Olfr723, ein Mitglied der Familie der Geruchsrezeptoren, spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahrnehmung von Gerüchen in Mus musculus (Hausmaus). Er gehört zur großen Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs) und teilt eine gemeinsame 7-Transmembrandomänen-Struktur mit anderen Rezeptoren, die an der Neurotransmission und hormonellen Signalübertragung beteiligt sind. Die Funktion von Olfr723 besteht darin, Geruchsmoleküle zu erkennen und die sensorischen Informationen über G-Protein-vermittelte Transduktionswege zu übertragen. Die Hemmung von Olfr723 kann auf direktem und indirektem Wege durch verschiedene Chemikalien erreicht werden. Direkte Inhibitoren wie Mepyramin zielen spezifisch auf Olfr723 ab, verhindern die Bindung von Geruchsstoffen und unterbrechen die Auslösung neuronaler Reaktionen auf Gerüche. Indirekte Inhibitoren wie Pertussis-Toxin und Rhodopsin greifen in den GPCR-Signalweg ein, indem sie G-Proteine modulieren und die nachgeschaltete Signalübertragung unterbrechen, was letztlich die Geruchswahrnehmung beeinträchtigt.
Andere indirekte Inhibitoren wie Cyclosporin A und N-Acetylcystein beeinflussen verwandte Signalwege wie Calcineurin-NFAT und oxidative Stresswege, was sich indirekt auf die Funktion von Olfr723 bei der Geruchswahrnehmung auswirken kann. Darüber hinaus beeinflussen Verbindungen wie Atropin und Tetrodotoxin die Neurotransmitter-Signalübertragung und die neuronale Erregbarkeit, was sich möglicherweise auf die Reaktionen von Olfr723 auf Geruchsstoffe auswirkt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Olfr723 ein wichtiger Akteur im Geruchssystem ist, der für die Erkennung und Weiterleitung von Geruchssignalen verantwortlich ist. Die Hemmung dieses Rezeptors kann durch verschiedene Chemikalien erreicht werden, die direkt auf ihn abzielen oder indirekt verwandte Signalwege modulieren und letztlich die Wahrnehmung von Gerüchen bei Hausmäusen beeinflussen. Diese Hemmstoffe bieten wertvolle Einblicke in die komplizierten Mechanismen, die der Geruchswahrnehmung zugrunde liegen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Pertussis Toxin (islet-activating protein) | 70323-44-3 | sc-200837 | 50 µg | ¥5088.00 | 3 | |
Pertussis-Toxin ist ein indirekter Inhibitor, der den GPCR-Signalweg stört. Es modifiziert G-Proteine, was zu einer verminderten Signalübertragung stromabwärts von Olfr723 führt und die Wahrnehmung von Geruchsstoffen beeinträchtigt. | ||||||
SK&F 96365 | 130495-35-1 | sc-201475 sc-201475B sc-201475A sc-201475C | 5 mg 10 mg 25 mg 50 mg | ¥1162.00 ¥1783.00 ¥4479.00 ¥7401.00 | 2 | |
SKF 96365 ist ein Kalziumkanalblocker, der Olfr723 indirekt hemmt, indem er den Kalziumeinstrom moduliert und die nachgeschaltete Signalkaskade beeinflusst. Dies führt zu einer verminderten Reaktionsfähigkeit von Olfr723 auf Geruchsreize. | ||||||
Cyclosporin A | 59865-13-3 | sc-3503 sc-3503-CW sc-3503A sc-3503B sc-3503C sc-3503D | 100 mg 100 mg 500 mg 10 g 25 g 100 g | ¥711.00 ¥1038.00 ¥2821.00 ¥5472.00 ¥11677.00 ¥24155.00 | 69 | |
Cyclosporin A ist ein indirekter Inhibitor, der den Calcineurin-NFAT-Signalweg beeinflusst. Durch die Hemmung von Calcineurin beeinflusst er indirekt die Funktion von Olfr723 und verringert die Wahrnehmung von Gerüchen. | ||||||
N-Acetyl-L-cysteine | 616-91-1 | sc-202232 sc-202232A sc-202232C sc-202232B | 5 g 25 g 1 kg 100 g | ¥384.00 ¥835.00 ¥3046.00 ¥1286.00 | 34 | |
N-Acetyl-L-Cystein hemmt Olfr723 indirekt, indem es die Wege des oxidativen Stresses moduliert. Es reduziert oxidativen Stress, der die durch Olfr723 vermittelte neuronale Reaktion auf Geruchsstoffe beeinflussen kann. | ||||||
Atropine | 51-55-8 | sc-252392 | 5 g | ¥2302.00 | 2 | |
Atropin ist ein indirekter Inhibitor, der auf die muskarinischen Acetylcholinrezeptoren abzielt und die Neurotransmittersignale beeinflusst. Seine Wirkung kann die gesamte Geruchswahrnehmung beeinflussen, indem es die neuronalen Reaktionen auf Geruchsstoffe durch Wechselwirkung mit Olfr723 verändert. | ||||||
Propranolol | 525-66-6 | sc-507425 | 100 mg | ¥2031.00 | ||
Propranolol ist ein indirekter Hemmstoff, der auf adrenerge Rezeptoren wirkt und möglicherweise den Einfluss des sympathischen Nervensystems auf die Geruchswahrnehmung beeinflusst. Diese indirekte Modulation kann die Reaktion von Olfr723 auf Geruchsstoffe beeinflussen. | ||||||
A23187 | 52665-69-7 | sc-3591 sc-3591B sc-3591A sc-3591C | 1 mg 5 mg 10 mg 25 mg | ¥621.00 ¥1478.00 ¥2290.00 ¥3576.00 | 23 | |
A23187 ist ein indirekter Inhibitor, der die Kalziumsignale in Neuronen beeinflusst. Er moduliert die intrazellulären Kalziumspiegel und beeinflusst indirekt die Funktion von Olfr723 bei der Übertragung von Geruchssignalen, indem er kalziumabhängige Prozesse in Riechnervenzellen verändert. | ||||||