MYBPC2-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die darauf abzielen, die Aktivität des MYBPC2-Proteins zu hemmen, das Teil der Myosin-bindenden Proteinfamilie ist und eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Muskelkontraktion spielt. MYBPC2 oder Myosin-bindendes Protein C, langsamer Typ, wird speziell in langsam kontrahierenden Muskelfasern exprimiert und ist für die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität des Sarkomers, der Grundeinheit der Muskelfasern, die für die Kontraktion verantwortlich ist, unerlässlich. Die Hemmung von MYBPC2 stört seine Interaktion mit dem dicken Filament in Muskelzellen und beeinträchtigt insbesondere seine Fähigkeit, die Funktion von Myosin, einem Motorprotein, das an der Muskelkontraktion beteiligt ist, zu modulieren. Durch die Untersuchung der Hemmung von MYBPC2 können Forscher seinen Einfluss auf die Muskelfunktion, die Organisation der Sarkomere und die kontraktilen Eigenschaften in langsam zuckenden Muskelfasern untersuchen. Die Forschung mit MYBPC2-Hemmern konzentriert sich in erster Linie auf das Verständnis der komplizierten Regulationsmechanismen, die an der Muskelphysiologie beteiligt sind. Da MYBPC2 mit der Steuerung der Geschwindigkeit und Kraft von Muskelkontraktionen in Verbindung gebracht wird, bietet seine Hemmung Einblicke in die Regulierung dieser Prozesse auf molekularer Ebene. Durch die Blockierung von MYBPC2 können Wissenschaftler Veränderungen in der Muskelfaserfunktion, der Kalziumempfindlichkeit und der Kraftproduktion beobachten, die alle für das Verständnis der Gesamtdynamik der Skelettmuskelkontraktion von entscheidender Bedeutung sind. Diese Forschung hat weitreichende Auswirkungen auf das Verständnis der Muskelanpassung unter verschiedenen Bedingungen, des Muskelwachstums und des molekularen Zusammenspiels zwischen verschiedenen Myosin-bindenden Proteinen in Muskelfasertypen. Die Untersuchung von MYBPC2-Inhibitoren erweitert das Wissen über die Muskelfunktion und kann zu einer umfassenderen Forschung in der Muskelbiologie und -physiologie beitragen.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Creatine, anhydrous | 57-00-1 | sc-214774 sc-214774A | 10 mg 50 g | ¥316.00 ¥891.00 | 2 | |
Es ist bekannt, dass eine Kreatin-Supplementierung die Muskelleistung steigert und MYBPC2 indirekt beeinflussen könnte, indem sie die Gesamtfunktion der schnell zuckenden Muskelfasern verbessert. | ||||||
DHEA | 53-43-0 | sc-202573 | 10 g | ¥1252.00 | 3 | |
DHEA, ein Vorläufer von Androgenen, kann das Muskelwachstum und die Muskelfunktion beeinflussen, was sich möglicherweise auf die Expression von MYBPC2 in Muskelgeweben auswirkt. | ||||||
β-Hydroxyisovaleric acid | 625-08-1 | sc-235338 | 5 g | ¥5641.00 | ||
HMB ist dafür bekannt, dass es das Muskelwachstum unterstützt und den Muskelabbau verringert, was indirekt MYBPC2 in schnell zuckenden Muskelfasern beeinflussen könnte. | ||||||
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zink ist wichtig für die Gesundheit der Muskeln und die Proteinsynthese und beeinflusst möglicherweise indirekt die Funktion von MYBPC2. | ||||||