Date published: 2026-2-10

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PDPc Inhibitoren

Gängige PDPc Inhibitors sind unter underem Dichloroacetic acid CAS 79-43-6, NADH disodium salt CAS 606-68-8 und Insulin CAS 11061-68-0.

Die Klasse der chemischen Verbindungen, die als Pyruvat-Dehydrogenase-Phosphatase-Komplex (PDPC)-Inhibitoren bekannt sind, spielt eine bedeutende Rolle bei der Modulation zellulärer Stoffwechselprozesse. Diese Inhibitoren entfalten ihre Wirkung durch Interaktion mit dem PDPC, einem Enzymkomplex, der für die Regulierung der Aktivität des Pyruvat-Dehydrogenase-Komplexes (PDC) verantwortlich ist. PDC spielt eine zentrale Rolle bei der Umwandlung von Pyruvat, einem Produkt der Glykolyse, in Acetyl-CoA, das in den Zitronensäurezyklus zur weiteren Energieerzeugung gelangt. PDPC-Inhibitoren zielen auf die enzymatische Aktivität von PDPC ab und beeinflussen dessen Fähigkeit, PDC zu dephosphorylieren und zu aktivieren. Chemisch gesehen gehören PDPC-Inhibitoren zu einer Vielzahl von Verbindungsklassen, darunter organische Säuren, kleine Moleküle und Cofaktoren. Beispiele für PDPC-Inhibitoren sind Dichloracetat (DCA), Citrat und verschiedene Derivate der Liponsäure. Diese Inhibitoren können die katalytische Funktion von PDPC beeinträchtigen, indem sie um Bindungsstellen konkurrieren oder spezifische Reste modifizieren, die für seine Aktivität entscheidend sind. Darüber hinaus können bestimmte Signalmoleküle, wie z. B. Calciumionen und reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die PDPC-Aktivität beeinflussen, indem sie ihre Konformation durch Oxidation oder allosterische Wechselwirkungen verändern.

Die Auswirkungen von PDPC-Inhibitoren auf den Zellstoffwechsel sind komplex und vielschichtig. Durch die Hemmung von PDPC modulieren diese Verbindungen letztlich die Verfügbarkeit von Acetyl-CoA für die Energieerzeugung und beeinflussen das Gleichgewicht zwischen Glukoseoxidation und Glykolyse. Diese Regulierung ist für die Aufrechterhaltung der metabolischen Homöostase und die Reaktion auf sich ändernde Energieanforderungen von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus können PDPC-Inhibitoren über den Energiestoffwechsel hinaus Auswirkungen haben, indem sie möglicherweise zelluläre Signalwege beeinflussen und zur zellulären Anpassung an verschiedene physiologische Bedingungen beitragen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass PDPC-Inhibitoren eine chemisch vielfältige Klasse von Verbindungen darstellen, die einen Schlüsselenzymkomplex im Glukosestoffwechsel auf komplexe Weise regulieren und über ihre primäre Rolle in den Energieproduktionswegen hinaus umfassendere Auswirkungen auf die Zellfunktion haben.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Dichloroacetic acid

79-43-6sc-214877
sc-214877A
25 g
100 g
$61.00
$128.00
5
(0)

Dichloracetat ist ein gut untersuchter PDPC-Inhibitor, der auf sein Potenzial bei Stoffwechselstörungen und einigen Krebsarten untersucht wurde. Er wirkt durch Hemmung von PDPC, was zu einer erhöhten PDC-Aktivität und einer verstärkten Glukoseoxidation führt.

NADH disodium salt

606-68-8sc-205762
sc-205762A
500 mg
1 g
$91.00
$127.00
3
(1)

Nicotinamidadenindinukleotid (NADH) ist ein Cofaktor, der sich bei hoher zellulärer Energieproduktion ansammelt. Es wurde nachgewiesen, dass NADH PDPC hemmt und als Regulationsmechanismus zur Verhinderung einer übermäßigen Glukoseoxidation dient.

Insulin Antikörper ()

11061-68-0sc-29062
sc-29062A
sc-29062B
100 mg
1 g
10 g
$156.00
$1248.00
$12508.00
82
(1)

Die Insulin-Signalübertragung kann indirekt die PDPC-Aktivität beeinflussen. Insulin fördert die Glukoseaufnahme in die Zellen und regt die Glykolyse an, was die Verfügbarkeit von Pyruvat und Citrat beeinflussen kann, die beide die PDPC-Aktivität modulieren können.