Date published: 2026-2-10

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PCYT2 Inhibitoren

Gängige PCYT2 Inhibitors sind unter underem Miltefosine CAS 58066-85-6, D609 CAS 83373-60-8, Perifosine CAS 157716-52-4, Edelfosine CAS 70641-51-9 und C75 (racemic) CAS 191282-48-1.

PCYT2-Inhibitoren gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die darauf abzielen, die Aktivität des Enzyms PCYT2, das für Phosphatidylcholin-CTP-Transferase 2 steht, zu beeinflussen. PCYT2 ist ein Schlüsselenzym, das an der Biosynthese von Phosphatidylcholin, einem wichtigen Bestandteil von Zellmembranen, beteiligt ist. Phosphatidylcholin ist ein Phospholipid, das für die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität und Fluidität von Zellmembranen unerlässlich ist. PCYT2 katalysiert die Umwandlung von Cytidintriphosphat (CTP) und Phosphocholin (einem Vorläufer) in Cytidindiphosphat-Cholin (CDP-Cholin), was ein entscheidender Schritt in der Biosynthese von Phosphatidylcholin ist. PCYT2-Hemmer werden entwickelt, um seine enzymatische Aktivität zu stören, was möglicherweise die zellulären Prozesse stören kann, die an der Membranbildung und dem Lipidstoffwechsel beteiligt sind.

Die Wirkungsmechanismen von PCYT2-Hemmern können je nach ihrer chemischen Struktur und ihren Bindungseigenschaften variieren. Einige Hemmer können direkt mit dem PCYT2-Enzym interagieren und dessen katalytische Aktivität oder Bindung an Substrate wie CTP und Phosphocholin verhindern. Andere können die Konformation oder subzelluläre Lokalisierung des Enzyms verändern und so seine Fähigkeit zur Beteiligung an der Phosphatidylcholin-Biosynthese beeinträchtigen. Durch die Hemmung von PCYT2 können diese Verbindungen die zellulären Phosphatidylcholin-Spiegel beeinflussen, was sich auf die Zusammensetzung und Eigenschaften der Membran auswirken kann. Die laufende Forschung auf diesem Gebiet zielt darauf ab, die genauen Mechanismen und nachgelagerten Effekte der PCYT2-Hemmung aufzuklären und so zu unserem Verständnis ihrer Rolle in der Zellbiologie und im Lipidstoffwechsel beizutragen.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Miltefosine

58066-85-6sc-203135
50 mg
¥914.00
8
(1)

Miltefosin ist ein Cholin-Analogon, das PCYT2 durch Nachahmung seines natürlichen Substrats Cholin kompetitiv hemmt. Diese Hemmung stört die Biosynthese von Phosphatidylcholin, einem wichtigen Bestandteil von Zellmembranen.

D609

83373-60-8sc-201403
sc-201403A
5 mg
25 mg
¥2132.00
¥6487.00
7
(1)

D609 ist ein Tricyclodecan-9-yl-xanthogenat, das PCYT2 nicht-kompetitiv hemmt. Es verändert die Konformation des Enzyms und verringert so seine Aktivität bei der Phospholipid-Biosynthese.

Perifosine

157716-52-4sc-364571
sc-364571A
5 mg
10 mg
¥2121.00
¥3689.00
1
(2)

Perifosin, ein Alkylphospholipid, hemmt indirekt PCYT2, indem es in zelluläre Signalwege eingreift, die die PCYT2-Aktivität regulieren, insbesondere im Lipidstoffwechsel und in der Zellproliferation.

Edelfosine

70641-51-9sc-507459
5 mg
¥2437.00
(0)

Edelfosin ist ein synthetisches Etherlipid, das PCYT2 indirekt hemmt. Es unterbricht die Lipid Rafts in den Zellmembranen und beeinträchtigt so die Lokalisierung und Funktion von PCYT2.

C75 (racemic)

191282-48-1sc-202511
sc-202511A
sc-202511B
1 mg
5 mg
10 mg
¥812.00
¥2324.00
¥3272.00
9
(1)

C75 ist ein Fettsäuresynthase-Hemmer, der indirekt auf PCYT2 wirkt, indem er den Fettsäurestoffwechsel verändert, der für die Synthese von Phosphatidylcholin entscheidend ist.

Fumonisin B1

116355-83-0sc-201395
sc-201395A
1 mg
5 mg
¥2256.00
¥7672.00
18
(1)

Fumonisin B1 ist ein Mykotoxin, das die Ceramid-Synthase hemmt, was zu Veränderungen im Sphingolipid-Stoffwechsel führt, die indirekt die PCYT2-Aktivität beeinflussen.

Tunicamycin

11089-65-9sc-3506A
sc-3506
5 mg
10 mg
¥1941.00
¥3441.00
66
(3)

Tunicamycin hemmt PCYT2 indirekt, indem es die N-gebundene Glykosylierung blockiert, was sich auf mehrere Stoffwechselwege auswirkt, einschließlich derjenigen, die mit dem Lipidstoffwechsel und der PCYT2-Funktion zusammenhängen.

Brefeldin A

20350-15-6sc-200861C
sc-200861
sc-200861A
sc-200861B
1 mg
5 mg
25 mg
100 mg
¥350.00
¥598.00
¥1399.00
¥4219.00
25
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Brefeldin A stört den Golgi-Apparat und beeinflusst indirekt die Aktivität von PCYT2, indem es den intrazellulären Transport und die Lokalisierung von Lipiden und Enzymen, die an der Phospholipidsynthese beteiligt sind, verändert.

Triacsin C Solution in DMSO

76896-80-5sc-200574
sc-200574A
100 µg
1 mg
¥2110.00
¥9511.00
14
(1)

Triacsin C hemmt die langkettige Acyl-CoA-Synthetase und beeinflusst dadurch indirekt die PCYT2-Aktivität, indem es die Verfügbarkeit von Fettsäureacyl-CoA, einem wichtigen Substrat für die Phosphatidylcholin-Synthese, verringert.