PCDP1-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf die Aktivität des PCDP1-Proteins (auch bekannt als Pentachlorphenol-Abbaupfad-Protein 1) abzielen und diese hemmen. Das Protein ist an der zellulären Strukturgestaltung und an Signalprozessen beteiligt. PCDP1 spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Zellform und -stabilität und trägt zur Dynamik des Zytoskeletts und zu den Interaktionen zwischen Zellen und der extrazellulären Matrix bei. PCDP1-Inhibitoren stören diese Funktionen, indem sie an das Protein binden und dessen Aktivität verändern, was zu Veränderungen der Zellmorphologie, -adhäsion und -motilität führt. Diese Verbindungen sind für die Erforschung der molekularen Mechanismen, die die Zellarchitektur regulieren, und der Signalwege, die das Zellverhalten als Reaktion auf externe und interne Reize steuern, von entscheidender Bedeutung. Durch den Einsatz von PCDP1-Inhibitoren können Wissenschaftler untersuchen, wie sich Veränderungen in der strukturellen Integrität von Zellen auf nachgeschaltete biologische Prozesse wie die intrazelluläre Signalübertragung, die Zellmigration und die Gewebeorganisation auswirken. Diese Inhibitoren geben Aufschluss über die Rolle von PCDP1 bei der Aufrechterhaltung der Zytoskelettdynamik und darüber, wie sich seine Hemmung auf die Interaktion mit wichtigen Strukturkomponenten wie Aktin und Tubulin auswirkt. Darüber hinaus sind PCDP1-Inhibitoren wertvolle Hilfsmittel bei der Untersuchung der Rückkopplungsschleifen, die die zellulären Reaktionen auf mechanische Kräfte regulieren, und der Frage, wie Veränderungen der Spannung des Zytoskeletts die Signaltransduktionswege beeinflussen. Insgesamt ermöglichen PCDP1-Inhibitoren den Forschern, die Komplexität der zellulären Struktur und Funktion zu erforschen und ein besseres Verständnis der molekularen Grundlagen zu erlangen, die die Form, Bewegung und mechanische Stabilität der Zellen bestimmen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Hemmt PI3K, kann die an PCDP1 beteiligten Signalwege beeinflussen, indem es die AKT-Aktivierung verändert. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Hemmt MEK1/2, kann den MAPK/ERK-Signalweg beeinflussen und die PCDP1-Aktivität über diesen Weg regulieren. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
Hemmt JNK, kann die Reaktion auf Stress oder Zytokine verändern und wirkt sich dadurch auf PCDP1 aus. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
Zielt auf p38 MAPK und kann Stressreaktionsmechanismen verändern, die möglicherweise mit der PCDP1-Aktivität zusammenhängen. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Starker PI3K-Inhibitor, kann Signalkaskaden beeinflussen, die die PCDP1-Aktivität regulieren. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Hemmt mTOR, kann Proteinsynthesewege beeinflussen, an denen PCDP1 beteiligt ist. | ||||||
SB 431542 | 301836-41-9 | sc-204265 sc-204265A sc-204265B | 1 mg 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥2437.00 ¥4693.00 | 48 | |
Hemmt die TGF-beta/ALK5-Signalübertragung, kann zelluläre Prozesse beeinflussen, an denen PCDP1 beteiligt ist. | ||||||
Y-27632, free base | 146986-50-7 | sc-3536 sc-3536A | 5 mg 50 mg | ¥2098.00 ¥7976.00 | 88 | |
Hemmt ROCK, kann die Dynamik des Aktin-Zytoskeletts in Verbindung mit der Funktion von PCDP1 modulieren. | ||||||
KN-93 | 139298-40-1 | sc-202199 | 1 mg | ¥2053.00 | 25 | |
Hemmt die Ca2+/Calmodulin-abhängige Proteinkinase II, kann die Kalzium-Signalisierung beeinflussen, die PCDP1 beeinflusst. | ||||||
Bortezomib | 179324-69-7 | sc-217785 sc-217785A | 2.5 mg 25 mg | ¥1523.00 ¥12241.00 | 115 | |
Proteasom-Inhibitor, kann zu erhöhtem zellulärem Stress führen, der die regulatorischen Funktionen von PCDP1 beeinträchtigt. | ||||||