DNA- und RNA-Synthese. | ||||||
Mithramycin A | 18378-89-7 | sc-200909 | 1 mg | ¥621.00 | 6 | |
Mithramycin A bindet an die DNA und hemmt die RNA-Polymerase, was die mRNA-Synthese und die Genexpression verringern kann. | ||||||
Mitoxantrone | 65271-80-9 | sc-207888 | 100 mg | ¥3215.00 | 8 | |
Mitoxantron lagert sich in die DNA ein und hemmt die Topoisomerase II, was zu einer Störung der DNA-Replikation und Transkription führen kann. | ||||||