Da es sich bei SLC7A6 um einen Transporter handelt, sind Inhibitoren für diese Proteinklasse in der Regel Moleküle, die mit natürlichen Substraten (Aminosäuren) um die Transporter-Bindungsstelle konkurrieren können, was die Effizienz der Aminosäureaufnahme in die Zelle verringern könnte. Bei einigen der oben aufgeführten Verbindungen handelt es sich um Aminosäuren oder Aminosäureanaloga, die als kompetitive Inhibitoren wirken können, während andere den Transporter indirekt beeinflussen können, z. B. durch Veränderung der Membranfluidität oder Modulation der Expression des Transporters.
Was die chemische Klasse der SLC7A6-Inhibitoren betrifft, so basiert das Konzept weitgehend auf der Fähigkeit bestimmter Moleküle, entweder direkt oder indirekt mit dem Transporter zu interagieren und seine Aktivität zu modulieren. Zu den direkten Inhibitoren können kompetitive Substrate gehören, die den natürlichen Aminosäuresubstraten des Transporters ähneln und um die Bindung an die aktive Transportstelle konkurrieren. Indirekte Modulatoren können die Transporteraktivität durch eine Vielzahl von Mechanismen beeinflussen, z. B. durch Veränderung der Eigenschaften der Plasmamembran, durch Veränderung der Transporterexpression oder dadurch, dass sie den Substraten strukturell ähnlich sind, aber nicht transportiert werden können, wodurch der Transportmechanismus blockiert wird. Die chemischen Strukturen dieser Verbindungen sind vielfältig und spiegeln die unterschiedlichen Mechanismen wider, durch die sie die Transporteraktivität beeinflussen können. Einige von ihnen sind natürliche Aminosäuren oder eng verwandte Analoga, während andere strukturell vielfältiger sind. Die Wirksamkeit und Spezifität dieser Verbindungen bei der Hemmung von SLC7A6 kann sehr unterschiedlich sein, und ihre Verwendung als Forschungsinstrumente oder anderweitig würde von einem detaillierten Verständnis ihrer Wechselwirkungen mit dem Transporter und dem zellulären Kontext abhängen, in dem sie eingesetzt werden.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
UMI-77 | 518303-20-3 | sc-507475 | 5 mg | ¥1467.00 | ||
UMI-77 ist ein kleines Molekül, das zwar in erster Linie auf Mcl-1 abzielt, sich aber auch indirekt auf die PISD-Funktion auswirkt, indem es die mitochondriale Dynamik verändert. | ||||||
AZD8055 | 1009298-09-2 | sc-364424 sc-364424A | 10 mg 50 mg | ¥1839.00 ¥3971.00 | 12 | |
AZD8055, ein mTOR-Inhibitor, kann die PISD-Aktivität indirekt hemmen, indem er nachgeschaltete Signalwege moduliert, die die PISD-Funktion beeinflussen. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin, ein weiterer mTOR-Inhibitor, wirkt sich ebenfalls indirekt auf die PISD-Funktion aus, indem es wichtige Signalwege verändert, die die PISD-Aktivität beeinflussen. | ||||||
Torin 1 | 1222998-36-8 | sc-396760 | 10 mg | ¥2764.00 | 7 | |
Torin 1, ein potenter mTOR-Inhibitor, kann die PISD-Aktivität indirekt durch die Regulierung damit verbundener Signalwege beeinflussen. | ||||||
ZSTK 474 | 475110-96-4 | sc-475495 | 5 mg | ¥846.00 | ||
ZSTK474 ist ein PI3K-Inhibitor, der durch seinen Einfluss auf die PI3K/Akt-Signalwege eine indirekte Wirkung auf die PISD-Funktion haben kann. | ||||||