OR5V1-Inhibitoren stellen eine Klasse chemischer Verbindungen dar, die speziell für die Interaktion mit dem OR5V1-Rezeptor entwickelt wurden, der zur Familie der Geruchsrezeptoren gehört. Olfaktorische Rezeptoren (ORs) sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die sich hauptsächlich im Nasenepithel befinden und eine Schlüsselrolle bei der Erkennung von Geruchsmolekülen spielen. Der OR5V1-Rezeptor ist einer von vielen in der umfangreichen Genfamilie der olfaktorischen Rezeptoren, die für ihre große Vielfalt und ihre Fähigkeit bekannt ist, eine Vielzahl flüchtiger chemischer Verbindungen zu binden. Diese Rezeptoren werden durch bestimmte Liganden, typischerweise kleine organische Moleküle, aktiviert und leiten sensorische Informationen über Signaltransduktionswege weiter, an denen G-Proteine beteiligt sind. OR5V1-Inhibitoren sind daher so konzipiert, dass sie an den Rezeptor binden und seine Aktivität blockieren, wodurch die normale Aktivierung des Rezeptors durch seine natürlichen Liganden verhindert wird. Die molekulare Struktur von OR5V1-Inhibitoren ist in der Regel auf die spezifische Bindungstasche des OR5V1-Rezeptors zugeschnitten. Dies erfordert ein hohes Maß an Spezifität bei der Gestaltung der Inhibitoren, was häufig die Manipulation molekularer Gerüste erfordert, die die endogenen Geruchsliganden des Rezeptors imitieren oder mit ihnen konkurrieren. Die Hemmung von OR5V1 kann durch kompetitive Bindung erfolgen, bei der der Inhibitor direkt mit dem natürlichen Liganden konkurriert, oder über allosterische Mechanismen, bei denen der Inhibitor an eine separate Stelle auf dem Rezeptor bindet und Konformationsänderungen induziert, die eine Aktivierung verhindern. Die Erforschung von OR5V1-Inhibitoren umfasst eine umfassende Untersuchung der dreidimensionalen Struktur des Rezeptors, der Dynamik der Liganden-Rezeptor-Interaktion und der biophysikalischen Eigenschaften, die dem Inhibitionsprozess zugrunde liegen, und bietet Einblicke in die Modulation von Geruchssignalen auf molekularer Ebene.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zinkacetat kann an OR5V1 binden und es direkt hemmen, indem es die Konformation des Proteins oder seine Geruchsstoff-Bindungsstelle verändert. | ||||||
Copper(II) sulfate | 7758-98-7 | sc-211133 sc-211133A sc-211133B | 100 g 500 g 1 kg | ¥519.00 ¥1376.00 ¥2132.00 | 3 | |
Kupfer(II)-sulfat kann OR5V1 direkt hemmen, indem es sich an das Protein bindet, wodurch seine Struktur und Funktion gestört werden können. | ||||||
Chloroquine | 54-05-7 | sc-507304 | 250 mg | ¥778.00 | 2 | |
Chloroquin kann sich in Zellmembranen einbetten und deren Eigenschaften verändern, was zu einer Hemmung der OR5V1-Funktion führen könnte. | ||||||
Lidocaine | 137-58-6 | sc-204056 sc-204056A | 50 mg 1 g | ¥575.00 ¥1478.00 | ||
Lidocain kann die inaktive Konformation von Ionenkanälen stabilisieren und dadurch die Membranpotentialregulierung von OR5V1 hemmen. | ||||||
Quinine | 130-95-0 | sc-212616 sc-212616A sc-212616B sc-212616C sc-212616D | 1 g 5 g 10 g 25 g 50 g | ¥891.00 ¥1173.00 ¥1873.00 ¥3994.00 ¥6453.00 | 1 | |
Chinin kann durch die Blockierung von Ionenkanälen die Ionenflüsse hemmen und indirekt die Signalwege hemmen, an denen OR5V1 beteiligt ist. | ||||||
Ruthenium red | 11103-72-3 | sc-202328 sc-202328A | 500 mg 1 g | ¥2121.00 ¥2821.00 | 13 | |
Rutheniumrot hemmt Kalziumkanäle, was zu einer Hemmung von OR5V1 durch Unterbrechung der kalziumabhängigen Signalübertragung führen könnte. | ||||||
Verapamil | 52-53-9 | sc-507373 | 1 g | ¥4219.00 | ||
Verapamil hemmt Kalziumkanäle und kann OR5V1 hemmen, indem es den für seine Aktivität notwendigen Kalziumioneneinstrom beeinträchtigt. | ||||||
Diltiazem | 42399-41-7 | sc-204726 sc-204726A | 1 g 5 g | ¥2358.00 ¥5235.00 | 4 | |
Diltiazem hemmt Kalziumkanäle, was zu einer Hemmung von OR5V1 führen kann, indem die Kalzium-vermittelte Signaltransduktion verändert wird. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Nifedipin hemmt Kalziumkanäle und kann OR5V1 hemmen, indem es kalziumabhängige Signalmechanismen verhindert. | ||||||
Amiloride | 2609-46-3 | sc-337527 | 1 g | ¥3339.00 | 7 | |
Amilorid hemmt Natriumkanäle, die OR5V1 durch Störung der Natriumionen-Homöostase und des Membranpotenzials hemmen können. | ||||||