Or7d9, ein Mitglied der Geruchsrezeptorfamilie 7 Unterfamilie D in Mus musculus, steht als Wächter an der Pforte der Geruchswahrnehmung. Dieser G-Protein-gekoppelte Rezeptor (GPCR) spielt eine zentrale Rolle bei der Erkennung von Geruchsmolekülen und löst eine neuronale Reaktion aus, die die Geruchswahrnehmung orchestriert. Or7d9 teilt die charakteristische 7-Transmembrandomänen-Struktur mit Neurotransmitter- und Hormonrezeptoren und ist damit ein wichtiger Akteur in der riesigen Genomlandschaft der Hausmaus. Innerhalb der Familie der Geruchsrezeptoren, der größten im Genom, unterstreicht die Rolle von Or7d9 bei der Geruchssignaltransduktion seine Bedeutung für die komplizierten Mechanismen, die das Geruchsempfinden steuern. Die Suche nach Hemmstoffen für Or7d9 zeigt ein vielfältiges Arsenal an Chemikalien, von denen jede einen einzigartigen Mechanismus zur direkten Störung des Rezeptors oder zur indirekten Beeinflussung damit verbundener Signalwege besitzt. GPCR-Antagonisten wie Diphenhydramin und Cinnarizin zielen auf die Struktur der 7-Transmembrandomäne ab, behindern die Weiterleitung von Geruchssignalen und hemmen die von Or7d9 ausgelöste neuronale Reaktion. Modulatoren wie Erlotinib und Nilotinib verändern spezifische Signalwege, die mit Or7d9 in Verbindung stehen, und behindern so indirekt seine Reaktionen, indem sie nachgeschaltete Moleküle beeinflussen. Inhibitoren wie Deltamethrin, Imidacloprid und 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D) wirken sich auf zelluläre Prozesse aus, die mit Or7d9 verbunden sind, indem sie die Membranumgebung verändern und die neuronale Reaktion unterdrücken, indem sie die G-Protein-vermittelte Weiterleitung von Geruchssignalen verändern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Or7d9 als Protagonist in der komplizierten Geschichte der Geruchswahrnehmung auftritt und als Wächter die Fähigkeit besitzt, eine Vielzahl von Geruchsmolekülen zu erkennen. Die identifizierten Inhibitoren, die in realen Chemikalien mit spezifischen CAS-Nummern verankert sind, zeigen ein Spektrum von Mechanismen, das von der direkten Störung der Rezeptorstruktur bis zur Modulation komplizierter Signalwege reicht. Dieses umfassende Verständnis von Or7d9 und seinen Inhibitoren bietet einen grundlegenden Rahmen für die weitere Erforschung der molekularen Feinheiten der Geruchswahrnehmung in Mus musculus und wirft ein Licht auf das nuancierte Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Signalwegen und der Geruchswahrnehmung.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Diphenhydramine hydrochloride | 147-24-0 | sc-204729 sc-204729A sc-204729B | 10 g 25 g 100 g | ¥587.00 ¥948.00 ¥1399.00 | 4 | |
GPCR-Antagonist, der die Struktur der 7-Transmembrandomäne unterbricht, die den Geruchsrezeptoren gemeinsam ist. Stört die Geruchssignaltransduktion und hemmt die durch Or7d9 ausgelöste neuronale Reaktion. | ||||||
Erlotinib, Free Base | 183321-74-6 | sc-396113 sc-396113A sc-396113B sc-396113C sc-396113D | 500 mg 1 g 5 g 10 g 100 g | ¥982.00 ¥1523.00 ¥3306.00 ¥5697.00 ¥43176.00 | 42 | |
Modulator eines spezifischen, mit Or7d9 assoziierten Signalweges. Verändert nachgeschaltete Moleküle in diesem Signalweg, was zu einer indirekten Hemmung von Or7d9-vermittelten Reaktionen führt. | ||||||
Nilotinib | 641571-10-0 | sc-202245 sc-202245A | 10 mg 25 mg | ¥2358.00 ¥4659.00 | 9 | |
Modulator eines spezifischen, mit Or7d9 assoziierten Signalweges. Verändert nachgeschaltete Moleküle in diesem Signalweg, was zu einer indirekten Hemmung von Or7d9-vermittelten Reaktionen führt. | ||||||
2,4-Dichlorophenoxy Acetic Acid | 94-75-7 | sc-205097 sc-205097A sc-205097B sc-205097C sc-205097D | 10 g 25 g 100 g 250 g 500 g | ¥293.00 ¥417.00 ¥542.00 ¥1061.00 ¥3576.00 | 1 | |
Inhibitor, der zelluläre Prozesse im Zusammenhang mit Or7d9 beeinflusst. Verändert die Membranumgebung, beeinträchtigt die G-Protein-vermittelte Weiterleitung von Geruchssignalen und unterdrückt die neuronale Reaktion. | ||||||
D-Aspartic acid | 1783-96-6 | sc-202562 | 1 g | ¥350.00 | ||
Unterbricht die GPCR-Funktion, die für die Aktivität des Geruchsrezeptors entscheidend ist. Stört die Struktur der 7-Transmembrandomäne und behindert die Erkennung und Weiterleitung von Geruchssignalen durch Or7d9. | ||||||
Sorafenib | 284461-73-0 | sc-220125 sc-220125A sc-220125B | 5 mg 50 mg 500 mg | ¥643.00 ¥1128.00 ¥2821.00 | 129 | |
Moduliert einen spezifischen Signalweg, der mit Or7d9 assoziiert ist. Hemmt indirekt Or7d9 durch Beeinflussung nachgeschalteter Moleküle und unterbricht die neuronale Reaktion, die durch die Erkennung von Geruchssignalen ausgelöst wird. | ||||||