Olfr658, ein Mitglied der Geruchsrezeptorfamilie, ist eine entscheidende Komponente im komplexen System des Geruchsinns. Olfr658 befindet sich auf der Oberfläche von Geruchssinnesneuronen und fungiert als G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der eine zentrale Rolle bei der Erkennung und Weiterleitung von Geruchssignalen spielt. Als integraler Bestandteil des Geruchssystems ist Olfr658 fein abgestimmt, um eine Vielzahl von Geruchsmolekülen zu erkennen, und trägt so zu dem komplizierten Prozess der Geruchswahrnehmung bei. Durch seine Spezifität bei der Bindung an verschiedene Geruchsstoffe kann Olfr658 Signalkaskaden in Gang setzen, die letztlich zur Erzeugung von Nervensignalen führen, die zur Wahrnehmung verschiedener Gerüche beitragen.
Die Hemmung von Olfr658 beinhaltet die Modulation spezifischer zellulärer Signalwege, die für seine normale Funktion entscheidend sind. Verschiedene Chemikalien wirken als Inhibitoren, indem sie auf wichtige Signalkaskaden abzielen, die mit der Aktivität von Olfr658 verbunden sind. So unterbricht die Hemmung des PI3K/Akt-Signalwegs die nachgeschalteten Komponenten, die für die ordnungsgemäße Funktion des Geruchsrezeptors wichtig sind, und wirkt sich damit indirekt auf Olfr658 aus. In ähnlicher Weise verändert eine Störung des MAPK/ERK-Stoffwechsels nachgeschaltete Elemente, die für die normale Aktivität des Riechrezeptors entscheidend sind, was zu einer indirekten Hemmung von Olfr658 führt. Darüber hinaus können Hemmstoffe, die auf TGF-β-Signalwege einwirken, indirekt Olfr658 beeinflussen, was das komplizierte Netzwerk zellulärer Prozesse verdeutlicht, die zur Regulierung des Geruchsrezeptors beitragen. Die Modulation dieser Signalwege durch verschiedene chemische Inhibitoren bietet Einblicke in die Regulationsmechanismen, die Olfr658 steuern, und wirft ein Licht auf das nuancierte Zusammenspiel innerhalb der olfaktorischen sensorischen Neuronen und die möglichen Wege zur Beeinflussung der Rezeptordynamik.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Bortezomib | 179324-69-7 | sc-217785 sc-217785A | 2.5 mg 25 mg | ¥1523.00 ¥12241.00 | 115 | |
Bortezomib hemmt das Proteasom und beeinflusst den Abbau von Proteinen, die an der Regulierung der Geruchsrezeptoren beteiligt sind. Durch die Störung des Proteinumsatzes behindert diese Chemikalie indirekt Olfr658, da die ordnungsgemäße Funktion des Rezeptors von dynamischen Proteinexpressionsniveaus innerhalb sensorischer Neuronen abhängt. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
LY294002 hemmt PI3K, ein Schlüsselenzym im PI3K/Akt-Signalweg. Durch die Unterbrechung dieses Signalwegs wirkt sich die Chemikalie indirekt auf Olfr658 aus, da die Akt-Modulation nachgeschaltete Komponenten beeinflusst, die für die ordnungsgemäße Funktion des Geruchsrezeptors unerlässlich sind. | ||||||
U-0126 | 109511-58-2 | sc-222395 sc-222395A | 1 mg 5 mg | ¥722.00 ¥2775.00 | 136 | |
U0126 ist ein MEK1/2-Inhibitor, der den MAPK/ERK-Signalweg unterbricht. Seine Interferenz mit diesem Signalweg wirkt sich indirekt auf Olfr658 aus, da nachgeschaltete Komponenten, die für eine normale Geruchsrezeptoraktivität entscheidend sind, moduliert werden, was zu einer Rezeptorhemmung führt. | ||||||
SB 431542 | 301836-41-9 | sc-204265 sc-204265A sc-204265B | 1 mg 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥2437.00 ¥4693.00 | 48 | |
SB-431542 hemmt den TGF-β-Typ-I-Rezeptor und beeinflusst so den TGF-β-Signalweg. Durch die Modulation dieses Signalwegs wirkt sich die Chemikalie indirekt auf Olfr658 aus, da TGF-β-bezogene Prozesse eine Rolle bei der Regulierung der Expression und Funktion von Geruchsrezeptoren spielen. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Wortmannin wirkt als PI3K-Inhibitor und unterbricht den PI3K/Akt-Signalweg. Diese Interferenz beeinflusst olfaktorische Signalkaskaden und führt zu einer indirekten Hemmung von Olfr658 durch Modulation entscheidender Komponenten stromabwärts des Rezeptors. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
PD98059 ist ein MEK1-Inhibitor, der den MAPK/ERK-Signalweg unterbricht. Seine Interferenz mit diesem Signalweg wirkt sich indirekt auf Olfr658 aus, da nachgeschaltete Komponenten, die für eine normale olfaktorische Rezeptoraktivität entscheidend sind, moduliert werden, was zu einer Rezeptorhemmung führt. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥3937.00 | 284 | |
SB-203580 hemmt p38 MAPK, eine Kinase, die an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt ist. Seine Interferenz mit dem MAPK-Signalweg wirkt sich indirekt auf Olfr658 aus und stört die nachgeschaltete Signalübertragung, die für eine normale olfaktorische Rezeptoraktivität erforderlich ist. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
SP600125 ist ein JNK-Inhibitor, der den JNK-Signalweg unterbricht. Seine Wirkung auf diesen Signalweg beeinflusst indirekt Olfr658, indem er nachgeschaltete Komponenten verändert, die für die normale Aktivität der Geruchsrezeptoren und Signalkaskaden entscheidend sind. | ||||||
AZD5363 | 1143532-39-1 | sc-503190 | 5 mg | ¥3486.00 | ||
AZD5363 ist ein Akt-Inhibitor, der den PI3K/Akt-Signalweg unterbricht. Durch die Beeinflussung dieser wichtigen Signalkaskade behindert der chemische Stoff indirekt die Funktion von Olfr658, da die Akt-Modulation nachgeschaltete Komponenten beeinflusst, die für die Aktivität des Geruchsrezeptors entscheidend sind. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin hemmt mTOR, eine Kinase im mTOR-Signalweg. Seine Modulation dieses Signalwegs beeinflusst indirekt Olfr658, indem es nachgeschaltete Komponenten verändert, die für die ordnungsgemäße Aktivität des Geruchsrezeptors und die Signalkaskaden unerlässlich sind. | ||||||