Date published: 2026-2-10

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P/Q-type Ca++ CP α1A Inhibitoren

Gängige P/Q-type Ca++ CP α1A Inhibitors sind unter underem ω-Agatoxin IVA CAS 145017-83-0, Gabapentin CAS 60142-96-3, Zinc CAS 7440-66-6, PNU-282,987 CAS 123464-89-1 und Ethosuximide CAS 77-67-8.

P/Q-Typ Ca++ CP α1A-Inhibitoren umfassen eine Vielzahl von Chemikalien, hauptsächlich Neurotoxine, die in verschiedenen Tiergiften vorkommen, sowie einige synthetische Verbindungen. Diese Inhibitoren sind hauptsächlich auf den Cav2.1-Kanal ausgerichtet, einen entscheidenden Pfad in der neurologischen Signalübertragung. Der primäre Wirkmechanismus dieser Inhibitoren besteht in der direkten Blockade des Kanals, wodurch verhindert wird, dass Kalziumionen in das Neuron eindringen. Diese Wirkung kann die Neurotransmitterfreisetzung modulieren und hat Auswirkungen auf die Behandlung verschiedener neurologischer Erkrankungen. Die wirksamsten Inhibitoren in dieser Kategorie sind Peptidtoxine wie ω-Agatoxin IVA, das in Spinnengift vorkommt, und ω-Conotoxine wie MVIIC und GVIA, die aus dem Gift der Kegelschnecke stammen. Diese Toxine weisen eine hohe Spezifität und Affinität zu P/Q-Typ-Calciumkanälen auf. ω-Agatoxin IVA bindet beispielsweise an die α1A-Untereinheit des Kanals und blockiert so effektiv den Calciumionenfluss. In ähnlicher Weise zielen ω-Conotoxine selektiv auf diese Kanäle ab, zeigen jedoch auch eine gewisse Aktivität gegenüber anderen Arten von Calciumkanälen. Die Präzision, mit der diese Toxine den Cav2.1-Kanal hemmen, macht sie zu wertvollen Werkzeugen in der neurologischen Forschung, insbesondere bei der Untersuchung der synaptischen Übertragung und damit zusammenhängender Störungen.

Zusätzlich zu diesen biologischen Toxinen modulieren auch mehrere synthetische Verbindungen wie Gabapentin und Pregabalin P/Q-Typ-Calciumkanäle. Diese Verbindungen beeinflussen nachweislich die Funktion von Calciumkanälen, wenn auch weniger spezifisch als Peptidtoxine. Ihre Wirkungsweise besteht darin, dass sie an Hilfsuntereinheiten von Kalziumkanälen binden und so deren Aktivität modulieren. Dieser breitere Wirkmechanismus bedeutet, dass diese Verbindungen mehrere Arten von Kalziumkanälen beeinflussen können, einschließlich des P/Q-Typs, und bei der Behandlung einer Reihe von neurologischen Störungen eingesetzt werden. Andere Inhibitoren dieser Klasse, wie SNX-482 und FPL 64176, zeigen die Vielfalt chemischer Strukturen, die mit Kalziumkanälen vom P/Q-Typ interagieren können. SNX-482, das in Spinnengift vorkommt, zielt in erster Linie auf R-Typ-Calciumkanäle ab, zeigt aber auch Aktivität gegen P/Q-Typ-Calciumkanäle.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

ω-Agatoxin IVA

145017-83-0sc-302015
100 µg
¥5224.00
(0)

Ein Peptidtoxin, das selektiv Kalziumkanäle des P/Q-Typs durch Bindung an die α1A-Untereinheit hemmt.

Gabapentin

60142-96-3sc-201481
sc-201481A
sc-201481B
20 mg
100 mg
1 g
¥598.00
¥1061.00
¥1523.00
7
(1)

Ursprünglich als Antikonvulsivum entwickelt, moduliert es auch Kalziumkanäle einschließlich des P/Q-Typs.

Zinc

7440-66-6sc-213177
100 g
¥542.00
(0)

Ein Spurenmetall, das verschiedene Kalziumkanäle, einschließlich des P/Q-Typs, nicht-selektiv modulieren kann.

PNU-282,987

123464-89-1sc-200187
sc-200187A
10 mg
50 mg
¥1918.00
¥6498.00
3
(1)

Ein nicht-selektiver Kalziumkanal-Aktivator, der in bestimmten Fällen auch die Kanäle vom Typ P/Q hemmen kann.

Ethosuximide

77-67-8sc-211431
1 g
¥3452.00
(0)

In erster Linie ein Calciumkanalblocker vom T-Typ, wirkt aber auch in geringerem Maße auf Kanäle vom P/Q-Typ.