Die Klasse der NDUFA1-Inhibitoren umfasst Chemikalien, die indirekt die Funktion von NDUFA1 beeinflussen, indem sie auf den mitochondrialen Komplex I oder verwandte mitochondriale Funktionen abzielen. NDUFA1 spielt als Teil von Komplex I eine Schlüsselrolle in der Anfangsphase der mitochondrialen Elektronentransportkette, die für die ATP-Produktion und den zellulären Energiestoffwechsel entscheidend ist. Rotenon und Piericidin A sind bemerkenswerte Inhibitoren des Komplexes I, die direkt in den Elektronentransportprozess eingreifen und damit potenziell die Funktion von NDUFA1 beeinträchtigen. Amytal, Caprolactam, Fenpyroximat und Papaverin sind ebenfalls Inhibitoren von Komplex I, wenn auch mit unterschiedlichem Grad an Spezifität und Potenz. Durch die Hemmung von Komplex I können diese Verbindungen die normale Funktion von NDUFA1 innerhalb des Komplexes stören, was zu einer verringerten Elektronentransporteffizienz und einer veränderten mitochondrialen Atmung führt. Diphenyleniodoniumchlorid ist zwar ein umfassender Inhibitor von Flavoprotein-haltigen Enzymen, kann aber auch die Aktivität von Komplex I beeinträchtigen. Seine Auswirkungen auf NDUFA1 sind jedoch Teil einer umfassenderen Hemmung der mitochondrialen Funktion.
Sulfoxaflor und BAY 87-2243 sind weitere Verbindungen, von denen bekannt ist, dass sie auf Komplex I abzielen. Ihre Hemmung dieses Komplexes kann indirekt die Rolle von NDUFA1 beim Elektronentransport und Energiestoffwechsel beeinflussen. Metformin beeinflusst nachweislich die mitochondriale Funktion, einschließlich möglicher Auswirkungen auf den Komplex I. Dies kann sich indirekt auf die Aktivität von NDUFA1 und die gesamte mitochondriale Effizienz auswirken. IACS-010759 ist ein Inhibitor der oxidativen Phosphorylierung, eines Prozesses, der eng mit der Funktion von Komplex I und damit auch von NDUFA1 verbunden ist. Indem es die oxidative Phosphorylierung hemmt, kann es indirekt die Rolle von NDUFA1 beim Elektronentransport beeinflussen. Mito-TEMPO, ein gezieltes Antioxidans, ist aufgrund seiner Rolle bei der Regulierung des oxidativen Stresses in den Mitochondrien enthalten. Es ist zwar kein direkter Inhibitor von Komplex I oder NDUFA1, kann aber die mitochondriale Umgebung, in der NDUFA1 arbeitet, beeinflussen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Piericidin A | 2738-64-9 | sc-202287 | 2 mg | ¥3283.00 | 24 | |
Ein spezifischer Inhibitor des mitochondrialen Komplexes I, zu dem NDUFA1 gehört. | ||||||
ε-Caprolactam | 105-60-2 | sc-356201 sc-356201A | 100 g 250 g | ¥237.00 ¥305.00 | ||
Hemmt schwach den mitochondrialen Komplex I, was sich indirekt auf NDUFA1 auswirken könnte. | ||||||
Fenpyroximate | 111812-58-9 | sc-255172 | 100 mg | ¥1331.00 | 1 | |
Greift den Komplex I der mitochondrialen Elektronentransportkette an und könnte sich möglicherweise auf NDUFA1 auswirken. | ||||||
Diphenyleneiodonium chloride | 4673-26-1 | sc-202584E sc-202584 sc-202584D sc-202584A sc-202584B sc-202584C | 10 mg 25 mg 50 mg 100 mg 250 mg 500 mg | ¥1704.00 ¥1534.00 ¥3576.00 ¥4569.00 ¥10650.00 ¥20725.00 | 24 | |
Hemmt den Komplex I und andere Flavoprotein-haltige Enzyme, was sich möglicherweise auf NDUFA1 auswirkt. | ||||||
Papaverine | 58-74-2 | sc-279951 sc-279951A sc-279951B | 10 mg 50 mg 100 mg | ¥1726.00 ¥2990.00 ¥5178.00 | ||
Hemmt schwach den Komplex I der Elektronentransportkette und wirkt sich möglicherweise auf NDUFA1 aus. | ||||||
BAY 87-2243 | 1227158-85-1 | sc-507483 | 5 mg | ¥1128.00 | ||
Hemmt den mitochondrialen Komplex I, was die Funktion und Aktivität von NDUFA1 beeinträchtigen könnte. | ||||||
1,1-Dimethylbiguanide, Hydrochloride | 1115-70-4 | sc-202000F sc-202000A sc-202000B sc-202000C sc-202000D sc-202000E sc-202000 | 10 mg 5 g 10 g 50 g 100 g 250 g 1 g | ¥226.00 ¥485.00 ¥711.00 ¥1760.00 ¥2933.00 ¥5754.00 ¥350.00 | 37 | |
Obwohl es in erster Linie ein Antidiabetikum ist, kann es die Aktivität des mitochondrialen Komplexes I beeinflussen. | ||||||
Tetramethylrhodamine methyl ester perchlorate | 115532-50-8 | sc-215959 | 25 mg | ¥2098.00 | 9 | |
Zielt auf mitochondrialen oxidativen Stress ab, könnte sich indirekt auf Komplex I und NDUFA1 auswirken. | ||||||