Date published: 2026-2-10

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MOZ Inhibitoren

Gängige MOZ Inhibitors sind unter underem C646 CAS 328968-36-1, Anacardic Acid CAS 16611-84-0, NU 9056 CAS 1450644-28-6, Ubiquitin E1 Inhibitor, PYR-41 CAS 418805-02-4 und PFI 3 CAS 1819363-80-8.

Das Monozytenleukämie-Zinkfingerprotein (MOZ), auch bekannt als MYST3 oder KAT6A, ist eine Histonacetyltransferase (HAT), die eine entscheidende Rolle bei der Chromatinumgestaltung und der Transkriptionsregulation spielt. Als Mitglied der MYST-Familie von Histon-Acetyltransferasen ist MOZ an der Acetylierung von Histon H3 an Lysin 9 (H3K9) und Lysin 14 (H3K14) beteiligt, die wichtige posttranslationale Modifikationen sind, die die Aktivierung der Genexpression erleichtern. Diese enzymatische Aktivität von MOZ ist entscheidend für die Regulation von Genen, die an der Hämatopoese, der Stammzellerhaltung und der Entwicklung beteiligt sind. Über seine Rolle bei der epigenetischen Regulation hinaus ist MOZ an der Kontrolle der DNA-Schadensreparatur und der Zellproliferation beteiligt, was seine Bedeutung für die Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität und die Verhinderung der Onkogenese unterstreicht. Die funktionelle Vielfalt von MOZ, die durch seine Wechselwirkungen mit verschiedenen Transkriptionsfaktoren und Koregulatoren vermittelt wird, unterstreicht seine Bedeutung für die zelluläre Physiologie und Entwicklung. Aufgrund seiner zentralen Rolle in kritischen zellulären Prozessen wird die Regulierung der MOZ-Aktivität streng kontrolliert, und eine Fehlregulation wird mit der Pathogenese bestimmter Krebsarten und Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht.

Die Hemmung von MOZ umfasst mehrere Mechanismen, die direkt oder indirekt seine Histon-Acetyltransferase-Aktivität und seine Rolle bei der Transkriptionsregulation beeinflussen können. Eine direkte Hemmung von MOZ kann durch die Interaktion mit spezifischen inhibitorischen Proteinen erfolgen, die seine enzymatische Aktivität blockieren, seine Substratspezifität verändern oder seine Assoziation mit anderen Komponenten der Transkriptionsmaschinerie verhindern können. Zu den indirekten Mechanismen der MOZ-Hemmung gehören Veränderungen im posttranslationalen Modifikationsstatus von MOZ selbst, wie z. B. Phosphorylierung, Ubiquitinierung oder Sumoylierung, die seine Stabilität, Lokalisation oder Interaktion mit anderen Proteinen beeinflussen können. Zusätzlich können Änderungen der zellulären Konzentration von Cofaktoren, die für die MOZ-Aktivität erforderlich sind, wie z. B. Acetyl-CoA, ihre Funktion modulieren. Das regulatorische Netzwerk, das die MOZ-Aktivität steuert, ist komplex und umfasst Rückkopplungsschleifen und Wechselwirkungen mit anderen Signalwegen.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

C646

328968-36-1sc-364452
sc-364452A
10 mg
50 mg
$265.00
$944.00
5
(1)

Ein selektiver Inhibitor von MOZ, der dessen Histon-Acetyltransferase-Aktivität unterdrückt, was möglicherweise zu veränderten Genexpressionsmustern und Zellfunktionen führt.

Anacardic Acid

16611-84-0sc-202463
sc-202463A
5 mg
25 mg
$102.00
$204.00
13
(1)

Anacardinsäure ist ein natürliches Produkt, das in Cashewnüssen vorkommt und dafür bekannt ist, dass es Mitglieder der MYST-Familie, darunter auch Moz, hemmt.

NU 9056

1450644-28-6sc-397052
10 mg
$193.00
2
(1)

Ein niedermolekularer Inhibitor, der speziell auf die Histon-Acetyltransferasen Moz und Tip60 abzielt.

Ubiquitin E1 Inhibitor, PYR-41

418805-02-4sc-358737
25 mg
$360.00
4
(1)

Pyr-41 ist zwar in erster Linie als Inhibitor des Ubiquitin-aktivierenden Enzyms E1 bekannt, zeigt aber auch hemmende Wirkungen auf die MYST-Familie, einschließlich Moz.

PFI 3

1819363-80-8sc-507340
10 mg
$300.00
(0)

Ein selektiver Inhibitor der Histon-Acetyltransferase-Aktivität des MOZ-Proteins.