Date published: 2026-2-10

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Pax-5 Inhibitoren

Gängige Pax-5 Inhibitors sind unter underem Ibrutinib CAS 936563-96-1, CAL-101 CAS 870281-82-6 und Lenalidomide CAS 191732-72-6.

Pax-5-Inhibitoren stellen eine besondere und bemerkenswerte Klasse chemischer Verbindungen dar, die mit dem Transkriptionsfaktor Pax-5 interagieren und einen regulatorischen Einfluss auf seine Aktivität ausüben. Der Transkriptionsfaktor Pax-5, auch bekannt als B-cell-specific activator protein (BSAP), spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Differenzierung von B-Zellen im Immunsystem. B-Zellen sind integrale Bestandteile der adaptiven Immunantwort und produzieren Antikörper, die verschiedene Krankheitserreger und Fremdkörper bekämpfen. Das Pax-5-Protein dient als Transkriptionsregulator und koordiniert die Expression von Genen, die für die Reifung, Vermehrung und Antikörperproduktion von B-Zellen unerlässlich sind. Pax-5-Inhibitoren sollen diese komplizierten Prozesse modulieren, indem sie an das Pax-5-Protein binden und dessen Transkriptionsaktivität stören, was zu nachgelagerten Auswirkungen auf die Entwicklung und Funktion von B-Zellen führt.

Strukturell umfassen Pax-5-Inhibitoren eine Vielzahl chemischer Einheiten, die jeweils einzigartige molekulare Merkmale aufweisen, die eine Interaktion mit dem Transkriptionsfaktor Pax-5 ermöglichen. Diese Verbindungen zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, in die DNA-Bindungsdomäne von Pax-5 einzugreifen und so dessen Fähigkeit zu beeinträchtigen, spezifische Genpromotorregionen zu erkennen und an diese zu binden. Durch die Unterbrechung der Pax-5-DNA-Interaktion können diese Inhibitoren die Transkription von Genen modulieren, die für die Entwicklung und Differenzierung von B-Zellen von entscheidender Bedeutung sind, wodurch das Schicksal von Vorläuferzellen verändert und die gesamte Immunantwort beeinflusst wird. Forscher haben die Mechanismen, durch die Pax-5-Inhibitoren ihre Wirkung entfalten, umfassend untersucht und dabei das komplizierte Zusammenspiel zwischen Transkriptionsfaktoren, Genexpression und zellulärer Differenzierung beleuchtet. Laufende Untersuchungen decken weiterhin die nuancierten Wechselwirkungen zwischen Pax-5-Inhibitoren und dem breiteren molekularen Netzwerk innerhalb von B-Zellen auf, bieten wertvolle Einblicke in die zugrunde liegenden biologischen Prozesse und ebnen den Weg für zukünftige Anwendungen in verschiedenen Kontexten.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Ibrutinib

936563-96-1sc-483194
10 mg
¥1760.00
5
(0)

Obwohl es sich bei Ibrutinib nicht um einen direkten Pax-5-Inhibitor handelt, ist es ein Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitor, der die B-Zell-Signalwege beeinflusst, was sich indirekt auf die Pax-5-Aktivität auswirkt. Es wird bei der Erforschung verschiedener bösartiger B-Zell-Erkrankungen untersucht.

CAL-101

870281-82-6sc-364453
10 mg
¥2177.00
4
(1)

Ähnlich wie Ibrutinib ist Idelalisib ein Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K)-Inhibitor, der auf B-Zell-Signalwege abzielt und indirekt auf Pax-5 wirkt. Er wurde bei bestimmten B-Zell-Lymphomen untersucht.

Lenalidomide

191732-72-6sc-218656
sc-218656A
sc-218656B
10 mg
100 mg
1 g
¥564.00
¥4219.00
¥23365.00
18
(1)

Obwohl es kein direkter Pax-5-Inhibitor ist, kann Lenalidomid die Funktion und das Überleben von B-Zellen beeinflussen, was sich möglicherweise auf die Pax-5-Aktivität auswirkt.