OR1F1-Inhibitoren stellen eine gezielte chemische Klasse dar, die darauf abzielt, die Aktivität des OR1F1-Proteins, das an zellulären Signalwegen oder molekularen Prozessen beteiligt ist, gezielt zu hemmen. Der Zweck dieser Inhibitoren besteht darin, direkt an das OR1F1-Protein zu binden und dadurch seine Interaktion mit anderen Molekülen oder Substraten zu blockieren und seine funktionelle Aktivität innerhalb der Zelle wirksam zu verringern. Diese direkte Hemmung kann zu Veränderungen in den zellulären Prozessen führen, die von OR1F1 gesteuert werden, und Einblicke in die Rolle des Proteins und die biologischen Wege, die es beeinflusst, ermöglichen. Die Entwicklung von OR1F1-Inhibitoren basiert auf einem tiefen Verständnis der Struktur und Funktion des Proteins und zielt darauf ab, Moleküle zu identifizieren, die spezifisch und wirksam an OR1F1 binden können und es so an der Erfüllung seiner normalen biologischen Aufgaben hindern. Durch die Hemmung von OR1F1 können die Forscher die nachgeschalteten Effekte auf zelluläre Signalwege, die Genexpression und andere zelluläre Funktionen untersuchen, um die Beiträge des Proteins zur Zellphysiologie besser zu verstehen.
Die Identifizierung und Charakterisierung von OR1F1-Inhibitoren erfordert einen vielschichtigen Ansatz, der computergestützte, biochemische und zelluläre Techniken kombiniert. Zunächst werden computergestützte Methoden wie molekulares Docking und virtuelles Screening eingesetzt, um Hemmstoffe auf der Grundlage ihrer strukturellen Kompatibilität mit OR1F1 vorherzusagen. Diese computergestützten Vorhersagen werden dann durch biochemische In-vitro-Tests validiert, zu denen kompetitive Bindungstests, Fluoreszenz-Resonanz-Energie-Transfertests (FRET) oder Enzymimmunoassays (ELISA) gehören können, um die Bindungsaffinität und Spezifität dieser Moleküle für OR1F1 zu bewerten. Im Anschluss an die In-vitro-Validierung werden zellbasierte Tests durchgeführt, um die physiologischen Auswirkungen der OR1F1-Hemmung zu beobachten, wie z. B. Veränderungen bei der Aktivierung von Signalwegen, Veränderungen der Genexpressionsprofile und Auswirkungen auf die Zellproliferation oder Apoptose. Techniken wie quantitative PCR (qPCR) zur Messung von Veränderungen der Genexpression, Western Blotting zum Nachweis von Proteinen und Immunfluoreszenzmikroskopie zur Visualisierung der zellulären Lokalisierung von Proteinen werden eingesetzt, um die Folgen der Hemmung von OR1F1 zu verstehen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Suramin sodium | 129-46-4 | sc-507209 sc-507209F sc-507209A sc-507209B sc-507209C sc-507209D sc-507209E | 50 mg 100 mg 250 mg 1 g 10 g 25 g 50 g | ¥1715.00 ¥2414.00 ¥8213.00 ¥29344.00 ¥123707.00 ¥246376.00 ¥463645.00 | 5 | |
Unspezifischer GPCR-Antagonist, kann die Geruchsrezeptor-Signalgebung indirekt beeinflussen. | ||||||
Propranolol | 525-66-6 | sc-507425 | 100 mg | ¥2031.00 | ||
Beta-Adrenorezeptor-Antagonist, könnte sich auf GPCR-vermittelte Signalwege auswirken und dadurch indirekt OR1F1 beeinflussen. | ||||||
Carvedilol | 72956-09-3 | sc-200157 sc-200157A sc-200157B sc-200157C sc-200157D | 100 mg 1 g 10 g 25 g 100 g | ¥1399.00 ¥2708.00 ¥5979.00 ¥11271.00 ¥17261.00 | 2 | |
Betablocker mit Alpha-1-blockierender Wirkung, kann eine indirekte Wirkung auf die GPCR-Signalübertragung haben. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Kalziumkanalblocker, könnte indirekt die GPCR-Signalwege beeinflussen. | ||||||
Verapamil | 52-53-9 | sc-507373 | 1 g | ¥4219.00 | ||
Calciumkanal-Antagonist, kann indirekt die GPCR-bezogene Signalübertragung beeinflussen. | ||||||
Diltiazem | 42399-41-7 | sc-204726 sc-204726A | 1 g 5 g | ¥2358.00 ¥5235.00 | 4 | |
Ein Kalziumkanalblocker, der möglicherweise die Signalwege von GPCRs beeinflusst. | ||||||
Itraconazole | 84625-61-6 | sc-205724 sc-205724A | 50 mg 100 mg | ¥880.00 ¥1602.00 | 23 | |
Hemmt Cytochrom-P450-Enzyme und beeinflusst möglicherweise indirekt die GPCR-Signalgebung. | ||||||
Ketoconazole | 65277-42-1 | sc-200496 sc-200496A | 50 mg 500 mg | ¥711.00 ¥2990.00 | 21 | |
Ähnlich wie Itraconazol kann es die GPCR-Signalwege indirekt beeinflussen. | ||||||
Amiodarone | 1951-25-3 | sc-480089 | 5 g | ¥3588.00 | ||
Wirkt sich auf mehrere Ionenkanäle aus und beeinflusst möglicherweise die GPCR-Signalwege. | ||||||
Lidocaine | 137-58-6 | sc-204056 sc-204056A | 50 mg 1 g | ¥575.00 ¥1478.00 | ||
Natriumkanalblocker, könnte die GPCR-vermittelte Signalübertragung indirekt beeinflussen. | ||||||