Perforin-1-Inhibitoren sind eine Kategorie chemischer Verbindungen, die speziell auf die Aktivität von Perforin 1 abzielen und diese modulieren, einem wichtigen Protein, das an Immunreaktionen beteiligt ist. Perforin 1, auch bekannt als PRF1, kommt vor allem in zytotoxischen T-Lymphozyten (CTL) und natürlichen Killerzellen (NK) vor, die integrale Bestandteile des Immunsystems sind und für die Beseitigung infizierter oder krebsartiger Zellen verantwortlich sind. Perforin 1 spielt eine zentrale Rolle bei den Abwehrmechanismen des Wirts, indem es Poren oder Kanäle in der Membran der Zielzelle bildet. Diese Poren ermöglichen das Eindringen zytotoxischer Enzyme, so genannter Granzyme, in die Zielzelle, wodurch eine Kaskade von Ereignissen in Gang gesetzt wird, die zum Zelltod führen.
Perforin-1-Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie die Funktion von Perforin 1 beeinträchtigen, indem sie entweder seine Synthese blockieren oder seine Aktivität hemmen. Diese Inhibitoren wirken auf molekularer Ebene, indem sie den durch Perforin 1 vermittelten Zellabtötungsmechanismus unterbrechen. Durch die Modulation des Perforin-1-Stoffwechsels haben diese Wirkstoffe das Potenzial, die Immunantwort auf verschiedene Weise zu beeinflussen, was zu Forschungszwecken untersucht werden kann. Wenn man versteht, wie Perforin-1-Inhibitoren Immunzellen und ihre zytotoxische Aktivität beeinflussen, kann man wertvolle Erkenntnisse über die Immunologie und die Entwicklung neuer Strategien zur Immunmodulation gewinnen. Darüber hinaus könnten diese Inhibitoren auch über die Immunologie hinaus von Bedeutung sein, da Perforin 1 mit bestimmten Autoimmunkrankheiten in Verbindung gebracht wird, was diese chemische Klasse für die biomedizinische Forschung im weiteren Sinne interessant macht.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cytosporone B | 321661-62-5 | sc-252653 | 5 mg | ¥1647.00 | 7 | |
Cytosporon B hemmt die Perforin-Expression durch Modulation von Transkriptionsfaktoren und verringert so die Produktion von Perforin durch zytotoxische T-Zellen. | ||||||
Concanamycin A | 80890-47-7 | sc-202111 sc-202111A sc-202111B sc-202111C | 50 µg 200 µg 1 mg 5 mg | ¥745.00 ¥1884.00 ¥7593.00 ¥29344.00 | 109 | |
Concanamycin A unterbricht die Ansäuerung der zytotoxischen Granula, verhindert die Aktivierung von Perforin und die Freisetzung zytotoxischer Granula. | ||||||
2-Deoxy-D-glucose | 154-17-6 | sc-202010 sc-202010A | 1 g 5 g | ¥790.00 ¥2426.00 | 26 | |
2-Deoxy-D-Glukose reduziert die Energieproduktion in zytotoxischen T-Zellen und beeinträchtigt die Freisetzung und Funktion von Perforin und anderen zytotoxischen Faktoren. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Wortmannin hemmt den PI3-Kinase-Signalweg und unterbricht so die intrazelluläre Signalübertragung, die für die Sekretion von Perforin durch zytotoxische T-Zellen erforderlich ist. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
LY294002 hemmt, ähnlich wie Wortmannin, den PI3-Kinase-Signalweg, wodurch die Freisetzung von Perforin durch zytotoxische T-Lymphozyten beeinträchtigt wird. | ||||||
Bisindolylmaleimide I (GF 109203X) | 133052-90-1 | sc-24003A sc-24003 | 1 mg 5 mg | ¥1185.00 ¥2730.00 | 36 | |
Diese Verbindung hemmt die Proteinkinase C (PKC), die bei der Perforin-Aktivierung eine Rolle spielt, und verringert damit dessen zytotoxisches Potenzial. | ||||||
Manumycin A | 52665-74-4 | sc-200857 sc-200857A | 1 mg 5 mg | ¥2471.00 ¥7153.00 | 5 | |
Manumycin A hemmt den Ras-Signalweg und unterbricht damit die für die Perforin-Sekretion durch T-Zellen erforderlichen nachgeschalteten Prozesse. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin hemmt mTOR, einen wichtigen Regulator der T-Zell-Aktivierung, was zu einer verringerten Perforinproduktion und Zytotoxizität führt. | ||||||