Zu den chemischen Hemmstoffen von MRGX gehört eine Reihe von Verbindungen, die auf den TRPA1-Kanal abzielen, eine entscheidende Komponente in den Signalwegen, an denen MRGX beteiligt ist. HC-030031, AP18, A967079, AMG2850, JNJ17203212 und GRC 17536 sind allesamt selektive Antagonisten des TRPA1-Kanals. Durch die Blockierung dieses Kanals verhindern diese Verbindungen die Aktivierung der MRGX-bezogenen nozizeptiven Signalübertragung. HC-030031 beispielsweise bindet an den TRPA1-Kanal und verringert die Fähigkeit der sensorischen Neuronen, auf Reize zu reagieren, die normalerweise MRGX aktivieren würden. In ähnlicher Weise wirken AP18 und A967079 durch selektive Antagonisierung des TRPA1-Kanals und vermindern so die durch MRGX vermittelten erregenden Wirkungen. AMG2850 und JNJ17203212 weiten diese Hemmung aus, indem sie die Weiterleitung schädlicher Reize über TRPA1 verhindern, das ein Kanal für die MRGX-Signalübertragung ist.
Chembridge-5861528 und ADM_12 erweitern die Liste der chemischen Inhibitoren noch weiter, indem sie ebenfalls auf den TRPA1-Kanal abzielen und die sensorischen Pfade blockieren, an denen MRGX beteiligt ist. Diese Antagonisten hemmen die Aktivität des Kanals und verhindern so die Signalkaskade, an der MRGX beteiligt ist. Darüber hinaus nutzen Substanzen wie Glutathion, Rutin und Resveratrol verschiedene Mechanismen, um die Funktion des MRGX-Proteins zu hemmen. Glutathion reagiert mit elektrophilen Verbindungen, die TRPA1 aktivieren würden, reduziert deren Verfügbarkeit und hemmt so indirekt MRGX. Rutin trägt zur Stabilisierung der Zellmembranen bei und vermindert die Freisetzung von Entzündungsmediatoren, die MRGX über TRPA1 aktivieren würden. Resveratrol hemmt die Aktivierung der TRPA1-Kanäle, die für die MRGX-Signalübertragung von entscheidender Bedeutung sind, und behindert so die MRGX-Funktion, indem es den Kanal daran hindert, auf aktivierende Reize zu reagieren. Alle diese Chemikalien unterscheiden sich zwar in ihrer Struktur und ihren primären Funktionen, haben aber den gemeinsamen Weg, die MRGX-Aktivität zu hemmen, indem sie auf den TRPA1-Kanal oder seine Aktivierungsmechanismen abzielen.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
HC-030031 | 349085-38-7 | sc-203994 sc-203994A | 10 mg 50 mg | ¥1004.00 ¥3757.00 | 2 | |
HC-030031 ist ein selektiver Antagonist des TRPA1-Kanals, der als Sensor für MRGX bekannt ist. Durch die Hemmung von TRPA1 kann HC-030031 die Aktivierung von MRGX-bezogenen nozizeptiven Signalwegen in sensorischen Neuronen reduzieren. | ||||||
A-967079 | 1170613-55-4 | sc-363348 sc-363348A sc-363348B | 5 mg 25 mg 100 mg | ¥993.00 ¥4197.00 ¥10628.00 | 5 | |
A967079 ist ein Antagonist des TRPA1-Kanals und kann die Schmerzwahrnehmungswege hemmen, an denen MRGX beteiligt ist, indem es die Weiterleitung schädlicher Reize über diesen Kanal blockiert. | ||||||
Glutathione, reduced | 70-18-8 | sc-29094 sc-29094A | 10 g 1 kg | ¥925.00 ¥23591.00 | 8 | |
Glutathion, das normalerweise als Antioxidans bekannt ist, kann mit elektrophilen Verbindungen reagieren, die TRPA1 aktivieren, wodurch die Verfügbarkeit solcher Verbindungen verringert und indirekt die Aktivierung von MRGX über TRPA1-Kanäle gehemmt wird. | ||||||
Rutin trihydrate | 250249-75-3 | sc-204897 sc-204897A sc-204897B | 5 g 50 g 100 g | ¥643.00 ¥812.00 ¥1422.00 | 7 | |
Rutin kann die Aktivierung von TRPA1-Kanälen hemmen, indem es die Zellmembranen stabilisiert und die Freisetzung von Entzündungsmediatoren reduziert, die andernfalls MRGX über den TRPA1-Weg aktivieren würden. | ||||||
Resveratrol | 501-36-0 | sc-200808 sc-200808A sc-200808B | 100 mg 500 mg 5 g | ¥903.00 ¥2482.00 ¥5190.00 | 64 | |
Resveratrol hemmt nachweislich die Aktivierung von TRPA1-Kanälen. Angesichts der Rolle von TRPA1 bei der MRGX-Signalübertragung kann Resveratrol dadurch die Funktion von MRGX hemmen, indem es die Aktivität des Kanals behindert. | ||||||