Date published: 2026-2-10

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Seach Input

MPc2 Inhibitoren

Gängige MPc2 Inhibitors sind unter underem PFI 3 CAS 1819363-80-8, GSK343 und A-366 CAS 1527503-11-2.

MPC2-Inhibitoren sind eine spezielle Klasse chemischer Verbindungen, die gezielt die Aktivität des mitochondrialen Pyruvat-Carriers 2 (MPC2) hemmen. MPC2 ist ein entscheidender Bestandteil des mitochondrialen Pyruvat-Transportsystems und bildet mit MPC1 einen heterodimeren Komplex innerhalb der inneren Mitochondrienmembran. Dieser Komplex erleichtert den Import von Pyruvat aus dem Zytosol in die mitochondriale Matrix, ein wichtiger Schritt, der die Glykolyse mit dem Tricarbonsäurezyklus (TCA) verbindet. Durch die Regulierung des Pyruvateintrags in die Mitochondrien spielt MPC2 eine entscheidende Rolle im zellulären Energiestoffwechsel und beeinflusst Prozesse wie die ATP-Produktion, die Biosynthese von Aminosäuren und den Lipidstoffwechsel. Die Hemmung von MPC2 kann somit die Stoffwechselströme verändern und Einblicke in die Kontrollmechanismen der Zellatmung und der Stoffwechselumprogrammierung geben. MPC2-Hemmer sind so konzipiert, dass sie spezifisch mit den Bindungsstellen oder Translokationswegen des MPC2-Proteins interagieren und den Pyruvat-Transport in die Mitochondrien effektiv blockieren. Diese Inhibitoren bestehen oft aus kleinen Molekülen mit strukturellen Merkmalen, die es ihnen ermöglichen, sich in die hydrophobe Umgebung der inneren Mitochondrienmembran einzubetten. Zu den wichtigsten Strukturmotiven können aromatische Ringe und hydrophobe Ketten gehören, die starke Wechselwirkungen mit hydrophoben Aminosäureresten von MPC2 ermöglichen. Darüber hinaus können funktionelle Gruppen, die in der Lage sind, Wasserstoffbrückenbindungen oder ionische Wechselwirkungen mit Schlüsselresten zu bilden, die Bindungsspezifität und -stärke erhöhen. Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR) sind bei der Optimierung dieser Verbindungen von entscheidender Bedeutung, wobei der Schwerpunkt auf der Modifizierung funktioneller Gruppen liegt, um die Affinität und Selektivität für MPC2 gegenüber anderen mitochondrialen Trägern zu verbessern. Es werden fortschrittliche Techniken wie molekulare Docking-Simulationen, Hochdurchsatz-Screening und biophysikalische Assays eingesetzt, um die Bindungsmechanismen aufzuklären und die chemischen Strukturen von MPC2-Inhibitoren zu verfeinern. Durch diese detaillierten Studien wollen die Forscher das Verständnis des mitochondrialen Pyruvat-Transports und seiner Auswirkungen auf zelluläre Stoffwechselnetzwerke vertiefen.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

PFI 3

1819363-80-8sc-507340
10 mg
¥3385.00
(0)

Zielt auf die Bromodomänen von CBX4 und beeinträchtigt dessen Rolle im repressiven Polycomb-Komplex.

GSK343

1346704-33-3sc-397025
sc-397025A
5 mg
25 mg
¥1704.00
¥5201.00
1
(0)

In erster Linie ein EZH2-Inhibitor, der aber auch indirekte hemmende Wirkungen auf die CBX4-Funktionen hat.

A-366

1527503-11-2sc-507495
10 mg
¥2200.00
(0)

Ein G9a/GLP-Inhibitor, der auch das Potenzial hat, die CBX4-vermittelte Genunterdrückung zu modulieren.