OTOP1-Inhibitoren gehören zu einer speziellen Klasse chemischer Verbindungen, die selektiv mit dem Otopetrin-Domäne-enthaltenden Protein 1 (OTOP1) interagieren, einem protonenselektiven Ionenkanal, der zur Otopetrin-Domäne-Proteinfamilie gehört. Diese Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, an OTOP1 zu binden und seine Aktivität zu modulieren, die eine entscheidende Rolle bei physiologischen Prozessen im Zusammenhang mit der Funktion bestimmter Zelltypen spielt. Der genaue Mechanismus, durch den diese Inhibitoren ihre Wirkung entfalten, beinhaltet die Veränderung des Protonenflusses durch die Zellmembranen, in denen OTOP1 vorhanden ist. Durch die Regulierung dieses Protonenaustauschs können OTOP1-Inhibitoren den internen pH-Wert dieser Zellen beeinflussen und so ihre Biochemie und ihre elektrischen Eigenschaften beeinflussen. Die Entwicklung dieser Moleküle beruht auf einem tiefgreifenden Verständnis der Proteinstruktur von OTOP1 und der Dynamik seiner Wechselwirkung mit Protonen und anderen potenziellen Liganden.
Chemisch gesehen können OTOP1-Inhibitoren in ihrer Struktur und Zusammensetzung sehr unterschiedlich sein, was die verschiedenen Ansätze widerspiegelt, die zur Blockierung oder Veränderung der Ionenkanalaktivität von OTOP1 gewählt werden können. Die Entwicklung dieser Inhibitoren erfordert häufig eine Kombination von Techniken wie Hochdurchsatz-Screening, computergestützte Modellierung und Optimierung der medizinischen Chemie. Durch diesen Prozess werden Verbindungen mit der richtigen Passform, Potenz und Selektivität für das Zielprotein identifiziert. Die molekularen Wechselwirkungen zwischen OTOP1-Inhibitoren und ihrem Zielprotein werden in der Regel durch Bindungsaffinitätsstudien charakterisiert, die die Stärke der Wechselwirkung zwischen dem Inhibitor und OTOP1 messen. Das Verständnis der Bindungskinetik ist entscheidend für die Verfeinerung dieser Verbindungen und die Verbesserung ihrer Fähigkeit, mit dem Ionenkanal in der gewünschten Weise zu interagieren. Infolgedessen können die chemischen Gerüste dieser Inhibitoren eine Reihe von funktionellen Gruppen und Motiven enthalten, die auf die Interaktion mit den spezifischen Aminosäureresten und strukturellen Merkmalen des OTOP1-Proteins zugeschnitten sind.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Quinine | 130-95-0 | sc-212616 sc-212616A sc-212616B sc-212616C sc-212616D | 1 g 5 g 10 g 25 g 50 g | ¥891.00 ¥1173.00 ¥1873.00 ¥3994.00 ¥6453.00 | 1 | |
Chinin ist dafür bekannt, dass es bestimmte Ionenkanäle blockiert. Obwohl es kein direkter Inhibitor von OTOP1 ist, könnte es aufgrund seiner allgemeinen Ionenkanalblockadeeigenschaften theoretisch dessen Aktivität verändern. | ||||||
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zink-Ionen können als allosterische Modulatoren von Ionenkanälen wirken. Durch Bindung an modulierende Stellen könnte Zink die Aktivität des OTOP1-Kanals hemmen. | ||||||
Amiloride • HCl | 2016-88-8 | sc-3578 sc-3578A | 25 mg 100 mg | ¥248.00 ¥643.00 | 6 | |
Amilorid ist ein kaliumsparendes Diuretikum, das Natriumkanäle und bestimmte Protonenkanäle hemmen kann. Es könnte die Funktion von OTOP1 indirekt durch seine Wirkung auf ähnliche Ionenkanäle beeinflussen. | ||||||
Lidocaine | 137-58-6 | sc-204056 sc-204056A | 50 mg 1 g | ¥575.00 ¥1478.00 | ||
Lidocain ist ein Natriumkanalblocker und könnte theoretisch die Funktion von OTOP1 beeinträchtigen, wenn es ähnliche strukturelle Merkmale wie Natriumkanäle aufweist. | ||||||
Verapamil | 52-53-9 | sc-507373 | 1 g | ¥4219.00 | ||
Verapamil ist ein Kalziumkanalblocker, der die Funktion anderer Ionenkanäle, einschließlich OTOP1, durch Veränderung des intrazellulären Kalziumspiegels beeinflussen könnte. | ||||||
Ruthenium red | 11103-72-3 | sc-202328 sc-202328A | 500 mg 1 g | ¥2121.00 ¥2821.00 | 13 | |
Rutheniumrot kann bestimmte Kalziumkanäle blockieren und könnte OTOP1 indirekt beeinflussen, indem es die ionische Umgebung verändert, für die OTOP1 empfindlich ist. | ||||||
Chloroquine | 54-05-7 | sc-507304 | 250 mg | ¥778.00 | 2 | |
Es ist bekannt, dass Chloroquin die Protonengradienten und die pH-Homöostase beeinträchtigt, was sich möglicherweise auf die Funktion von protonenselektiven Kanälen wie OTOP1 auswirkt. | ||||||
Gadolinium | 7440-54-2 | sc-250038 | 10 g | ¥1004.00 | ||
Gadolinium-Ionen blockieren bekanntermaßen verschiedene Arten von Ionenkanälen. Sie könnten OTOP1 beeinflussen, indem sie an die Kanalpore binden oder diese verändern. | ||||||
DIDS, Disodium Salt | 67483-13-0 | sc-203919A sc-203919B sc-203919 sc-203919C | 25 mg 100 mg 250 mg 1 g | ¥575.00 ¥1839.00 ¥3227.00 ¥7706.00 | 6 | |
DIDS ist ein Anionenkanal-Inhibitor, der die Aktivität von OTOP1 durch Veränderung des Anionengleichgewichts in der Zelle verändern könnte, was wiederum die Protonenselektivität von OTOP1 beeinflussen könnte. | ||||||