Chemische Inhibitoren von OR10C1 können ihre hemmende Wirkung über verschiedene molekulare Wechselwirkungen und Veränderungen entfalten, die die Funktionalität des Proteins beeinträchtigen. Zinkpyrithion und Kupfergluconat können an OR10C1 binden und Konformationsänderungen bewirken, die die Fähigkeit des Rezeptors zur Bindung an seine üblichen Geruchsliganden behindern und damit seine sensorische Funktion beeinträchtigen. Diese Veränderungen können das Ergebnis einer Wechselwirkung des Metallions mit wichtigen Aminosäureresten sein, die für die strukturelle Integrität oder die Ligandenbindungsfähigkeit des Proteins wesentlich sind. Chlorhexidin hat eine ähnliche Wirkung, da es an OR10C1 binden und seine Konformation verändern kann, was seine Interaktion mit Geruchsstoffmolekülen behindert und die Signalübertragung effektiv hemmt.
Darüber hinaus kann Methylisothiazolinon mit Cysteinresten in OR10C1 reagieren, was zu strukturellen Veränderungen und einer Funktionshemmung führen kann. Benzalkoniumchlorid kann die Membranumgebung von OR10C1 stören und dadurch seine Aktivität hemmen. Diese Membranstörung kann die Orientierung oder Mobilität des Proteins innerhalb der Lipiddoppelschicht beeinträchtigen, die für seine ordnungsgemäße Funktion entscheidend ist. Zimtaldehyd, Eugenol und Kampfer können direkt an OR10C1 binden und so die Bindungsstelle des Geruchsstoffs blockieren oder die Konformation des Rezeptors anderweitig verändern, was zu einer Hemmung führt. Menthol kann durch die Veränderung der Lipiddoppelschicht von Membranen die Funktionalität von OR10C1 beeinträchtigen, während Thymol mit den Funktionsstellen des Proteins interagiert, seine Konformation verändert und seine sensorischen Fähigkeiten hemmt. Triclosan bindet sich an spezifische Stellen des Rezeptors und hemmt seine Reaktion auf Geruchsstoffe. Jodessigsäure schließlich kann Cysteinreste in OR10C1 kovalent verändern, was die Struktur und Funktion des Rezeptors entscheidend beeinflusst und zur Hemmung seiner sensorischen Aktivität führt. Jede dieser Chemikalien greift in OR10C1 in einer Weise ein, die seine Fähigkeit, seine Rolle als Geruchsrezeptor zu erfüllen, behindert.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zinkpyrithion kann an OR10C1 binden, was zu einer Konformationsänderung führt, die die Fähigkeit des Rezeptors zur Bindung an seine Geruchsliganden hemmt und damit seine sensorische Funktion beeinträchtigt. | ||||||
Chlorhexidine | 55-56-1 | sc-252568 | 5 g | ¥1162.00 | 3 | |
Chlorhexidin kann sich an OR10C1 binden, wodurch seine Konformation verändert und seine Fähigkeit zur Interaktion mit Geruchsmolekülen gehemmt wird. | ||||||
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd kann direkt an OR10C1 binden, wodurch die Bindungsstelle für den Geruchsstoff blockiert und die Aktivierung des Rezeptors gehemmt wird. | ||||||
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol kann sich an OR10C1 binden und seine Konformation so verändern, dass es nicht mehr effektiv mit Geruchsmolekülen interagiert, was zu einer Hemmung führt. | ||||||
(±)-Menthol | 89-78-1 | sc-250299 sc-250299A | 100 g 250 g | ¥440.00 ¥767.00 | ||
Menthol kann die Lipiddoppelschicht von Membranen beeinträchtigen und dadurch die Funktionalität von Membranproteinen wie OR10C1 verändern, wodurch seine Fähigkeit, Geruchsstoffe zu binden, beeinträchtigt wird. | ||||||
Thymol | 89-83-8 | sc-215984 sc-215984A | 100 g 500 g | ¥1094.00 ¥2177.00 | 3 | |
Thymol kann mit den funktionellen Stellen von OR10C1 interagieren, was zu einer Hemmung der Funktion des Geruchsrezeptors führt, indem die Konformation des Rezeptors verändert wird. | ||||||
Triclosan | 3380-34-5 | sc-220326 sc-220326A | 10 g 100 g | ¥1591.00 ¥4603.00 | ||
Triclosan kann an spezifische Stellen auf OR10C1 binden, was zu einer Hemmung der Fähigkeit des Rezeptors führt, auf Geruchsreize zu reagieren. | ||||||
Iodoacetic acid | 64-69-7 | sc-215183 sc-215183A | 10 g 25 g | ¥643.00 ¥1117.00 | ||
Jodessigsäure kann Cysteinreste in OR10C1 kovalent verändern, die für die Aufrechterhaltung der Struktur und Funktion des Rezeptors entscheidend sein könnten, und damit seine sensorische Aktivität hemmen. | ||||||