OR10R2-Inhibitoren sind chemische Verbindungen, die speziell dafür entwickelt wurden, die Aktivität des Geruchsrezeptors 10R2 (OR10R2) zu modulieren, einem G-Protein-gekoppelten Rezeptor (GPCR), der hauptsächlich im olfaktorischen System vorkommt. Geruchsrezeptoren wie OR10R2 gehören zu einer großen Familie von Transmembranproteinen, die eine entscheidende Rolle bei der Erkennung flüchtiger chemischer Verbindungen in der Umwelt spielen, die dann in sensorische Signale umgewandelt werden. OR10R2 wird durch spezifische Geruchsmoleküle aktiviert, die an die extrazellulären Domänen des Rezeptors binden und eine Konformationsänderung induzieren, die nachgeschaltete intrazelluläre Signalwege auslöst, die hauptsächlich durch G-Proteine vermittelt werden. Inhibitoren von OR10R2 wirken, indem sie entweder die Bindungsstelle des Rezeptors blockieren und so verhindern, dass Geruchsmoleküle mit ihm interagieren, oder indem sie den Rezeptor allosterisch modulieren und so seine Aktivierung verringern, ohne direkt um die Bindungsstelle zu konkurrieren. Diese chemische Hemmung kann zu einer Verringerung oder vollständigen Unterdrückung der Signalübertragungskapazität von OR10R2 führen. Strukturell sind OR10R2-Inhibitoren oft kleine organische Moleküle, die so konzipiert sind, dass sie in die Bindungstasche des Rezeptors passen oder seine aktive Konformation durch allosterische Stellen verändern. Diese Verbindungen können durch rechnergestützte Modellierungstechniken wie molekulares Docking und virtuelles Screening identifiziert oder entworfen werden, die es Forschern ermöglichen, die Interaktion zwischen dem Inhibitor und dem Rezeptor auf atomarer Ebene vorherzusagen. Die Charakterisierung von OR10R2-Inhibitoren umfasst in der Regel die Verwendung biochemischer Assays, die die nachgeschaltete Signalaktivität des Rezeptors messen, wie z. B. die cAMP-Akkumulation oder den Calcium-Flux. Weitere Strukturstudien, häufig unter Verwendung von Röntgenkristallographie oder Kryoelektronenmikroskopie, helfen dabei, die genauen Bindungswechselwirkungen zwischen dem Inhibitor und OR10R2 aufzudecken, was zur Entwicklung selektiverer und wirksamerer Inhibitoren beiträgt.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd hemmt den Geruchsrezeptor 10R2 durch Bindung an die Ligandenbindungsstelle des Rezeptors, die normalerweise für Geruchsmoleküle verwendet wird. Diese Bindung führt zu einer Konformationsänderung im Rezeptor, wodurch seine normale Funktion bei der Geruchssignalisierung verhindert wird. | ||||||
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zinkacetat hemmt den Geruchsrezeptor 10R2, indem es die Konformation des Rezeptors durch Interaktion mit seinen Zinkbindungsstellen verändert. Diese Konformationsänderung verringert die Fähigkeit des Rezeptors, an seine natürlichen Liganden zu binden, und hemmt so seine olfaktorische Signalübertragung. | ||||||
Copper(II) sulfate | 7758-98-7 | sc-211133 sc-211133A sc-211133B | 100 g 500 g 1 kg | ¥519.00 ¥1376.00 ¥2132.00 | 3 | |
Kupfer(II)-sulfat wirkt als Inhibitor des Geruchsrezeptors 10R2, indem es an bestimmte Stellen des Rezeptors bindet und so dessen Struktur verändert. Diese strukturelle Veränderung beeinträchtigt die Fähigkeit des Rezeptors, mit Geruchsmolekülen zu interagieren, und hemmt so seine sensorische Funktion. | ||||||
Sodium azide | 26628-22-8 | sc-208393 sc-208393B sc-208393C sc-208393D sc-208393A | 25 g 250 g 1 kg 2.5 kg 100 g | ¥485.00 ¥1749.00 ¥4434.00 ¥9725.00 ¥1015.00 | 8 | |
Natriumazid hemmt den Geruchsrezeptor 10R2, indem es in seine Stoffwechselprozesse eingreift. Es stört die Energieproduktion in Zellen, die den Rezeptor exprimieren, was zu einer Abnahme der Rezeptorfunktionalität führt und somit die olfaktorische Signaltransduktion hemmt. | ||||||
(±)-Menthol | 89-78-1 | sc-250299 sc-250299A | 100 g 250 g | ¥440.00 ¥767.00 | ||
Menthol hemmt den Geruchsrezeptor 10R2, indem es an den Rezeptor bindet und eine negative allosterische Modulation induziert. Diese Bindung verändert die Konformation des Rezeptors, verringert seine Affinität für natürliche Liganden und hemmt seine Funktion bei der Geruchswahrnehmung. | ||||||
Capsaicin | 404-86-4 | sc-3577 sc-3577C sc-3577D sc-3577A | 50 mg 250 mg 500 mg 1 g | ¥1083.00 ¥1805.00 ¥2708.00 ¥4569.00 | 26 | |
Capsaicin hemmt den Geruchsrezeptor 10R2 durch einen kompetitiven Hemmungsmechanismus. Es bindet an dieselben Stellen des Rezeptors wie natürliche Geruchsstoffe, verhindert deren Bindung und hemmt dadurch die Fähigkeit des Rezeptors, Geruchssignale zu senden. | ||||||
FCM Fixation buffer (10X) | sc-3622 | 10 ml @ 10X | ¥699.00 | 16 | ||
FCM-Fixierpuffer (10X) hemmt den Geruchsrezeptor 10R2 durch die Bildung von Quervernetzungen mit Aminosäuren im Rezeptor. Diese Quervernetzungen verändern die Struktur des Rezeptors, beeinträchtigen seine Fähigkeit, sich an Geruchsmoleküle zu binden, und hemmen so seine sensorische Funktion. | ||||||
Lead(II) Acetate | 301-04-2 | sc-507473 | 5 g | ¥959.00 | ||
Bleiacetat hemmt den Geruchsrezeptor 10R2, indem es an spezifische Stellen innerhalb des Rezeptors bindet, was zu einer Konformationsänderung führt. Diese Änderung verringert die Fähigkeit des Rezeptors, mit seinen natürlichen Liganden zu interagieren, wodurch seine Geruchssignale gehemmt werden. | ||||||
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol hemmt den Geruchsrezeptor 10R2 durch einen Mechanismus der kompetitiven Hemmung. Es konkurriert mit natürlichen Geruchsstoffen um Bindungsstellen auf dem Rezeptor, wodurch die Fähigkeit des Rezeptors, diese natürlichen Geruchsstoffe zu erkennen, verringert und seine sensorische Rolle gehemmt wird. | ||||||
Thiourea | 62-56-6 | sc-213038 | 50 g | ¥429.00 | ||
Thioharnstoff hemmt den Geruchsrezeptor 10R2 durch Interaktion mit spezifischen funktionellen Gruppen in der Struktur des Rezeptors. Diese Interaktion verändert die Konformation des Rezeptors und beeinträchtigt seine Fähigkeit, sich an Geruchsstoffe zu binden, wodurch seine Geruchsfunktion gehemmt wird. | ||||||