MOK-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell dafür entwickelt wurden, die Funktion von MOK, einer Serin/Threonin-Proteinkinase, die bei der Regulierung verschiedener zellulärer Signalwege eine Rolle spielt, zu hemmen. MOK, kurz für MAPK/MAK/MRK-overlapping kinase, ist Teil der größeren MAP-Kinase-Familie und an der Modulation wichtiger Prozesse wie Zellproliferation, Differenzierung und Stressreaktionen beteiligt. Kinasen wie MOK funktionieren durch die Phosphorylierung spezifischer Substrate, wodurch sie deren Aktivität regulieren und nachgeschaltete Signalkaskaden beeinflussen. Obwohl die genauen biologischen Funktionen von MOK noch nicht vollständig geklärt sind, deutet seine Beteiligung an der Signalübertragung darauf hin, dass es eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase und der Reaktion auf äußere Reize spielt. Durch die Hemmung von MOK können Forscher diese Signalnetzwerke unterbrechen und so ein Instrument zur Untersuchung der spezifischen Beiträge von MOK zur zellulären Signalübertragung und seiner umfassenderen Auswirkungen auf physiologische Prozesse bereitstellen. In Forschungsumgebungen sind MOK-Inhibitoren wertvoll für die Erforschung der molekularen Mechanismen, durch die MOK Signalwege reguliert, und wie diese Wege die Zellfunktion beeinflussen. Durch die Blockierung der MOK-Aktivität können Wissenschaftler untersuchen, wie sich die Hemmung auf den Phosphorylierungsstatus von Zielproteinen und die von ihnen regulierten nachgeschalteten Signalwege auswirkt. Diese Hemmung ermöglicht es Forschern, die Auswirkungen auf zelluläre Prozesse wie den Zellzyklus, die Differenzierung und die Apoptose zu untersuchen, bei denen die Kinase-vermittelte Signalübertragung von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus liefern MOK-Inhibitoren Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen MOK und anderen Kinasen oder Signalmolekülen und tragen so zur Aufklärung der komplexen Netzwerke bei, die die zellulären Reaktionen auf interne und externe Reize steuern. Durch diese Studien verbessert der Einsatz von MOK-Inhibitoren unser Verständnis der Regulation der Kinaseaktivität, der Rolle von MOK bei der zellulären Signalübertragung und der umfassenderen Auswirkungen auf die zelluläre Homöostase und Anpassung.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
5-Azacytidine | 320-67-2 | sc-221003 | 500 mg | ¥3159.00 | 4 | |
Diese Verbindung kann DNA-Methyltransferasen hemmen, was zu einer Demethylierung führt und möglicherweise die MOK-Genexpression unterdrückt. | ||||||
Triptolide | 38748-32-2 | sc-200122 sc-200122A | 1 mg 5 mg | ¥1015.00 ¥2302.00 | 13 | |
Triptolid könnte die Transkription verschiedener Gene, möglicherweise auch von MOK, verringern. | ||||||
Sorafenib | 284461-73-0 | sc-220125 sc-220125A sc-220125B | 5 mg 50 mg 500 mg | ¥643.00 ¥1128.00 ¥2821.00 | 129 | |
Dieser Kinaseinhibitor könnte die MOK-Expression indirekt beeinflussen, indem er Wege hemmt, die die MOK-Expression hochregulieren. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
LY294002 hemmt PI3K, das vielen Signalwegen vorgeschaltet ist, was möglicherweise zu einer geringeren Expression von MOK führt. | ||||||
PD 98059 | 167869-21-8 | sc-3532 sc-3532A | 1 mg 5 mg | ¥451.00 ¥1038.00 | 212 | |
Durch die Hemmung der MEK, die der ERK vorgeschaltet ist, könnte PD98059 indirekt die MOK-Expression hemmen. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
Dieser JNK-Inhibitor könnte die Transkriptionsfaktoren modulieren, die die MOK-Genexpression steuern. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Wortmannin ist ein PI3K-Inhibitor, der die vorgelagerte Signalübertragung unterbrechen könnte, was zu einer verringerten MOK-Expression führt. | ||||||
Silybin | 22888-70-6 | sc-202812 sc-202812A sc-202812B sc-202812C | 1 g 5 g 10 g 50 g | ¥621.00 ¥1286.00 ¥2324.00 ¥8055.00 | 6 | |
Silibinin kann Signaltransduktionswege modulieren und möglicherweise die Transkription des MOK-Gens verringern. | ||||||