OR6C2-Inhibitoren sind chemische Verbindungen, die speziell auf die Aktivität des OR6C2-Proteins abzielen und diese modulieren. Das Protein gehört zur Familie der Geruchsrezeptoren. Riechrezeptoren wie OR6C2 sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR), die vorwiegend im Riechepithel vorkommen, wo sie eine entscheidende Rolle bei der Erkennung von Geruchsstoffen spielen. GPCR kommen jedoch auch in nicht olfaktorischen Geweben vor, wo ihre Funktion mit einer Vielzahl von zellulären Signalwegen verbunden ist. OR6C2 gehört zu den Rhodopsin-ähnlichen GPCRs der Klasse A, die strukturell durch sieben Transmembrandomänen gekennzeichnet sind, die ihre Interaktion mit Liganden und intrazellulären Signalpartnern erleichtern. Inhibitoren von OR6C2 wirken, indem sie an den Rezeptor binden und so die Aktivierung von nachgeschalteten G-Protein-Signalkaskaden verhindern, was in der Regel die Fähigkeit des Rezeptors beeinträchtigt, auf seine endogenen Liganden zu reagieren. Diese Klasse von Inhibitoren soll die Signalwirkung von OR6C2 verringern und so seine Aktivität in bestimmten biologischen Kontexten modulieren. Das strukturelle Design von OR6C2-Inhibitoren nutzt häufig die einzigartige Bindungstasche des Rezeptors, um Moleküle zu erzeugen, die selektiv an diesen Rezeptor binden können, ohne andere Geruchsrezeptoren zu beeinflussen. Computermodelle, einschließlich molekularer Docking- und dynamischer Simulationen, werden häufig eingesetzt, um vorherzusagen, wie diese Inhibitoren mit der dreidimensionalen Struktur des Rezeptors interagieren könnten. Forscher untersuchen die durch diese Inhibitoren induzierten Konformationsänderungen, die zu einer veränderten Rezeptordynamik und einer verminderten Signalübertragung durch assoziierte G-Proteine führen können. Da OR6C2-Inhibitoren die GPCR-Signalübertragung stören, kann die Entwicklung und Analyse dieser Verbindungen Erkenntnisse über die umfassendere Rolle von GPCRs bei der zellulären Kommunikation, Rezeptor-Ligand-Interaktionen und den Regulationsmechanismen für die Desensibilisierung und Internalisierung von Rezeptoren liefern. Diese Klasse von Inhibitoren dient auch als Werkzeug zur Untersuchung der Funktion von OR6C2 in nicht-olfaktorischen Systemen und trägt zu einem tieferen Verständnis der Rolle des Rezeptors bei verschiedenen zellulären Prozessen bei.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
1,8-Cineole | 470-82-6 | sc-485261 | 25 ml | ¥496.00 | 2 | |
Eukalyptol interagiert mit dem aktiven Zentrum von OR6C2 und verhindert, dass der Rezeptor die Konformationsänderung durchläuft, die für die Initiierung des olfaktorischen Signaltransduktionsprozesses erforderlich ist, wodurch die Funktion des Rezeptors gehemmt wird. | ||||||
1-Octen-3-ol | 3391-86-4 | sc-237604 | 25 g | ¥564.00 | ||
1-Octen-3-ol wirkt als Antagonist von OR6C2, indem es sich an dessen Geruchsstoff-Bindungsstelle bindet, die Aktivierung des Rezeptors verhindert und dadurch den Geruchssignalprozess hemmt. | ||||||
Indole | 120-72-9 | sc-257606 sc-257606A sc-257606B sc-257606C sc-257606D | 25 g 100 g 250 g 1 kg 5 kg | ¥338.00 ¥778.00 ¥1399.00 ¥3046.00 ¥14678.00 | 3 | |
Indol konkurriert um die Geruchsstoffbindungsstelle auf OR6C2, was die normale Aktivierung des Rezeptors durch seine natürlichen Liganden effektiv hemmt und somit seine Rolle im olfaktorischen Signalweg hemmt. | ||||||
Anisole | 100-66-3 | sc-233877 sc-233877A | 500 ml 2.5 L | ¥733.00 ¥2302.00 | ||
Anisol bindet sich an das aktive Zentrum von OR6C2 und verhindert so die geruchsstoffinduzierte Aktivierung des Geruchsrezeptors und hemmt damit seine Signalübertragungsfunktion. | ||||||
Benzyl alcohol | 100-51-6 | sc-326216B sc-326216 sc-326216A | 250 ml 1 L 5 L | ¥361.00 ¥1173.00 ¥4693.00 | ||
Benzylalkohol hemmt OR6C2, indem er dessen Geruchsbindungsstelle besetzt, wodurch der Geruchsrezeptor daran gehindert wird, auf seine natürlichen Geruchsliganden zu reagieren, wodurch der Signalübertragungsweg des Geruchssinns gehemmt wird. | ||||||
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd bindet an die Ligandenbindungsdomäne von OR6C2 und verhindert, dass der Rezeptor seine spezifischen Geruchsmoleküle erkennt, was zu einer funktionellen Hemmung des olfaktorischen Signalprozesses führt. | ||||||
Isopentyl acetate | 123-92-2 | sc-250190 sc-250190A | 100 ml 500 ml | ¥1207.00 ¥2538.00 | ||
Isoamylacetat hemmt OR6C2 direkt, indem es an dessen Geruchsstoffbindungsregion bindet und so die normale Funktion des Geruchsrezeptors bei der Signalübertragung behindert, indem es die Interaktion mit seinen natürlichen Geruchsstoffen einschränkt. | ||||||