Date published: 2026-2-10

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Na+ CP type IIIβ Inhibitoren

Gängige Na+ CP type IIIβ Inhibitors sind unter underem Batrachotoxin CAS 23509-16-2, Aconitine CAS 302-27-2, Veratridine CAS 71-62-5, Lidocaine CAS 137-58-6 und 5,5-Diphenyl Hydantoin CAS 57-41-0.

Natriumkanal-Typ-IIIβ-Inhibitoren, oft einfach als Na+-CP-Typ-IIIβ-Inhibitoren bezeichnet, bilden eine Klasse chemischer Verbindungen, die die Aktivität spannungsgesteuerter Natriumkanäle modulieren sollen, insbesondere die des Typ-IIIβ-Subtyps. Diese spannungsgesteuerten Natriumkanäle sind für die Ausbreitung von Aktionspotentialen in erregbaren Zellen wie Neuronen und Herzmuskelzellen von entscheidender Bedeutung. Innerhalb dieser Inhibitorenklasse entfalten verschiedene chemische Substanzen ihre Wirkung durch unterschiedliche Mechanismen, die hauptsächlich auf die schnell inaktivierenden Natriumkanäle abzielen, die in diesen erregbaren Geweben vorherrschen. Ein gängiger Mechanismus, der von Na+-CP-Typ-IIIβ-Inhibitoren eingesetzt wird, ist die Blockade von Natriumkanälen. Diese Inhibitoren wirken, indem sie an bestimmte Stellen innerhalb der Natriumkanal-Pore binden und so den Einstrom von Natriumionen während der Depolarisation verhindern. Diese Blockade verhindert effektiv die Initiierung und Ausbreitung von Aktionspotenzialen und stört die normale Funktion erregbarer Zellen. Tetrodotoxin und Saxitoxin sind bemerkenswerte Beispiele für Inhibitoren, die diesen Mechanismus nutzen. Durch die Bindung an Natriumkanäle behindern sie die Bewegung von Natriumionen und hemmen die Erzeugung von Aktionspotenzialen. Im Gegensatz dazu üben Verbindungen wie Batrachotoxin ihren Einfluss aus, indem sie Natriumkanäle dauerhaft offen halten. Dies führt zu einem kontinuierlichen Einstrom von Natriumionen, wodurch die Membran depolarisiert bleibt und die spontane Entladung von Aktionspotenzialen gefördert wird. Insgesamt stellen Na+-CP-Typ-IIIβ-Inhibitoren eine vielfältige Klasse chemischer Verbindungen dar, die alle das gemeinsame Ziel haben, die Funktion spannungsgesteuerter Natriumkanäle, vor allem des Typ-IIIβ-Subtyps, zu stören. Ihre unterschiedlichen Wirkmechanismen, zu denen Kanalblockade und anhaltende Aktivierung gehören, ermöglichen es Forschern, die Erregbarkeit erregbarer Zellen zu manipulieren, was zu einem besseren Verständnis der zellulären Physiologie und zu Anwendungen im Bereich der Neurowissenschaften und der Herzbiologie führt, obwohl solche Anwendungen hier nicht behandelt werden.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Aconitine

302-27-2sc-202441
sc-202441A
sc-202441B
sc-202441C
sc-202441D
25 mg
50 mg
100 mg
250 mg
500 mg
¥3452.00
¥5178.00
¥7480.00
¥14407.00
¥23591.00
(1)

Verstärkt die Aktivierung von Natriumkanälen, was zu einem übermäßigen Natriumeinstrom und damit zu einer neuronalen Übererregbarkeit führt.

Veratridine

71-62-5sc-201075B
sc-201075
sc-201075C
sc-201075A
5 mg
10 mg
25 mg
50 mg
¥925.00
¥1173.00
¥2268.00
¥4276.00
3
(1)

Verlängert die Aktivierung des Natriumkanals, was zu einem anhaltenden Natriumeinstrom und einer Depolarisierung der Membran führt.

Lidocaine

137-58-6sc-204056
sc-204056A
50 mg
1 g
¥575.00
¥1478.00
(0)

Blockiert Natriumkanäle durch Bindung an ihre inneren Poren, wodurch der Natriumeinstrom und die Ausbreitung von Nervensignalen verhindert werden.

5,5-Diphenyl Hydantoin

57-41-0sc-210385
5 g
¥790.00
(0)

Stabilisiert Natriumkanäle im inaktiven Zustand, wodurch die neuronale Erregbarkeit verringert und Krampfanfälle verhindert werden.

Lamotrigine

84057-84-1sc-201079
sc-201079A
10 mg
50 mg
¥1354.00
¥5483.00
1
(1)

Verzögert die Erholung des Natriumkanals von der Inaktivierung, wodurch wiederholtes Feuern reduziert und die epileptische Aktivität kontrolliert wird.

Carbamazepine

298-46-4sc-202518
sc-202518A
1 g
5 g
¥372.00
¥801.00
5
(0)

Blockiert Natriumkanäle durch Verlängerung ihrer Inaktivierung und verhindert so übermäßiges neuronales Feuern und Krampfanfälle.

5,5-Diphenylhydantoin sodium salt

630-93-3sc-214337
sc-214337A
25 g
100 g
¥632.00
¥1444.00
2
(0)

Stabilisiert Natriumkanäle und blockiert so das übermäßige Feuern von Neuronen; wird häufig als Antiepileptikum eingesetzt.