Chemische Inhibitoren von Metallothionein 1G können ihre hemmende Wirkung durch direkte Interaktion mit den Metallbindungsstellen des Proteins entfalten. Cadmiumchlorid beispielsweise bindet an Metallothionein 1G, wodurch das Protein sequestriert und seine Fähigkeit, essenzielle Metalle zu binden, die für seine Entgiftungs- und Metallpufferungsfunktion entscheidend sind, gehemmt wird. In ähnlicher Weise greift Quecksilber(II)-chlorid die Sulfhydrylgruppen von Metallothionein 1G an und hemmt seine Metallbindungskapazität, wodurch seine Funktion bei der zellulären Metallionenregulierung gestört wird. Silbernitrat reagiert mit den Thiolgruppen in Metallothionein 1G, was zur Inaktivierung seiner Fähigkeit zur Regulierung von Zink- und Kupferionen führt. Blei(II)-acetat und Bismut(III)-nitrat binden ebenfalls an die Thiolgruppen von Metallothionein 1G, wodurch seine normale Funktion gehemmt und die Metallhomöostase innerhalb der Zelle gestört wird.
Andere Metallionen, wie die von Kupfer(II)-sulfat und Zinkchlorid, können die Metallbindungsstellen von Metallothionein 1G sättigen, wodurch seine regulierende Funktion bei der Zinkhomöostase gehemmt und seine Schutzfunktion bei der Metallentgiftung abgeschwächt wird. Nickel(II)-sulfat und Kobalt(II)-chlorid konkurrieren beide mit physiologischen Metallionen um die Bindung an Metallothionein 1G, wodurch dessen homöostatische Funktion und seine Rolle beim Schutz vor Metalltoxizität gestört werden. Cisplatin, eine bekannte Platinverbindung, bildet Addukte mit den Thiolgruppen von Metallothionein 1G, wodurch die wesentlichen Metallionen-Bindungsstellen blockiert werden und die Entgiftungskapazität des Proteins beeinträchtigt wird. Schließlich bildet Gold(III)-chlorid stabile Komplexe mit den Schwefelatomen in Metallothionein 1G und hemmt dessen Metallionenbindungs- und Speicherfunktionen, was die zelluläre Abwehr gegen Metalltoxizität beeinträchtigt.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cadmium chloride, anhydrous | 10108-64-2 | sc-252533 sc-252533A sc-252533B | 10 g 50 g 500 g | ¥632.00 ¥2065.00 ¥3971.00 | 1 | |
Cadmiumchlorid bindet direkt an Metallothionein 1G, was zur Sequestrierung des Proteins führt und seine Fähigkeit zur Bindung essentieller Metalle hemmt, wodurch seine Metallpufferungs- und Entgiftungsfunktionen gehemmt werden. | ||||||
Silver nitrate | 7761-88-8 | sc-203378 sc-203378A sc-203378B | 25 g 100 g 500 g | ¥1286.00 ¥4265.00 ¥12196.00 | 1 | |
Silbernitrat reagiert mit den Thiolgruppen im Metallothionein 1G, wodurch dessen Fähigkeit, Zink- und Kupferionen in der Zelle zu binden und zu regulieren, beeinträchtigt wird. | ||||||
Lead(II) Acetate | 301-04-2 | sc-507473 | 5 g | ¥959.00 | ||
Blei(II)-acetat interagiert mit Metallothionein 1G durch Bindung an seine Thiolgruppen, wodurch die normale Metallbindungsfunktion des Proteins gehemmt und die Metallhomöostase gestört wird. | ||||||
Copper(II) sulfate | 7758-98-7 | sc-211133 sc-211133A sc-211133B | 100 g 500 g 1 kg | ¥519.00 ¥1376.00 ¥2132.00 | 3 | |
Kupfer(II)-sulfat kann sich bevorzugt an Metallothionein 1G binden, was die regulierende Rolle des Proteins im Zinkstoffwechsel und seine Schutzwirkung gegen Kupfertoxizität hemmen kann. | ||||||
Zinc | 7440-66-6 | sc-213177 | 100 g | ¥542.00 | ||
Zinkchlorid kann die Metallbindungsstellen von Metallothionein 1G sättigen, was seine regulierende Funktion bei der Zinkhomöostase hemmt und seine Schutzfunktion bei der Metallentgiftung abschwächt. | ||||||
Nickel Sulfate | 7786-81-4 | sc-507407 | 5 g | ¥711.00 | ||
Nickel(II)-Sulfat kann sich an Metallothionein 1G binden, was zu einer Hemmung seiner Metallbindungsstellen führt, wodurch seine Funktion bei der Metallionen-Homöostase und dem Schutz vor Metalltoxizität gestört wird. | ||||||
Cobalt(II) chloride | 7646-79-9 | sc-252623 sc-252623A | 5 g 100 g | ¥722.00 ¥1986.00 | 7 | |
Cobalt(II)-chlorid konkurriert mit physiologischen Metallionen um die Bindung an Metallothionein 1G, wodurch die Metallbindungskapazität des Proteins und seine Rolle bei der Aufrechterhaltung des Metallionengleichgewichts gehemmt werden. | ||||||
Cisplatin | 15663-27-1 | sc-200896 sc-200896A | 100 mg 500 mg | ¥1557.00 ¥4287.00 | 101 | |
Cisplatin bildet Addukte mit den Thiolgruppen von Metallothionein 1G, wodurch dessen Funktion gehemmt wird, indem die Bindungsstellen für essentielle Metallionen blockiert werden, wodurch seine Entgiftungskapazität beeinträchtigt wird. | ||||||
Gold(III) chloride | 13453-07-1 | sc-250066 | 250 mg | ¥632.00 | ||
Gold(III)-chlorid kann mit den Schwefelatomen in Metallothionein 1G stabile Komplexe bilden, wodurch dessen Metallionenbindungs- und -speicherfunktionen gehemmt werden und seine Rolle bei der zellulären Abwehr gegen Metalltoxizität beeinträchtigt wird. | ||||||