Date published: 2026-2-10

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Olfr398 Inhibitoren

Gängige Olfr398 Inhibitors sind unter underem Citral CAS 5392-40-5, Isopentyl acetate CAS 123-92-123-92-2, Capsaicin CAS 404-86-4, rac Terpinen-4-ol CAS 562-74-3 und Picrotoxin CAS 124-87-8.

Der Geruchsrezeptor Or1r1, der zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) gehört, spielt eine entscheidende Rolle im komplizierten Prozess der Geruchswahrnehmung. Als Mitglied der Geruchsrezeptor-Genfamilie, die durch Gene mit nur einem kodierenden Exon und einer 7-Transmembrandomänen-Struktur gekennzeichnet ist, ist Or1r1 für die Erkennung von Geruchsmolekülen und die Auslösung neuronaler Reaktionen verantwortlich, die der Wahrnehmung verschiedener Gerüche zugrunde liegen. Die Familie der Geruchsrezeptoren, zu der auch Or1r1 gehört, ist die größte im Genom und unterstreicht die Bedeutung dieser Rezeptoren für die sensorische Funktion von Organismen.

Die Hemmung von Or1r1 umfasst einen vielschichtigen Ansatz mit sowohl direkten als auch indirekten Mechanismen. Die direkte Hemmung stört die Funktion des Rezeptors, indem sie an ihn bindet und die Struktur der 7-Transmembrandomäne beeinträchtigt, wodurch seine Fähigkeit, Geruchssignale effektiv weiterzuleiten, beeinträchtigt wird. Die indirekte Hemmung hingegen zielt auf damit verbundene Signalwege wie cAMP, TRP-Kanäle und die GABA-erge Übertragung. Diese indirekten Hemmstoffe modulieren die durch G-Proteine vermittelte Signalübertragung und stellen eine zusätzliche Hemmschicht für die Geruchswahrnehmung dar. Das vielfältige Spektrum an Hemmstoffen spiegelt insgesamt eine umfassende Strategie zur Störung der Rolle von Or1r1 bei der Geruchserkennung wider und bietet potenzielle Möglichkeiten für die experimentelle Erforschung und Validierung dieser Hemmmechanismen. Die experimentelle Validierung ist entscheidend, um die Wirksamkeit dieser Inhibitoren in der Praxis zu bestätigen und die Feinheiten der durch Or1r1 vermittelten olfaktorischen Signaltransduktion weiter zu entschlüsseln.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Citral

5392-40-5sc-252620
1 kg
¥2392.00
(1)

Citral wirkt als direkter Inhibitor, indem es die Bindung von Geruchsmolekülen an Or1r1 stört. Seine hemmende Wirkung unterbricht die Einleitung der neuronalen Reaktion und behindert so die Wahrnehmung von Gerüchen, die durch den Geruchsrezeptor vermittelt werden.

Isopentyl acetate

123-92-2sc-250190
sc-250190A
100 ml
500 ml
¥1207.00
¥2538.00
(0)

Isopentylacetat wirkt als direkter Inhibitor, indem es die Bindung von Geruchsmolekülen an Or1r1 stört. Seine hemmende Wirkung unterbricht die Einleitung der neuronalen Reaktion und behindert so die Wahrnehmung von Gerüchen, die durch den Geruchsrezeptor vermittelt werden.

Capsaicin

404-86-4sc-3577
sc-3577C
sc-3577D
sc-3577A
50 mg
250 mg
500 mg
1 g
¥1083.00
¥1805.00
¥2708.00
¥4569.00
26
(1)

Capsaicin wirkt als indirekter Inhibitor, indem es auf TRPV1-Kanäle abzielt, die mit der Or1r1-Signalübertragung verbunden sind. Durch die Modulation von TRPV1 beeinflusst Capsaicin die G-Protein-vermittelte Transduktion, was zu einer indirekten Hemmung des Geruchsrezeptors und der Geruchswahrnehmung führt.

Picrotoxin

124-87-8sc-202765
sc-202765A
sc-202765B
1 g
5 g
25 g
¥756.00
¥3227.00
¥14960.00
11
(3)

Picrotoxin wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den GABAergen Signalweg beeinflusst, der mit Or1r1 assoziiert ist. Seine Modulation der GABAergen Übertragung stört die nachgeschalteten Prozesse, die mit der olfaktorischen Signaltransduktion verbunden sind, und sorgt so für eine indirekte Hemmung des olfaktorischen Rezeptors.

Eugenol

97-53-0sc-203043
sc-203043A
sc-203043B
1 g
100 g
500 g
¥361.00
¥699.00
¥2459.00
2
(1)

Eugenol wirkt als direkter Inhibitor, indem es an Or1r1 bindet und die 7-Transmembrandomänenstruktur stört. Diese Interferenz behindert die Fähigkeit des Rezeptors, Geruchssignale über G-Protein-vermittelte Signalwege zu übertragen, was zu einer Hemmung der Geruchswahrnehmung führt.

α-Pinene

80-56-8sc-233784
sc-233784A
5 ml
250 ml
¥587.00
¥1297.00
2
(0)

Alpha-Pinen wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den mit Or1r1 verbundenen zyklischen Nukleotid-Signalweg moduliert. Sein Einfluss auf diesen Signalweg führt zu einer veränderten G-Protein-vermittelten Transduktion von Geruchssignalen, wodurch die Funktion des Geruchsrezeptors indirekt gehemmt wird.

1-Octen-3-ol

3391-86-4sc-237604
25 g
¥564.00
(0)

1-Octen-3-ol wirkt als direkter Inhibitor, indem es die 7-Transmembrandomänenstruktur von Or1r1 unterbricht. Diese Interferenz behindert die Fähigkeit des Rezeptors, Geruchssignale über G-Protein-vermittelte Signalwege zu übertragen, was zu einer Hemmung der Geruchswahrnehmung führt.