Date published: 2026-2-10

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Seach Input

OR5M3 Inhibitoren

Gängige OR5M3 Inhibitors sind unter underem Suramin sodium CAS 129-46-4, Pertussis Toxin (islet-activating protein) CAS 70323-44-3, Forskolin CAS 66575-29-9, Guanosine 5′-O-(2-Thiodiphosphate) trilithium salt CAS 97952-36-8 und YM 254890 CAS 568580-02-9.

OR5M3-Inhibitoren beziehen sich im Rahmen dieser Analyse auf Chemikalien, die die Signalübertragung oder die Funktionsweise des OR5M3-Geruchsrezeptors beeinträchtigen. Als Teil der großen Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) nutzen Geruchsrezeptoren wie OR5M3 detaillierte Signalkaskaden, um ein Geruchsstoffbindungsereignis in ein verwertbares neuronales Signal umzuwandeln. G-Proteine und die mit ihnen verbundenen Signalwege stehen im Mittelpunkt dieses Transduktionsprozesses.

Mehrere Chemikalien, wie Suramin und NF023, wirken als Antagonisten, die auf GPCRs bzw. G-Protein-α-Untereinheiten abzielen. Ein solcher Antagonismus führt zu Abweichungen in den gewohnten GPCR-vermittelten Signalwegen. Das Pertussis-Toxin verfolgt einen direkteren Ansatz, indem es auf G-Proteine abzielt und deren Fähigkeit zur Interaktion mit Rezeptoren behindert, wodurch nachfolgende Schritte der Signaltransduktion behindert werden. Chemikalien wie Forskolin und SQ 22,536 hingegen modulieren den Gehalt an intrazellulärem cAMP, einem wichtigen Botenstoff bei der Geruchssignalgebung, und beeinflussen so die Art und Weise, wie die Zelle das ursprüngliche Rezeptorsignal verarbeitet. Enzymatische Wege, die der GPCR-Aktivierung nachgeschaltet sind, können durch Hemmstoffe wie U73122 und Genistein beeinflusst werden, die auf Phospholipase C bzw. Tyrosinkinasen abzielen. Eine weitere Ebene der Modulation wird mit Chemikalien wie GRK2-Inhibitoren eingeführt, die auf den Desensibilisierungsprozess von GPCRs abzielen und sicherstellen, dass diese wiederholt auf Stimuli reagieren können. Schließlich weisen Neomycin und L-NAME auf die nuancierte Regulierung von Geruchsrezeptoren hin, indem sie die Rezeptorkonformation verändern bzw. die Signale verstärken. Zusammengenommen bieten diese Chemikalien verschiedene Möglichkeiten, die Aktivität von OR5M3 zu beeinflussen.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Suramin sodium

129-46-4sc-507209
sc-507209F
sc-507209A
sc-507209B
sc-507209C
sc-507209D
sc-507209E
50 mg
100 mg
250 mg
1 g
10 g
25 g
50 g
¥1715.00
¥2414.00
¥8213.00
¥29344.00
¥123707.00
¥246376.00
¥463645.00
5
(1)

Ein nicht-selektiver Antagonist von GPCRs, der die GPCR-Signalübertragung von OR5M3 beeinflussen kann.

Pertussis Toxin (islet-activating protein)

70323-44-3sc-200837
50 µg
¥5088.00
3
(1)

Beeinträchtigt die G-Protein-Signalübertragung und kann dadurch die olfaktorische Signaltransduktion in ORs wie OR5M3 hemmen.

Forskolin

66575-29-9sc-3562
sc-3562A
sc-3562B
sc-3562C
sc-3562D
5 mg
50 mg
1 g
2 g
5 g
¥880.00
¥1726.00
¥8349.00
¥15941.00
¥23591.00
73
(3)

Erhöht das intrazelluläre cAMP, was sich indirekt auf GPCR-Signalwege auswirkt, an denen OR5M3 beteiligt sein könnte.

YM 254890

568580-02-9sc-507356
1 mg
¥5754.00
(0)

Ein Gq-Inhibitor, der die Signalübertragung von bestimmten GPCRs behindern kann.

NF 023

104869-31-0sc-204124
sc-204124A
10 mg
50 mg
¥1816.00
¥7096.00
1
(1)

Ein Antagonist der G-Protein-α-Untereinheit, der die GPCR-Signaltransduktion beeinträchtigt.

Neomycin sulfate

1405-10-3sc-3573
sc-3573A
1 g
5 g
¥305.00
¥395.00
20
(5)

Kann die Funktion von Geruchsrezeptoren durch Veränderung der Rezeptorkonformation beeinflussen.

L-NG-Nitroarginine Methyl Ester (L-NAME)

51298-62-5sc-200333
sc-200333A
sc-200333B
1 g
5 g
25 g
¥542.00
¥1207.00
¥3700.00
45
(1)

Stickstoffmonoxid-Synthase-Hemmer, der die Verstärkung von Geruchssignalen beeinträchtigt.

Genistein

446-72-0sc-3515
sc-3515A
sc-3515B
sc-3515C
sc-3515D
sc-3515E
sc-3515F
100 mg
500 mg
1 g
5 g
10 g
25 g
100 g
¥508.00
¥1850.00
¥2256.00
¥4535.00
¥6487.00
¥11068.00
¥22914.00
46
(1)

Ein Tyrosinkinase-Inhibitor, der einige Aspekte der GPCR-Signalübertragung modulieren kann.