Die Klasse der NIPA2-Inhibitoren umfasst eine Reihe von Verbindungen, die sich indirekt auf die Aktivität von NIPA2 auswirken, indem sie die zelluläre Magnesiumhomöostase oder verwandte Ionenkanäle und Transporter beeinflussen. NIPA2 ist ein Magnesiumtransporter und reagiert empfindlich auf Veränderungen der intrazellulären Magnesiumkonzentration und der gesamten ionischen Umgebung. Verbindungen, die die intrazelluläre Magnesiumkonzentration erhöhen, wie z. B. Magnesiumsulfat, können zu einer Herabregulierung von NIPA2 führen, wodurch seine Transportaktivität durch Befriedigung des zellulären Magnesiumbedarfs effektiv verringert wird.
Umgekehrt können Chemikalien, die die Magnesiumhomöostase stören oder mit Magnesium um Bindungsstellen konkurrieren, die Funktion von NIPA2 beeinträchtigen. Kobaltchlorid und Kupfersulfat können durch die Einführung konkurrierender zweiwertiger Kationen die Magnesiumtransportprozesse beeinträchtigen. Kalziumkanalblocker wie Verapamil, Nifedipin und Diltiazem sind in erster Linie für ihre Auswirkungen auf die Kalziumhomöostase bekannt, können aber auch den Magnesiumtransport indirekt verändern, da diese Ionen oft die gleichen Transportwege und Regulationsmechanismen nutzen. Amilorid wirkt zwar in erster Linie auf Natriumtransporter, kann aber das gesamte Ionengleichgewicht beeinflussen, was auch den Umgang mit Magnesiumionen einschließt. Chinidin hat durch seine Wirkung auf den Ionentransport ebenfalls das Potenzial, den Magnesiumspiegel in den Zellen und damit die NIPA2-Aktivität zu verändern. Hormone wie Progesteron, von denen bekannt ist, dass sie den Magnesiumtransport beeinflussen, können auch die Aktivität von NIPA2 indirekt modulieren. Wirkstoffe wie 2-APB und SKF-96365 zielen auf andere Ionenkanäle ab, können aber dadurch indirekt die Ionenhomöostase und damit die Aktivität von NIPA2 beeinflussen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Verapamil | 52-53-9 | sc-507373 | 1 g | ¥4219.00 | ||
Ein Kalziumkanalblocker, der das intrazelluläre Kationengleichgewicht verändern kann, was sich möglicherweise auf die Aktivität von NIPA2 auswirkt. | ||||||
Quinidine | 56-54-2 | sc-212614 | 10 g | ¥1173.00 | 3 | |
Es ist bekannt, dass es den Ionentransport beeinflusst; kann die Magnesiumhomöostase verändern und somit indirekt NIPA2 beeinflussen. | ||||||
Amiloride | 2609-46-3 | sc-337527 | 1 g | ¥3339.00 | 7 | |
Hemmt Natriumkanäle und -transporter, kann das Ionengleichgewicht stören und indirekt NIPA2 beeinflussen. | ||||||
Magnesium sulfate anhydrous | 7487-88-9 | sc-211764 sc-211764A sc-211764B sc-211764C sc-211764D | 500 g 1 kg 2.5 kg 5 kg 10 kg | ¥519.00 ¥778.00 ¥1839.00 ¥2764.00 ¥4716.00 | 3 | |
Erhöht den Magnesiumspiegel, der NIPA2 herunterregulieren kann, indem er einen Überschuss an dessen Substrat bereitstellt. | ||||||
Cobalt(II) chloride | 7646-79-9 | sc-252623 sc-252623A | 5 g 100 g | ¥722.00 ¥1986.00 | 7 | |
Kobalt kann mit Magnesium konkurrieren und möglicherweise den NIPA2-vermittelten Transport stören. | ||||||
2-APB | 524-95-8 | sc-201487 sc-201487A | 20 mg 100 mg | ¥316.00 ¥598.00 | 37 | |
Ein Modulator von Ionenkanälen, kann den intrazellulären Magnesiumspiegel beeinflussen, was sich indirekt auf NIPA2 auswirkt. | ||||||
Progesterone | 57-83-0 | sc-296138A sc-296138 sc-296138B | 1 g 5 g 50 g | ¥226.00 ¥587.00 ¥3362.00 | 3 | |
Steroidhormon, das den Magnesiumtransport beeinflusst und sich möglicherweise auf NIPA2 auswirkt. | ||||||
Copper(II) sulfate | 7758-98-7 | sc-211133 sc-211133A sc-211133B | 100 g 500 g 1 kg | ¥519.00 ¥1376.00 ¥2132.00 | 3 | |
Kupfer kann die Magnesiumhomöostase stören und damit möglicherweise die Funktion von NIPA2 beeinträchtigen. | ||||||
Nifedipine | 21829-25-4 | sc-3589 sc-3589A | 1 g 5 g | ¥666.00 ¥1952.00 | 15 | |
Als Kalziumkanalblocker kann es das zelluläre Kationengleichgewicht beeinflussen und sich indirekt auf NIPA2 auswirken. | ||||||
Diltiazem | 42399-41-7 | sc-204726 sc-204726A | 1 g 5 g | ¥2358.00 ¥5235.00 | 4 | |
Ein weiterer Kalziumkanalblocker, der NIPA2 indirekt über die Kationenhomöostase beeinflussen kann. | ||||||