PAK-Inhibitoren bilden eine eigene chemische Klasse, die selektiv auf Enzyme abzielt, die am Stoffwechsel von Phenylalanin beteiligt sind, einer kritischen Aminosäure, die für verschiedene biologische Prozesse von zentraler Bedeutung ist. Phenylalaninhydroxylase (PAH) ist ein Schlüsselenzym innerhalb dieser Klasse, das für die Katalyse der Umwandlung von Phenylalanin in Tyrosin verantwortlich ist, einem Vorläufer für Neurotransmitter und andere essentielle Moleküle. Die für PAH entwickelten Inhibitoren wirken, indem sie die enzymatische Aktivität von PAH unterbrechen und so möglicherweise eine Möglichkeit bieten, den Phenylalaninspiegel im Körper zu modulieren. Das sorgfältige Design von PAH-Inhibitoren umfasst strukturelle Überlegungen, die es diesen Verbindungen ermöglichen, mit dem aktiven Zentrum des Enzyms zu interagieren, wodurch dessen katalytische Funktion behindert und der normale Verlauf des Phenylalanin-Stoffwechsels verändert wird.
PAH-Inhibitoren konzentrieren sich auf das Verständnis der komplizierten biochemischen Wege, die am Phenylalanin-Stoffwechsel beteiligt sind, und darauf, wie sich die Modulation der PAH-Aktivität auf diese Wege auswirken kann. Die Entwicklung dieser chemischen Klasse stellt einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiet der Stoffwechselregulation dar, da sie Möglichkeiten zur Untersuchung der potenziellen Folgen veränderter Phenylalaninwerte auf verschiedene physiologische Prozesse eröffnet. Die Untersuchung von PAH-Inhibitoren trägt nicht nur zu einem umfassenderen Verständnis des Aminosäurestoffwechsels bei, sondern bietet auch Einblicke in das komplizierte Gleichgewicht, das für die Aufrechterhaltung einer optimalen Zellfunktion erforderlich ist. Während Wissenschaftler die strukturellen Eigenschaften von PAH-Inhibitoren weiter verfeinern, tragen sie zur laufenden Erforschung molekularer Interventionen bei, die auf grundlegende Wege im Zellstoffwechsel abzielen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Ochratoxin A | 303-47-9 | sc-202749 sc-202749A sc-202749B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥1218.00 ¥3825.00 ¥14204.00 | 7 | |
Ochratoxin A ist ein Mykotoxin mit einer komplexen Struktur, die es ihm ermöglicht, mit verschiedenen Biomolekülen, insbesondere Proteinen und Nukleinsäuren, zu interagieren. Seine Affinität zur Bindung an Serumalbumin verändert die Proteinfunktion und kann die zelluläre Homöostase stören. Die Verbindung weist eine bemerkenswerte Stabilität unter physiologischen Bedingungen auf, was ihre Persistenz in biologischen Systemen beeinflusst. Darüber hinaus ermöglicht ihre lipophile Beschaffenheit eine beträchtliche Akkumulation im Gewebe, was sich auf Stoffwechselprozesse auswirkt und zu ihren toxikologischen Auswirkungen beiträgt. | ||||||
DL-Homophenylalanine | 1012-05-1 | sc-294397 sc-294397A | 1 g 5 g | ¥429.00 ¥1862.00 | ||
DL-Homophenylalanin ist ein kompetitiver Hemmstoff von PAH, der strukturell dem Phenylalanin ähnelt und in der Lage ist, sich an das aktive Zentrum des Enzyms zu binden und so dessen Aktivität zu verhindern. | ||||||
L-Phenylalanine | 63-91-2 | sc-394058 sc-394058A sc-394058B | 100 g 500 g 1 kg | ¥1286.00 ¥5257.00 ¥7818.00 | 1 | |
L-Phenylalanin, das Substrat der PAH, kann in hohen Konzentrationen als Hemmstoff wirken. Dabei handelt es sich um eine Art Rückkopplungshemmung, bei der das Produkt der Aktivität eines Enzyms seine eigene Produktion hemmt. | ||||||
Lead(II) Acetate | 301-04-2 | sc-507473 | 5 g | ¥959.00 | ||
Schwermetalle, wie z. B. Blei(II)-acetat, können eine Reihe von Enzymen, darunter auch PAH, hemmen, indem sie sich in der Regel an das Enzym binden und dessen Struktur verzerren. | ||||||