Olr23-Inhibitoren stellen eine spezifische Klasse chemischer Verbindungen dar, die durch Modulation der Aktivität des Olr23-Rezeptors, einem Mitglied der Riechrezeptorfamilie, wirken. Riechrezeptoren, die typischerweise mit der Erkennung von Geruchsstoffen im olfaktorischen System in Verbindung gebracht werden, sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR), die durch ihre sieben Transmembrandomänen gekennzeichnet sind. Diese Rezeptoren sind nicht nur auf das olfaktorische Epithel beschränkt, sondern wurden in verschiedenen Geweben im gesamten Körper identifiziert, wo sie vermutlich verschiedene Rollen in zellulären Signalwegen spielen. Insbesondere Olr23 ist aufgrund seiner einzigartigen Bindungsstellen und strukturellen Konfiguration, die ihn von anderen olfaktorischen Rezeptoren unterscheidet, in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses gerückt. Inhibitoren von Olr23 wirken in der Regel, indem sie an diese spezifischen Stellen binden und so die Fähigkeit des Rezeptors, mit seinen natürlichen Liganden oder Agonisten zu interagieren, effektiv blockieren. Die chemische Struktur von Olr23-Inhibitoren variiert stark und reicht von kleinen organischen Molekülen bis hin zu komplexeren synthetischen Verbindungen. Diese Inhibitoren sind oft so konzipiert, dass sie die Strukturmotive der natürlichen Liganden von Olr23 nachahmen, wodurch sie die aktive Stelle des Rezeptors besetzen können, ohne ihn zu aktivieren. Die Entwicklung und Synthese dieser Inhibitoren erfordert ein tiefes Verständnis der dreidimensionalen Struktur des Rezeptors, die häufig mithilfe von Techniken wie Röntgenkristallographie oder Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) aufgeklärt wird. Sobald die Strukturinformationen vorliegen, werden rechnergestützte Modellierungen und molekulare Docking-Studien eingesetzt, um vorherzusagen, wie verschiedene chemische Strukturen mit Olr23 interagieren könnten. Durch diese Ansätze können Forscher Inhibitoren mit hoher Spezifität und Affinität für den Rezeptor entwerfen, die eine präzise Kontrolle über seine Aktivität in verschiedenen experimentellen Umgebungen ermöglichen. Die Untersuchung von Olr23-Inhibitoren liefert weiterhin wertvolle Erkenntnisse für ein umfassenderes Verständnis der Funktion von Geruchsrezeptoren und der komplizierten Signalmechanismen, an denen sie beteiligt sind.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Propranolol | 525-66-6 | sc-507425 | 100 mg | ¥2031.00 | ||
Beta-Adreno-Antagonist, könnte die GPCR-Aktivität modulieren, was sich möglicherweise auf Olr23 auswirken könnte. | ||||||
Carvedilol | 72956-09-3 | sc-200157 sc-200157A sc-200157B sc-200157C sc-200157D | 100 mg 1 g 10 g 25 g 100 g | ¥1399.00 ¥2708.00 ¥5979.00 ¥11271.00 ¥17261.00 | 2 | |
Beta-adrenerge Antagonisten mit Alpha-1-blockierender Wirkung könnten die Olr23-Signalgebung indirekt beeinflussen. | ||||||
Yohimbine hydrochloride | 65-19-0 | sc-204412 sc-204412A sc-204412B | 1 g 5 g 25 g | ¥575.00 ¥1929.00 ¥5979.00 | 2 | |
Alpha-2-Adrenorezeptor-Antagonist, kann GPCR-Signalwege im Zusammenhang mit Olr23 beeinflussen. | ||||||
Labetalol | 36894-69-6 | sc-484723 | 50 mg | ¥2031.00 | ||
Kombinierte Alpha- und Betablocker könnten indirekt GPCR-Signalwege einschließlich Olr23 beeinflussen. | ||||||
Pindolol | 13523-86-9 | sc-204847 sc-204847A | 100 mg 1 g | ¥2189.00 ¥8574.00 | ||
Beta-adrenerger Antagonist, kann die GPCR-vermittelten Signalwege im Zusammenhang mit Olr23 beeinflussen. | ||||||
Isoproterenol Hydrochloride | 51-30-9 | sc-202188 sc-202188A | 100 mg 500 mg | ¥316.00 ¥429.00 | 5 | |
Beta-adrenerge Agonisten, könnte Olr23 indirekt durch GPCR-Modulation beeinflussen. | ||||||
Atropine | 51-55-8 | sc-252392 | 5 g | ¥2302.00 | 2 | |
Muscarin-Acetylcholinrezeptor-Antagonist, kann GPCR-Signalwege einschließlich Olr23 beeinflussen. | ||||||
Salmeterol | 89365-50-4 | sc-224277 sc-224277A | 10 mg 50 mg | ¥2098.00 ¥6340.00 | 1 | |
Beta-2-Adrenorezeptor-Agonist, der möglicherweise die mit Olr23 verbundenen GPCR-Signalwege beeinflusst. | ||||||
Alprenolol | 13655-52-2 | sc-507469 | 50 mg | ¥1467.00 | ||
Betablocker könnten indirekt die GPCR-Signalwege einschließlich Olr23 beeinflussen. | ||||||