Chemische Inhibitoren des Geruchsrezeptors 2T10 (OR2T10) nutzen eine Reihe von Mechanismen, um die Funktion des Rezeptors zu beeinträchtigen. Diese Chemikalien, in erster Linie Aldehyde und Terpene, üben ihre Wirkung aus, indem sie direkt an den Rezeptor binden und dadurch dessen Fähigkeit, auf natürliche Geruchsstoffe zu reagieren, beeinträchtigen. Acetaldehyd zum Beispiel hemmt OR2T10, indem es seine Ligandenbindungsstelle besetzt, was den Rezeptor daran hindert, sich als Reaktion auf seine spezifischen Geruchsmoleküle zu aktivieren. In ähnlicher Weise wirken Butyraldehyd und Propionaldehyd als kompetitive Inhibitoren, indem sie sich an das aktive Zentrum von OR2T10 anlagern und so die Interaktion des Rezeptors mit natürlichen Liganden blockieren. Diese Art der Hemmung ist entscheidend dafür, dass OR2T10 seine typische biologische Rolle bei der Geruchserkennung und Signalübertragung nicht wahrnehmen kann.
Einen weiteren Beitrag zu dieser hemmenden Wirkung leisten Isovaleraldehyd und Hexanal, die die Konformation des Rezeptors bei der Bindung verändern, was zu einer Verringerung der funktionellen Ansprechbarkeit von OR2T10 auf Geruchsstoffe führt. Heptaldehyd und Octanal teilen sich diesen Mechanismus, indem sie konkurrierend an OR2T10 binden und den Zugang zu natürlichen Geruchsstoffen behindern. Nonanal und Decanal spielen durch die Besetzung der Ligandenbindungsstelle ebenfalls eine entscheidende Rolle dabei, dass der Rezeptor nicht auf Geruchsmoleküle reagiert. Darüber hinaus verhindern Citronellol, Linalool und Borneol durch ihre Bindung an spezifische Stellen auf OR2T10, dass der Rezeptor aktiviert wird und Signale sendet. Die kollektive Wirkung dieser Chemikalien zeigt einen gezielten Ansatz zur Hemmung von OR2T10, indem sie ihre einzigartigen chemischen Strukturen nutzen, um mit dem Rezeptor auf eine Weise zu interagieren, die seine Funktion als Geruchssensor ausschließt. Dadurch wird sichergestellt, dass der OR2T10-Weg der Geruchserkennung und Signalübertragung wirksam unterdrückt wird.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Isovaleraldehyde | 590-86-3 | sc-250204 sc-250204A | 25 ml 100 ml | ¥226.00 ¥440.00 | ||
Isovaleraldehyd wirkt auf OR2T10, indem es die Konformation des Rezeptors durch Bindung verändert und so seine funktionelle Reaktion auf Geruchsstoffe hemmt. | ||||||
Hexanal | 66-25-1 | sc-252885 | 2 ml | ¥305.00 | ||
Hexanal hemmt OR2T10 durch direkte Bindung an den Rezeptor, wodurch der Rezeptor daran gehindert wird, als Reaktion auf seine natürlichen Liganden aktiviert zu werden. | ||||||
Heptaldehyde | 111-71-7 | sc-250089 sc-250089A | 2 ml 100 ml | ¥338.00 ¥666.00 | ||
Heptaldehyd hemmt OR2T10 durch kompetitive Bindung an den Geruchsrezeptor, wodurch der Zugang zu natürlichen Geruchsstoffen blockiert wird. | ||||||
Octanal | 124-13-0 | sc-250612 sc-250612A | 25 ml 100 ml | ¥293.00 ¥384.00 | ||
Octanal hemmt OR2T10, indem es sich an das aktive Zentrum des Rezeptors bindet und so die Aktivierung durch die natürlichen Geruchsmoleküle verhindert. | ||||||
Nonanal | 124-19-6 | sc-257926 | 1 g | ¥756.00 | ||
Nonanal hemmt OR2T10 direkt, indem es die Ligandenbindungsstelle besetzt, wodurch die Fähigkeit des Rezeptors zur Interaktion mit seinen natürlichen Geruchsliganden blockiert wird. | ||||||
Decanal | 112-31-2 | sc-234518 | 25 g | ¥485.00 | ||
Decanal wirkt als Hemmstoff für OR2T10, indem es kompetitiv an den Rezeptor bindet und dadurch dessen Aktivierung durch Geruchsmoleküle verhindert. | ||||||
(±)-beta-Citronellol | 106-22-9 | sc-294094 sc-294094A | 25 ml 500 ml | ¥361.00 ¥1760.00 | ||
Citronellol hemmt die Aktivität von OR2T10, indem es sich an das aktive Zentrum des Rezeptors bindet und die Interaktion mit seinen natürlichen Liganden blockiert. | ||||||
Linalool | 78-70-6 | sc-250250 sc-250250A sc-250250B | 5 g 100 g 500 g | ¥530.00 ¥812.00 ¥1241.00 | ||
Linalool bindet an OR2T10 und hemmt die Fähigkeit des Rezeptors, durch seine spezifischen Geruchsmoleküle aktiviert zu werden. | ||||||