Propranolol, Carvedilol, Timolol und Atenolol - üben ihren Einfluss aus, indem sie die adrenerge Signalübertragung dämpfen. Diese Modulation kann sich indirekt auf OR1N2 auswirken, da es innerhalb des größeren GPCR-Systems funktioniert, das auf adrenergen Input anspricht. In ähnlicher Weise lösen Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie Losartan und Telmisartan Veränderungen in den Angiotensin-vermittelten Signalwegen aus. Diese Veränderungen in der Signaldynamik beschränken sich nicht auf ihre primären Ziele, sondern erstrecken sich auch auf das breitere Netzwerk der GPCR-Signalübertragung und können die Aktivität von OR1N2 beeinflussen.
Der purinerge Signalweg, ein weiterer wichtiger Bestandteil des GPCR-Netzwerks, ist das Ziel von Adenosinrezeptor-Antagonisten wie ZM241385 und SCH58261. Durch die Blockierung von Adenosinrezeptoren können diese Substanzen die purinerge Signallandschaft verändern, was wiederum das Potenzial hat, die Funktion von OR1N2 indirekt zu modulieren. Intrazelluläre Signalelemente sind ebenfalls kritische Ziele, wobei der MEK-Inhibitor U0126 und der PKA-Inhibitor KT5720 wichtige Regulationswege innerhalb der Zellen verändern. Diese Inhibitoren können zu Veränderungen in den ERK- bzw. cAMP-Signalwegen führen, die sich möglicherweise auf die OR1N2-Aktivität auswirken. Genistein, ein Tyrosinkinase-Hemmer, und Suramin, ein GPCR- und purinerger Rezeptor-Antagonist, stellen umfassendere Ansätze zur Modulation von Signalwegen dar. Die Hemmung von Tyrosinkinasen durch Genistein kann zu Veränderungen in den GPCR-Signaltransduktionswegen führen, während der Breitspektrum-Antagonismus von Suramin mehrere GPCR-vermittelte Wege unterbrechen kann, einschließlich derer, an denen OR1N2 beteiligt ist.