OR10A7-Inhibitoren stellen eine Klasse chemischer Verbindungen dar, die speziell auf das Mitglied 7 der Unterfamilie A der Geruchsrezeptorfamilie 10 (OR10A7) abzielen. OR10A7 ist einer von vielen G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs), die für die Erkennung von Geruchsmolekülen im olfaktorischen System verantwortlich sind. Diese Rezeptoren sind integrale Membranproteine, die extrazelluläre Signale in intrazelluläre Reaktionen umwandeln, hauptsächlich durch Interaktion mit heterotrimeren G-Proteinen. OR10A7 ist Teil der größeren Riechrezeptorfamilie, die beim Menschen Hunderte von Genen umfasst und eine entscheidende Rolle bei der Erkennung und Unterscheidung verschiedener flüchtiger chemischer Reize spielt. Die Funktion von OR10A7-Inhibitoren beruht auf der Bindung an das aktive Zentrum oder die allosterischen Regionen des Rezeptors, wodurch die Bindung des natürlichen Liganden (Geruchsstoff) verhindert und somit der Signaltransduktionsprozess gestoppt wird, der zur Wahrnehmung bestimmter Gerüche führt. Die Untersuchung von OR10A7-Inhibitoren gibt Aufschluss über die Struktur-Funktions-Beziehungen von Geruchsrezeptoren und das breitere Feld der GPCR-Modulation. Diese Inhibitoren sind wertvolle Hilfsmittel für die Untersuchung der biochemischen und strukturellen Dynamik von Rezeptor-Ligand-Interaktionen und ermöglichen es Forschern, die genauen molekularen Mechanismen zu entschlüsseln, die die olfaktorische Signaltransduktion steuern. Durch die Modulation der OR10A7-Aktivität können Wissenschaftler die Rolle des Rezeptors bei der Erkennung spezifischer Geruchsmoleküle und seine Interaktion mit verschiedenen Signalwegen untersuchen. Darüber hinaus bieten OR10A7-Inhibitoren eine Möglichkeit, die evolutionäre Vielfalt von Geruchsrezeptoren zu erforschen, da Vergleiche zwischen verschiedenen Arten wichtige Unterschiede in der Rezeptorbindung und -funktion aufzeigen können. Diese Verbindungen dienen auch als wichtige molekulare Sonden, um unser Verständnis der olfaktorischen Signalverarbeitung und der an der Geruchswahrnehmung beteiligten biochemischen Signalwege zu fördern.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zinkpyrithion kann OR10A7 hemmen, indem es sich an die Rezeptorstelle bindet und so die Bindung von Geruchsmolekülen verhindert, die OR10A7 normalerweise erkennt. | ||||||
Chlorhexidine | 55-56-1 | sc-252568 | 5 g | ¥1162.00 | 3 | |
Chlorhexidin, das für seine starke Bindung an Proteine bekannt ist, kann OR10A7 hemmen, indem es daran bindet und die Geruchsstoff-Bindungsstelle blockiert. | ||||||
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd kann OR10A7 direkt hemmen, indem es sich an den Geruchsrezeptor bindet und die Ligandenbindungsstelle blockiert, wodurch die Aktivierung verhindert wird. | ||||||
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol kann OR10A7 hemmen, indem es direkt mit dem Rezeptor interagiert, seine Struktur verändert und die Fähigkeit, Geruchsstoffe zu erkennen, beeinträchtigt. | ||||||
(±)-Menthol | 89-78-1 | sc-250299 sc-250299A | 100 g 250 g | ¥440.00 ¥767.00 | ||
Menthol kann OR10A7 durch direkte Interaktion mit dem Rezeptor hemmen, indem es dessen räumliche Konformation verändert und seine Affinität zur Bindung von Geruchsstoffen verringert. | ||||||
Thymol | 89-83-8 | sc-215984 sc-215984A | 100 g 500 g | ¥1094.00 ¥2177.00 | 3 | |
Thymol kann OR10A7 hemmen, indem es an den Rezeptor bindet und seine aktive Stelle verändert, was die Reaktion des Rezeptors auf Geruchsstoffe verringern kann. | ||||||
Triclosan | 3380-34-5 | sc-220326 sc-220326A | 10 g 100 g | ¥1591.00 ¥4603.00 | ||
Triclosan kann OR10A7 hemmen, indem es an die Rezeptorstellen bindet und so die typische geruchsstoffinduzierte Rezeptoraktivierung verhindert. | ||||||
Iodoacetic acid | 64-69-7 | sc-215183 sc-215183A | 10 g 25 g | ¥643.00 ¥1117.00 | ||
Jodessigsäure kann OR10A7 hemmen, indem sie Cysteinreste kovalent modifiziert, was zu Konformationsänderungen führt, die die Rezeptoraktivität verringern. | ||||||