Date published: 2026-2-10

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MISR II Inhibitoren

Gängige MISR II Inhibitors sind unter underem Flutamide CAS 13311-84-7, Bicalutamide CAS 90357-06-5, MDV3100 CAS 915087-33-1, Ketoconazole CAS 65277-42-1 und Abiraterone Acetate CAS 154229-18-2.

Der Anti-Müller-Hormonrezeptor Typ II (AMHR2) spielt eine entscheidende Rolle in der Fortpflanzungsbiologie, insbesondere bei der Regulierung der Regression der Müllerschen Gänge während der männlichen Embryonalentwicklung und bei der Funktion der Eierstöcke bei der Frau. Die Hemmung von AMHR2 kann bei verschiedenen physiologischen und pathologischen Zuständen, einschließlich Fortpflanzungsstörungen und bestimmten Krebsarten, erhebliche Auswirkungen haben. Die hier aufgeführten chemischen Hemmstoffe greifen nicht direkt in AMHR2 ein, sondern beeinflussen seine Aktivität indirekt durch Modulation der Hormonwege und der Rezeptorsignalisierung. Androgenrezeptorantagonisten wie Flutamid, Bicalutamid, Enzalutamid, Nilutamid und Cyproteronacetat spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Diese Verbindungen binden an Androgenrezeptoren und verhindern so die Wirkung von Androgenen, die für die Regulierung von AMHR2 in den Fortpflanzungsgeweben entscheidend sind. Indem sie die Androgenrezeptoren blockieren, können diese Medikamente indirekt die Signalwege modulieren, an denen AMHR2 beteiligt ist, und so seine physiologischen Funktionen beeinflussen.

Ein weiterer Ansatz zur indirekten Hemmung von AMHR2 ist die Modulation der Steroidsynthese. Ketoconazol und Abirateron sind ein Beispiel dafür, wobei Ketoconazol die Steroidsynthese insgesamt hemmt und Abirateron spezifisch auf CYP17 abzielt, ein für die Androgensynthese wesentliches Enzym. Durch die Veränderung des hormonellen Umfelds können diese Medikamente die AMHR2-Aktivität beeinflussen, da der Rezeptor empfindlich auf hormonelle Regulierung reagiert. Die 5α-Reduktasehemmer Finasterid und Dutasterid stellen eine andere Strategie dar. Diese Medikamente hemmen die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT), ein stärkeres Androgen. Durch die Senkung des DHT-Spiegels können sie indirekt die AMHR2-Aktivität beeinflussen, da DHT ein bedeutender Modulator der Androgenrezeptor-vermittelten Signalwege ist, die wiederum die AMHR2-Signalgebung beeinflussen können.

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Flutamide

13311-84-7sc-204757
sc-204757A
sc-204757D
sc-204757B
sc-204757C
1 g
5 g
25 g
500 g
1 kg
¥530.00
¥1760.00
¥1929.00
¥5923.00
¥10616.00
4
(1)

Flutamid wirkt als Androgenrezeptor-Antagonist und beeinflusst indirekt AMHR2 durch Modulation androgenabhängiger Signalwege.

Bicalutamide

90357-06-5sc-202976
sc-202976A
100 mg
500 mg
¥474.00
¥1647.00
27
(1)

Bicalutamid, ein Androgenrezeptor-Antagonist, kann die AMHR2-Aktivität indirekt durch seine Auswirkungen auf die androgenvermittelte Signalübertragung beeinflussen.

MDV3100

915087-33-1sc-364354
sc-364354A
5 mg
50 mg
¥2764.00
¥11857.00
7
(1)

Enzalutamid, ein weiterer Androgenrezeptor-Antagonist, beeinflusst möglicherweise indirekt die AMHR2-Signalgebung, indem er androgenabhängige Signalwege moduliert.

Ketoconazole

65277-42-1sc-200496
sc-200496A
50 mg
500 mg
¥711.00
¥2990.00
21
(1)

Ketoconazol hemmt die Steroidsynthese und beeinflusst damit indirekt die AMHR2-Aktivität, indem es das hormonelle Milieu verändert, das die AMHR2-Signalübertragung beeinflusst.

Abiraterone Acetate

154229-18-2sc-207240
5 mg
¥2606.00
1
(1)

Abirateronacetat, ein CYP17-Inhibitor, wirkt sich indirekt auf AMHR2 aus, indem er die Androgensynthese verringert und so die androgenabhängigen AMHR2-Signalwege beeinflusst.

Spironolactone

52-01-7sc-204294
50 mg
¥1230.00
3
(1)

Spironolacton wirkt als Aldosteron-Antagonist mit antiandrogenen Eigenschaften und moduliert indirekt die AMHR2-Signalwege.

Eplerenone

107724-20-9sc-203943
sc-203943A
10 mg
50 mg
¥1241.00
¥7040.00
4
(1)

Eplerenon, ein selektiver Aldosteronblocker, kann die AMHR2-Aktivität indirekt durch seine Wirkung auf die Steroidhormonwege beeinflussen.

Finasteride

98319-26-7sc-203954
50 mg
¥1185.00
3
(1)

Finasterid, ein 5α-Reduktase-Hemmer, wirkt sich indirekt auf AMHR2 aus, indem er den Dihydrotestosteron-Spiegel verändert und so die mit AMHR2 verbundenen Signalwege moduliert.

Dutasteride

164656-23-9sc-207600
10 mg
¥1884.00
2
(1)

Dutasterid hemmt, ähnlich wie Finasterid, die 5α-Reduktase und wirkt sich indirekt auf die AMHR2-Signalgebung aus, indem es den Dihydrotestosteronspiegel moduliert.

Cyproterone Acetate

427-51-0sc-204703
sc-204703A
100 mg
250 mg
¥677.00
¥2245.00
5
(1)

Cyproteronacetat wirkt als Androgenrezeptor-Antagonist und Gestagen und beeinflusst AMHR2 indirekt durch Modulation der hormonellen Signalübertragung.