Olfr631 gehört zur Familie der Geruchsrezeptoren, die eine entscheidende Rolle bei der Erkennung und Unterscheidung einer Vielzahl von Geruchsmolekülen spielen. Diese Rezeptoren befinden sich im Riechepithel und werden auf der Oberfläche von Geruchssinneszellen exprimiert, die ein kompliziertes Netzwerk bilden, das die Erkennung verschiedener chemischer Reize erleichtert. Olfr631 ist wie andere Geruchsrezeptoren von grundlegender Bedeutung für den Prozess der Geruchswahrnehmung, da er zur Umwandlung von Geruchssignalen in Nervenimpulse beiträgt. Die funktionelle Bedeutung von Olfr631 liegt in seiner Fähigkeit, spezifische Geruchsstoffe zu erkennen und darauf zu reagieren, wodurch eine Kaskade von intrazellulären Ereignissen in Gang gesetzt wird, die letztlich zur Wahrnehmung verschiedener Gerüche führen.
Die Hemmung von Olfr631 beinhaltet komplizierte zelluläre und molekulare Mechanismen, die auf verschiedene Aspekte der olfaktorischen Signaltransduktion abzielen. Chemische Inhibitoren wirken auf wichtige Signalwege und Moleküle, die mit der Funktion des Geruchsrezeptors verbunden sind. So hemmen beispielsweise Verbindungen, die den cAMP-Spiegel erhöhen, indirekt Olfr631, indem sie die Aktivierung der Riechrezeptoren verlängern und so die nachgeschalteten Signalereignisse beeinflussen. Eine Hemmung kann auch durch Modulation intrazellulärer Kinasen oder Phosphatasen erfolgen, die an der olfaktorischen Transduktionskaskade beteiligt sind. Darüber hinaus verändern epigenetische Modifikatoren die Expression von Geruchsrezeptorgenen, einschließlich Olfr631, indem sie die Chromatinstruktur verändern. Die Unterbrechung von Kalziumkanälen oder der G-Protein-Signalübertragung trägt ebenfalls zur Hemmung bei und beeinträchtigt die Gesamtempfindlichkeit und -empfindlichkeit der olfaktorischen sensorischen Neuronen. Diese verschiedenen Mechanismen sorgen gemeinsam für die Hemmung von Olfr631 und spiegeln das komplizierte Zusammenspiel der molekularen Ereignisse wider, die an der Verarbeitung von Geruchssignalen beteiligt sind.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Rolipram | 61413-54-5 | sc-3563 sc-3563A | 5 mg 50 mg | ¥869.00 ¥2437.00 | 18 | |
Selektiver PDE4-Inhibitor, der auf den cAMP-Abbau abzielt. Moduliert die olfaktorische Signalübertragung durch Erhöhung des intrazellulären cAMP-Spiegels und hemmt indirekt Olfr631. | ||||||
Trametinib | 871700-17-3 | sc-364639 sc-364639A sc-364639B | 5 mg 10 mg 1 g | ¥1286.00 ¥1873.00 ¥10684.00 | 19 | |
Hemmt den MEK-ERK-Signalweg und beeinflusst damit die nachgeschaltete Signalübertragung. Beeinflusst indirekt die Funktion von Olfr631 durch Modulation der intrazellulären Signaldynamik. | ||||||
Suberoylanilide Hydroxamic Acid | 149647-78-9 | sc-220139 sc-220139A | 100 mg 500 mg | ¥1501.00 ¥3103.00 | 37 | |
Blockiert die HDAC-Aktivität und beeinflusst die Chromatinstruktur. Moduliert indirekt die Olfr631-Expression durch Veränderung der epigenetischen Regulierung des Geruchsrezeptorgens. | ||||||
Gö 6983 | 133053-19-7 | sc-203432 sc-203432A sc-203432B | 1 mg 5 mg 10 mg | ¥1185.00 ¥3373.00 ¥5348.00 | 15 | |
Hemmt die PKC-Signalübertragung und beeinflusst die Aktivierung der Geruchsrezeptoren. Beeinflusst indirekt die Funktion von Olfr631 durch Modulation nachgeschalteter Signalwege. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Blockiert Kalziumkanäle und beeinträchtigt die intrazelluläre Signalübertragung. Hemmt indirekt Olfr631 durch Unterbrechung der kalziumabhängigen Prozesse bei der Geruchstransduktion. | ||||||
Pertussis Toxin (islet-activating protein) | 70323-44-3 | sc-200837 | 50 µg | ¥5088.00 | 3 | |
Selektiver G-Protein-Inhibitor, der auf die olfaktorische Signalübertragung abzielt. Moduliert die Rezeptoraktivierung und beeinflusst damit indirekt die Funktion von Olfr631 im olfaktorischen System. | ||||||
5-Aza-2′-Deoxycytidine | 2353-33-5 | sc-202424 sc-202424A sc-202424B | 25 mg 100 mg 250 mg | ¥2459.00 ¥3633.00 ¥4806.00 | 7 | |
Ändert epigenetische Markierungen und beeinflusst die Genexpression des Geruchsrezeptors. Moduliert indirekt Olfr631 durch Veränderung der epigenetischen Regulierung des Gens. | ||||||
Carbonyl Cyanide m-Chlorophenylhydrazone | 555-60-2 | sc-202984A sc-202984 sc-202984B | 100 mg 250 mg 500 mg | ¥869.00 ¥1726.00 ¥2708.00 | 8 | |
Entkoppelt die mitochondriale oxidative Phosphorylierung. Beeinflusst indirekt Olfr631 durch Veränderung des zellulären Energiestoffwechsels und der Signaldynamik. | ||||||