Or1l4, ein herausragendes Mitglied der Geruchsrezeptorfamilie, spielt eine entscheidende Rolle im komplizierten Prozess des Riechens und trägt maßgeblich zur Wahrnehmung von Gerüchen bei. Die Hauptfunktion dieses Rezeptors besteht in der Interaktion mit Geruchsmolekülen in der nasalen Umgebung, wodurch eine neuronale Reaktion ausgelöst wird, die die Erkennung und Weiterleitung verschiedener Gerüche auf komplexe Weise auslöst. Als Vertreter der großen Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) teilt Or1l4 die strukturelle Grundlage mit Neurotransmitter- und Hormonrezeptoren und weist eine charakteristische Architektur mit 7 Transmembrandomänen auf. Bemerkenswert ist, dass die Familie der Geruchsrezeptoren, in der Or1l4 seinen Platz findet, die größte im Genom ist, was die zentrale Rolle dieser Rezeptoren für das Geruchsempfinden unterstreicht.
Die Hemmung von Or1l4 erfolgt durch ein nuanciertes Zusammenspiel direkter und indirekter Mechanismen, die Einblicke in potenzielle Strategien zur Kontrolle seiner Aktivität bieten. Direkte Inhibitoren stören durch ihre Bindung an Or1l4 die Interaktion des Rezeptors mit Geruchsmolekülen und behindern so die normale, durch G-Proteine vermittelte Weiterleitung von Geruchssignalen. Diese direkte Interferenz hemmt Or1l4 direkt und beeinträchtigt folglich die Geruchswahrnehmung. Umgekehrt wirken indirekte Hemmstoffe durch die Modulation spezifischer Signalwege, die eng mit der Or1l4-Funktion verbunden sind. Zu diesen Signalwegen gehören u. a. NF-κB, cAMP, PI3K/Akt, MAPK, zyklische Nukleotide und Kalzium-Signale. Die Wirkung dieser Verbindungen auf nachgeschaltete Komponenten dieser Signalkaskaden führt zu einer indirekten Hemmung der Or1l4-Expression und -Funktion. Die Komplexität dieser Mechanismen unterstreicht die Vielseitigkeit der möglichen Wege zur Regulierung der Aktivität des Geruchsrezeptors und ermöglicht ein umfassendes Verständnis des komplexen regulatorischen Netzwerks, das Or1l4 und seine Rolle im Geruchssinn steuert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Erforschung der Funktion und Hemmung von Or1l4 die komplizierte Natur der durch Geruchsrezeptoren vermittelten Wahrnehmung aufdeckt und eine Grundlage für weitere experimentelle Untersuchungen im Bereich der Geruchswahrnehmung und Rezeptormodulation bietet.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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D-Limonene | 5989-27-5 | sc-205283 sc-205283A | 100 ml 500 ml | ¥948.00 ¥1455.00 | 3 | |
Limonen dient als indirekter Inhibitor, indem es den NF-κB-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des NF-κB-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or1l4. Die veränderten NF-κB-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen und führen zu einer indirekten Hemmung. | ||||||
Geraniol | 106-24-1 | sc-235242 sc-235242A | 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1343.00 | ||
Geraniol wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den cAMP-Signalweg beeinflusst. Es moduliert die nachgeschalteten Komponenten des cAMP-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or1l4. Die veränderten cAMP-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||
Acetophenone | 98-86-2 | sc-239189 | 5 g | ¥226.00 | ||
Acetophenon dient als direkter Inhibitor, indem es an Or1l4 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen stört. Diese direkte Unterbrechung der neuronalen Reaktion hemmt die durch Or1l4 vermittelte Geruchswahrnehmung und behindert die Initiierung der olfaktorischen Signalkaskade. | ||||||
Thymol | 89-83-8 | sc-215984 sc-215984A | 100 g 500 g | ¥1094.00 ¥2177.00 | 3 | |
Thymol wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den PI3K/Akt-Signalweg beeinflusst. Es moduliert die nachgeschalteten Komponenten dieses Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or1l4. Die veränderten PI3K/Akt-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||
Eugenol | 97-53-0 | sc-203043 sc-203043A sc-203043B | 1 g 100 g 500 g | ¥361.00 ¥699.00 ¥2459.00 | 2 | |
Eugenol wirkt als direkter Inhibitor, indem es an Or1l4 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen stört. Diese direkte Unterbrechung der neuronalen Reaktion hemmt die durch Or1l4 vermittelte Geruchswahrnehmung und behindert die Initiierung der olfaktorischen Signalkaskade. | ||||||
Hexanal | 66-25-1 | sc-252885 | 2 ml | ¥305.00 | ||
Hexanal wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den MAPK-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des MAPK-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or1l4. Die veränderten MAPK-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||
Allyl isothiocyanate | 57-06-7 | sc-252361 sc-252361A sc-252361B | 5 g 100 g 500 g | ¥496.00 ¥756.00 ¥1343.00 | 3 | |
Allylisothiocyanat wirkt als direkter Inhibitor, indem es an Or1l4 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen stört. Diese direkte Unterbrechung der neuronalen Reaktion hemmt die durch Or1l4 vermittelte Geruchswahrnehmung und behindert die Initiierung der olfaktorischen Signalkaskade. | ||||||
2-Phenylethanol | 60-12-8 | sc-238198 | 250 ml | ¥778.00 | ||
2-Phenylethanol wirkt als direkter Inhibitor, indem es an Or1l4 bindet und dessen Interaktion mit Geruchsmolekülen stört. Diese direkte Unterbrechung der neuronalen Reaktion hemmt die durch Or1l4 vermittelte Geruchswahrnehmung und behindert die Initiierung der olfaktorischen Signalkaskade. | ||||||
Cinnamic Aldehyde | 104-55-2 | sc-294033 sc-294033A | 100 g 500 g | ¥1173.00 ¥2572.00 | ||
Zimtaldehyd wirkt als indirekter Inhibitor, indem es den zyklischen Nukleotid-Signalweg moduliert. Es beeinflusst die nachgeschalteten Komponenten des zyklischen Nukleotid-Signalwegs und hemmt indirekt die Expression und Funktion von Or1l4. Die veränderten zyklischen Nukleotid-Signalkaskaden stören die normale Übertragung von Geruchssignalen, was zu einer indirekten Hemmung führt. | ||||||