Phosphodiesterase 11A (PDE11A) ist ein Enzym aus der Familie der Phosphodiesterasen (PDE), das eine entscheidende Rolle bei der zellulären Signalübertragung spielt, indem es zyklische Nukleotide wie zyklisches Adenosinmonophosphat (cAMP) und zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP) hydrolysiert. Diese zyklischen Nukleotide fungieren als sekundäre Botenstoffe in verschiedenen Signalwegen, die physiologische Prozesse wie Zellproliferation, Differenzierung und Apoptose regulieren. Insbesondere PDE11A zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, sowohl cAMP als auch cGMP zu hydrolysieren, wodurch es als wichtiger Regulator der intrazellulären Konzentrationen dieser Moleküle fungiert. Durch seine enzymatische Aktivität beeinflusst PDE11A die Amplitude und Dauer der zyklischen Nukleotidsignale und moduliert so die zellulären Reaktionen auf hormonelle Reize, Neurotransmitter und andere extrazelluläre Signale. Die spezifische Expression von PDE11A in bestimmten Geweben, wie Hoden, Prostata und Gehirn, deutet darauf hin, dass es eine bedeutende Rolle bei den physiologischen Funktionen spielt, die für diese Gewebe relevant sind, einschließlich der Fortpflanzungsphysiologie und der neuronalen Signalübertragung.
Die Hemmung von PDE11A hat sich aufgrund ihrer Bedeutung für die Modulation der cAMP/cGMP-vermittelten Signalwege als interessantes Gebiet herausgestellt. Die Hemmung von PDE11A führt zu erhöhten cAMP- und cGMP-Spiegeln in der Zelle und verstärkt so die Signalwege, die durch diese zyklischen Nukleotide reguliert werden. Die Mechanismen der Hemmung umfassen in der Regel kleine Moleküle, die an die katalytische Domäne von PDE11A binden und dessen Fähigkeit zur Hydrolyse zyklischer Nukleotide behindern. Dies führt zu einer verlängerten Aktivierung nachgeschalteter Signalkaskaden, die je nach zellulärem Kontext und dem spezifischen Gleichgewicht der zyklischen Nukleotidsignale im Gewebe verschiedene physiologische Auswirkungen haben können. Inhibitoren von PDE11A könnten daher Prozesse wie die Entspannung der glatten Muskulatur, die Neuroplastizität und andere Funktionen modulieren, die durch cAMP- und cGMP-Signale reguliert werden. Das genaue Verständnis der PDE11A-Hemmungsmechanismen trägt nicht nur zum grundlegenden Wissen über die zelluläre Signalregulierung bei, sondern hebt auch die nuancierte Steuerung physiologischer Prozesse durch Modulation der zyklischen Nukleotidspiegel hervor.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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BC 11-38 | 686770-80-9 | sc-364350 sc-364350A | 10 mg 50 mg | ¥2572.00 ¥7672.00 | ||
BC 11-38 ist ein selektiver Hemmstoff der Phosphodiesterase 11A (PDE11A), der sich durch seine einzigartigen strukturellen Motive auszeichnet, die robuste Wasserstoffbrückenbindungen und hydrophobe Wechselwirkungen im aktiven Zentrum des Enzyms ermöglichen. Diese Verbindung weist eine besondere Reaktionskinetik auf, die zu einer deutlichen Veränderung der katalytischen Effizienz des Enzyms führt. Ihre molekulare Architektur fördert spezifische allosterische Effekte, die die Substrataffinität beeinflussen und die nachgeschalteten Signalkaskaden wirksam modulieren. | ||||||
Tadalafil | 171596-29-5 | sc-208412 | 50 mg | ¥2031.00 | 13 | |
Tadalafil ist ein PDE11A-Hemmer, der den Abbau von cyclischem Guanosinmonophosphat (cGMP) hemmt, was zu einer Erhöhung der cGMP-Konzentration führt und so die Muskelentspannung und die Durchblutung des Corpus cavernosum fördert. | ||||||
YM 254890 | 568580-02-9 | sc-507356 | 1 mg | ¥5754.00 | ||
YM-254890 wirkt hemmend auf PDE11A, indem es die Hydrolyse von cGMP einschränkt, was zu einem erhöhten cGMP-Spiegel führt, der die Vasodilatation und Muskelentspannung unterstützt. | ||||||