OR6B3-Inhibitoren stellen eine spezifische Klasse chemischer Verbindungen dar, die auf die Aktivität des Geruchsrezeptors OR6B3 abzielen, einem G-Protein-gekoppelten Rezeptor (GPCR), der sich vorwiegend im Riechepithel befindet. Riechrezeptoren, einschließlich OR6B3, spielen eine Rolle bei den molekularen Mechanismen, die für die Erkennung und Übertragung von Geruchssignalen verantwortlich sind. Strukturell besitzen diese Rezeptoren sieben Transmembrandomänen, die es ihnen ermöglichen, mit Geruchsmolekülen zu interagieren und eine Signalkaskade unter Beteiligung von G-Proteinen auszulösen, die zu zellulären Reaktionen führt. Inhibitoren, die auf OR6B3 abzielen, sollen dessen Aktivität modulieren, indem sie seine Ligandenbindungsfähigkeit stören oder Signaltransduktionswege blockieren, die der Rezeptoraktivierung nachgeschaltet sind. Diese Inhibitoren erreichen ihre Funktion in der Regel entweder durch kompetitive oder nicht-kompetitive Mechanismen, je nachdem, ob sie mit dem aktiven Zentrum des Rezeptors oder mit allosterischen Regionen interagieren. Aus chemischer Sicht variieren die OR6B3-Inhibitoren in ihrer molekularen Architektur je nach spezifischem Hemmungsmechanismus. Kompetitive Inhibitoren weisen häufig strukturelle Ähnlichkeiten mit den natürlichen Liganden von OR6B3 auf, sodass sie direkt an das aktive Zentrum des Rezeptors binden können und die Interaktion mit Geruchsmolekülen verhindern. Andererseits können nicht-kompetitive Inhibitoren mit sekundären, regulatorischen Bindungsstellen auf dem Rezeptor interagieren und Konformationsänderungen induzieren, die seine Aktivität verringern. Neben der Spezifität der Bindungsstelle sind Faktoren wie Lipophilie, Molekulargewicht und die Fähigkeit, Zellmembranen zu durchqueren, entscheidend für die Bestimmung der Wirksamkeit und Selektivität dieser Inhibitoren. Forscher, die OR6B3-Inhibitoren untersuchen, verwenden häufig fortschrittliche Techniken wie computergestütztes Docking, Mutagenese und biochemische Assays, um die detaillierten Wechselwirkungen zwischen diesen Inhibitoren und dem Rezeptor aufzuklären und unser Verständnis der Rezeptor-Ligand-Dynamik und der funktionellen Modulation von Geruchswegen zu verbessern.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
(−)-α-Pinene | 7785-26-4 | sc-239166 | 25 g | ¥485.00 | ||
Alpha-Pinen hemmt OR6B3 durch Bindung an die Geruchsstoff-Bindungsstelle des Proteins und verhindert so die geruchsstoffinduzierten Konformationsänderungen, die für die Signaltransduktion erforderlich sind. | ||||||
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol bindet kompetitiv an das aktive Zentrum von OR6B3, wodurch die Bindung von Duftmolekülen verhindert wird, die das Protein normalerweise aktivieren und eine Signalkaskade in Gang setzen würden. | ||||||
(±)-Menthol | 89-78-1 | sc-250299 sc-250299A | 100 g 250 g | ¥440.00 ¥767.00 | ||
Menthol wirkt als Antagonist von OR6B3, indem es sich in die ligandenbindende Domäne des Proteins einfügt und so den typischen geruchsstoffinduzierten Aktivierungsprozess behindert. | ||||||
Citral | 5392-40-5 | sc-252620 | 1 kg | ¥2392.00 | ||
Citral ist ein kompetitiver Hemmstoff von OR6B3, der sich an der Ligandenbindungsstelle festsetzt und die Aktivierung des Proteins durch natürliche Duftmoleküle verhindert. | ||||||
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd konkurriert mit Geruchsliganden um das aktive Zentrum von OR6B3 und hemmt so die normale funktionelle Reaktion des Proteins. | ||||||
Isoeugenol | 97-54-1 | sc-250186 sc-250186A | 5 g 100 g | ¥711.00 ¥598.00 | ||
Isoeugenol bindet sich an das aktive Zentrum von OR6B3 und verhindert so die Bindung und Reaktion des Proteins auf Geruchsmoleküle und hemmt damit seine Signalfunktion. | ||||||
(+)-Carvone | 2244-16-8 | sc-239480 sc-239480A | 5 ml 25 ml | ¥372.00 ¥948.00 | 2 | |
Carvon hemmt OR6B3, indem es seine Ligandenbindungsstelle besetzt, die für die Aktivierung und die nachfolgenden Signalwege des Proteins notwendig ist. | ||||||
D-Limonene | 5989-27-5 | sc-205283 sc-205283A | 100 ml 500 ml | ¥948.00 ¥1455.00 | 3 | |
Limonen wirkt als Hemmstoff von OR6B3 durch kompetitive Bindung an die ligandenbindende Domäne des Proteins und verhindert so die Erkennung von Geruchssignalen. | ||||||
Anethole | 104-46-1 | sc-481571A sc-481571 | 10 g 100 g | ¥6498.00 ¥3565.00 | ||
Anethol konkurriert um die Ligandenbindungsstelle von OR6B3 und hemmt dadurch die normale Geruchssignalfunktion des Proteins. | ||||||