P22-phox-Inhibitoren umfassen eine Klasse chemischer Wirkstoffe, die selektiv auf die Funktion des p22-phox-Proteins, einer entscheidenden Untereinheit des NADPH-Oxidase-Enzymkomplexes, abzielen und diese hemmen. P22-phox, kurz für Phagozyten-Cytochrom-b-245-alpha-Polypeptid, spielt eine entscheidende Rolle bei der Aktivität der NADPH-Oxidase, indem es die Bildung des aktiven Enzymkomplexes stabilisiert und die Übertragung von Elektronen von NADPH auf molekularen Sauerstoff erleichtert und so zur Bildung von Superoxidanionen beiträgt. Inhibitoren von p22-phox zielen darauf ab, die ordnungsgemäße Zusammensetzung oder Funktion des NADPH-Oxidase-Komplexes zu stören, indem sie an p22-phox binden und so dessen Interaktion mit anderen Untereinheiten behindern oder dessen Elektronenübertragungskapazität beeinträchtigen. Diese Inhibitoren besitzen in der Regel spezifische chemische Eigenschaften, die es ihnen ermöglichen, mit hoher Affinität und Präzision an p22-phox zu binden und so die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) durch dieses Enzymsystem zu modulieren. Das Design von p22-phox-Inhibitoren basiert auf einem tiefen Verständnis der Proteinstruktur und der molekularen Details seiner Beteiligung am NADPH-Oxidase-Komplex. Die Inhibitoren können kleine Moleküle sein, die das p22-phox-Protein an bestimmten Domänen stören können, die für seine Interaktion mit anderen Untereinheiten des Komplexes, wie p47-phox oder gp91-phox, entscheidend sind. Durch die Bindung an diese Domänen können die Inhibitoren die ordnungsgemäße Zusammensetzung des NADPH-Oxidase-Komplexes verhindern oder seine Elektronenübertragungsaktionen behindern. Die chemischen Strukturen dieser Inhibitoren sind häufig durch das Vorhandensein funktioneller Gruppen gekennzeichnet, die natürliche Liganden oder Substrate des Proteins imitieren oder nichtkovalente Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe Wechselwirkungen oder Ionenbindungen mit spezifischen Aminosäureresten von p22-phox eingehen können.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Apocynin | 498-02-2 | sc-203321 sc-203321A sc-203321B sc-203321C | 1 g 10 g 100 g 500 g | ¥305.00 ¥767.00 ¥1309.00 ¥4062.00 | 74 | |
Apocynin stört den Aufbau des NADPH-Oxidase-Komplexes, hemmt dadurch die Funktion von p22-Phox und reduziert die ROS-Produktion. | ||||||
2-Acetylphenothiazine | 6631-94-3 | sc-223384 sc-223384A | 25 g 100 g | ¥835.00 ¥2505.00 | ||
2-Acetylphenothiazin ist ein selektiver Inhibitor von NOX1, kann aber auch die Funktion der Untereinheit p22-phox im NADPH-Oxidase-Komplex beeinträchtigen. | ||||||
2-(2-Chlorophenyl)-4-(3-(dimethylamino)phenyl)-5-methyl-1H-pyrazolo[4,3-c]pyridine-3,6(2H,5H)-dione | sc-501137 | 25 mg | ¥4287.00 | |||
2-(2-Chlorphenyl)-4-(3-(dimethylamino)phenyl)-5-methyl-1H-pyrazolo[4,3-c]pyridin-3,6(2H,5H)-dion, ähnlich wie GKT136901, hemmt NOX1 und NOX4 und kann die p22-Phox-Funktion beeinflussen. | ||||||
AEBSF hydrochloride | 30827-99-7 | sc-202041 sc-202041A sc-202041B sc-202041C sc-202041D sc-202041E | 50 mg 100 mg 5 g 10 g 25 g 100 g | ¥733.00 ¥1376.00 ¥4829.00 ¥9601.00 ¥21131.00 ¥56342.00 | 33 | |
AEBSF hemmt die Aktivität der NADPH-Oxidase und kann die Funktion der Untereinheit p22-phox beeinflussen. | ||||||
Diphenyleneiodonium chloride | 4673-26-1 | sc-202584E sc-202584 sc-202584D sc-202584A sc-202584B sc-202584C | 10 mg 25 mg 50 mg 100 mg 250 mg 500 mg | ¥1704.00 ¥1534.00 ¥3576.00 ¥4569.00 ¥10650.00 ¥20725.00 | 24 | |
DPI ist ein weit verbreiteter NADPH-Oxidase-Inhibitor, der die Funktion von p22-phox beeinflusst und die ROS-Produktion reduziert. | ||||||
Ebselen | 60940-34-3 | sc-200740B sc-200740 sc-200740A | 1 mg 25 mg 100 mg | ¥372.00 ¥1534.00 ¥5167.00 | 5 | |
Ebselen ist ein Antioxidans, das die p22-Phox-Funktion indirekt beeinflussen könnte, indem es ROS auffängt. | ||||||
Zileuton | 111406-87-2 | sc-204417 sc-204417A sc-204417B sc-204417C | 10 mg 50 mg 1 g 75 g | ¥948.00 ¥3464.00 ¥4163.00 ¥14148.00 | 8 | |
Zileuton, in erster Linie ein 5-Lipoxygenase-Inhibitor, kann die p22-Phox-Funktion indirekt beeinflussen, indem es den zellulären Redox-Status verändert. | ||||||