Or7c74, ein Mitglied der Geruchsrezeptor-Familie 7 Unterfamilie C, spielt eine fundamentale Rolle im komplizierten Prozess des Geruchsinns und dient als molekularer Wächter für die Erkennung und Weiterleitung von Geruchssignalen. Als G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR) geht Or7c74 aus einem einzigen kodierenden Exon-Gen hervor und teilt die strukturelle Grundlage einer 7-Transmembrandomäne mit Neurotransmitter- und Hormonrezeptoren. In der nasalen Umgebung positioniert, geht Or7c74 eine hochspezialisierte Interaktion mit Geruchsmolekülen ein und löst eine neuronale Reaktion aus, die die Wahrnehmung einer Vielzahl von Gerüchen auslöst. Im Zusammenhang mit der Familie der Geruchsrezeptoren trägt Or7c74 zur komplizierten Landschaft der größten Genfamilie im Genom bei, die der Geruchsrezeption gewidmet ist.
Die Hemmung von Or7c74 erfolgt durch ein ausgeklügeltes Zusammenspiel direkter und indirekter Mechanismen und wirft ein Licht auf mögliche Strategien zur Modulation seiner Aktivität. Direkte Inhibitoren üben ihren Einfluss aus, indem sie an Or7c74 binden, seine Interaktion mit Geruchsmolekülen stören und folglich die normale G-Protein-vermittelte Weiterleitung von Geruchssignalen behindern. Diese direkte Beeinflussung führt zur Hemmung von Or7c74 und damit zu einer beeinträchtigten Geruchswahrnehmung. Im Gegensatz dazu wirken indirekte Hemmstoffe durch die Modulation spezifischer Signalwege, die eng mit der Funktion von Or7c74 verbunden sind. Zu diesen Signalwegen gehören unter anderem NF-κB, PI3K/Akt, MAPK, cAMP und die Kalzium-Signalgebung. Die Wirkung dieser Verbindungen auf nachgeschaltete Komponenten dieser Signalkaskaden führt zu einer indirekten Hemmung der Or7c74-Expression und -Funktion. Die Vielseitigkeit dieser Mechanismen unterstreicht mögliche Wege zur Regulierung der Aktivität des Geruchsrezeptors und ermöglicht ein umfassendes Verständnis des komplexen regulatorischen Netzwerks, das Or7c74 und seine entscheidende Rolle im Geruchssinn steuert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Erforschung der Funktion und Hemmung von Or7c74 die komplizierte Natur der durch den Geruchsrezeptor vermittelten Wahrnehmung aufdeckt und eine Grundlage für weitere experimentelle Untersuchungen im Bereich der Geruchswahrnehmung und Rezeptormodulation bietet.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
(±)-Menthol | 89-78-1 | sc-250299 sc-250299A | 100 g 250 g | ¥440.00 ¥767.00 | ||
Menthol dient als direkter Inhibitor, indem es an Or7c74 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen unterbricht. Diese direkte Interferenz behindert die normale G-Protein-vermittelte Transduktion von Geruchssignalen, was zur Hemmung von Or7c74 und einer anschließenden Beeinträchtigung der Geruchswahrnehmung führt. | ||||||
(±)-Citronellal | 106-23-0 | sc-234400 | 100 ml | ¥575.00 | ||
Citronellal wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den NF-κB-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des NF-κB-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or7c74. Die veränderten NF-κB-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||
Isopentyl acetate | 123-92-2 | sc-250190 sc-250190A | 100 ml 500 ml | ¥1207.00 ¥2538.00 | ||
Isopentylacetat dient als direkter Inhibitor, indem es an Or7c74 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen stört. Diese direkte Unterbrechung der neuronalen Reaktion hemmt die durch Or7c74 vermittelte Geruchswahrnehmung und verhindert die Initiierung der olfaktorischen Signalkaskade. | ||||||
Thymol | 89-83-8 | sc-215984 sc-215984A | 100 g 500 g | ¥1094.00 ¥2177.00 | 3 | |
Thymol wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den PI3K/Akt-Signalweg beeinflusst. Es moduliert die nachgeschalteten Komponenten dieses Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or7c74. Die veränderten PI3K/Akt-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol wirkt als direkter Inhibitor, indem es an Or7c74 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen unterbricht. Diese direkte Interferenz behindert die normale G-Protein-vermittelte Übertragung von Geruchssignalen, was zur Hemmung von Or7c74 und einer nachfolgenden Beeinträchtigung der Geruchswahrnehmung führt. | ||||||
D-Limonene | 5989-27-5 | sc-205283 sc-205283A | 100 ml 500 ml | ¥948.00 ¥1455.00 | 3 | |
D-Limonen wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den MAPK-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des MAPK-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or7c74. Die veränderten MAPK-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen und führen zu einer indirekten Hemmung. | ||||||
Geraniol | 106-24-1 | sc-235242 sc-235242A | 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1343.00 | ||
Geraniol wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den cAMP-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des cAMP-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or7c74. Die veränderten cAMP-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen und führen zu einer indirekten Hemmung. | ||||||
2-Phenylethanol | 60-12-8 | sc-238198 | 250 ml | ¥778.00 | ||
2-Phenylethanol dient als direkter Inhibitor, indem es an Or7c74 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen unterbricht. Diese direkte Interferenz behindert die normale G-Protein-vermittelte Übertragung von Geruchssignalen, was zur Hemmung von Or7c74 und einer anschließenden Beeinträchtigung der Geruchswahrnehmung führt. | ||||||
Allyl isothiocyanate | 57-06-7 | sc-252361 sc-252361A sc-252361B | 5 g 100 g 500 g | ¥496.00 ¥756.00 ¥1343.00 | 3 | |
Allylisothiocyanat wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den zyklischen Nukleotid-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des zyklischen Nukleotid-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or7c74. Die veränderten zyklischen Nukleotid-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||