Chemische Hemmstoffe von OR10AD1 können durch verschiedene Mechanismen die normale Funktion dieses Proteins verhindern. Benzaldehyd und Methyleugenol sind Beispiele, die OR10AD1 hemmen können, indem sie die Geruchsstoff-Bindungsstelle besetzen, die für die Fähigkeit des Rezeptors, seine natürlichen Liganden zu binden, entscheidend ist. Wenn diese Chemikalien an OR10AD1 binden, verhindern sie die Bindung des natürlichen Liganden und blockieren somit die Aktivierung des Rezeptors. In ähnlicher Weise wirken Eugenol und Isoeugenol als kompetitive Inhibitoren, d. h. sie binden an die ligandenbindende Domäne des Rezeptors, ohne ihn zu aktivieren. Diese Bindung verhindert, dass aktivierende Liganden mit OR10AD1 interagieren. Zimtaldehyd verfolgt einen etwas anderen Ansatz, da es Cysteinreste in der Bindungstasche von OR10AD1 kovalent modifizieren kann, was zu einer verringerten Fähigkeit des Rezeptors führt, aktiviert zu werden, selbst in Gegenwart seines natürlichen Liganden.
Citral, Thymol und Carvon können die Konformation von OR10AD1 bei der Bindung verändern und so seine Interaktion mit G-Proteinen, die für die Signalübertragung und die anschließende zelluläre Reaktion erforderlich sind, behindern. Geraniol und 2-Nonanon können an OR10AD1 in einer Weise binden, die den Rezeptor daran hindert, die für die Signaltransduktion erforderlichen Konformationsänderungen vorzunehmen. Der Hemmungsmechanismus von Terpinen-4-ol ähnelt einem kompetitiven Antagonismus, bei dem es die OR10AD1-Bindungsstelle besetzt, den Rezeptor aber nicht aktiviert und damit die Aktivierung durch andere Liganden blockiert. α-Ionon entfaltet seine hemmende Wirkung, indem es mit höherer Affinität an OR10AD1 bindet als der natürliche Ligand und so verhindert, dass der Rezeptor aktiviert wird und seine normale Funktion ausübt. Jede dieser Chemikalien sorgt durch ihre direkte Wechselwirkung mit OR10AD1 dafür, dass der Rezeptor in einem inaktiven Zustand bleibt und nicht auf seine natürlichen aktivierenden Liganden reagieren kann.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol kann OR10AD1 durch kompetitive Hemmung an der Ligandenbindungsstelle hemmen, wodurch die Fähigkeit des Rezeptors, durch seinen natürlichen Liganden aktiviert zu werden, blockiert wird. | ||||||
4-Allyl-1,2-dimethoxybenzene | 93-15-2 | sc-232373 sc-232373A sc-232373B | 5 g 25 g 100 g | ¥271.00 ¥474.00 ¥1410.00 | ||
4-Allyl-1,2-dimethoxybenzol kann OR10AD1 hemmen, indem es sich enger an den Rezeptor bindet als der natürliche Geruchsstoff und so die Aktivierung verhindert. | ||||||
Citral | 5392-40-5 | sc-252620 | 1 kg | ¥2392.00 | ||
Citral kann OR10AD1 hemmen, indem es die Konformation des Rezeptors bei der Bindung verändert, was seine Fähigkeit zur Interaktion mit den für die Signaltransduktion erforderlichen G-Proteinen verringert. | ||||||
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd kann OR10AD1 hemmen, indem es Cysteinreste in der Bindungstasche kovalent modifiziert, wodurch die Rezeptoraktivierung verringert wird. | ||||||
Isoeugenol | 97-54-1 | sc-250186 sc-250186A | 5 g 100 g | ¥711.00 ¥598.00 | ||
Isoeugenol kann OR10AD1 durch kompetitive Hemmung hemmen, d. h. es bindet an die Rezeptorstelle, ohne sie zu aktivieren, und blockiert so die Bindung aktivierender Liganden. | ||||||
Thymol | 89-83-8 | sc-215984 sc-215984A | 100 g 500 g | ¥1094.00 ¥2177.00 | 3 | |
Thymol kann OR10AD1 hemmen, indem es als kompetitiver Antagonist die Bindungsstelle besetzt und die Aktivierung des Rezeptors verhindert. | ||||||
Geraniol | 106-24-1 | sc-235242 sc-235242A | 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1343.00 | ||
Geraniol kann OR10AD1 hemmen, indem es sich so an den Rezeptor bindet, dass die für die Signaltransduktion notwendige Konformationsänderung verhindert wird. | ||||||
2-Nonanone | 821-55-6 | sc-238184 sc-238184A | 5 g 100 g | ¥530.00 ¥948.00 | ||
2-Nonanon kann OR10AD1 hemmen, indem es sich an die Geruchsstoff-Bindungsstelle bindet, wodurch der natürliche Agonist daran gehindert wird, sich zu binden und den Rezeptor zu aktivieren. | ||||||
(+)-Carvone | 2244-16-8 | sc-239480 sc-239480A | 5 ml 25 ml | ¥372.00 ¥948.00 | 2 | |
Carvon kann OR10AD1 hemmen, indem es sich in die Bindungsstelle des Rezeptors einfügt, aber nicht die für die Aktivierung erforderliche Konformationsänderung bewirkt. | ||||||
α-Ionone | 127-41-3 | sc-239157 | 100 g | ¥846.00 | ||
α-Ionon kann OR10AD1 hemmen, indem es mit höherer Affinität als der natürliche Ligand an den Rezeptor bindet und so die Aktivierung verhindert. | ||||||