Date published: 2026-2-10

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Metallothionein 1A Inhibitoren

Gängige Metallothionein 1A Inhibitors sind unter underem 2,3-Dimercapto-1-propanol CAS 59-52-9, Penicillamine CAS 52-67-5, Deferoxamine CAS 70-51-9, Triethylenetetramine CAS 112-24-3 und Zinc CAS 7440-66-6.

Metallothionein-1A-Inhibitoren stellen eine spezifische Klasse chemischer Verbindungen dar, die auf die Aktivität von Metallothionein 1A (MT1A), einem kleinen, zysteinreichen Protein, das in verschiedenen Geweben des menschlichen Körpers vorkommt, abzielen und diese modulieren sollen. Diese Inhibitoren sind im Bereich der Molekularbiologie und der biochemischen Forschung von großer Bedeutung, da sie als wertvolle Werkzeuge zur Aufklärung der biologischen Funktionen und der mit MT1A verbundenen Regulierungsmechanismen dienen. Metallothioneine, einschließlich MT1A, spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Metallionen, insbesondere Zink und Kupfer, in Zellen. Sie zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, diese Metalle zu binden und zu speichern, wodurch ihre Bioverfügbarkeit beeinflusst wird und sie an verschiedenen physiologischen Prozessen beteiligt sind. Es ist bekannt, dass insbesondere MT1A als Reaktion auf Schwermetallexposition und oxidativen Stress hochreguliert wird und als wesentlicher Bestandteil des zellulären Abwehrsystems gegen Metalltoxizität und oxidative Schäden dient.

Metallothionein-1A-Inhibitoren wirken, indem sie die Funktion von MT1A beeinträchtigen, in der Regel durch die reversible Bindung an seine Cysteinreste. Diese Bindung kann die Metallbindungskapazität von MT1A stören, was letztlich seine Fähigkeit beeinträchtigt, essenzielle Metallionen zu sequestrieren und zu regulieren. Daher setzen Forscher diese Inhibitoren ein, um die Auswirkungen von MT1A auf die zelluläre Metallhomöostase, die Genexpression und die nachgeschalteten Signalwege zu untersuchen. Durch die selektive Hemmung von MT1A können Wissenschaftler Einblicke in seine Rolle bei verschiedenen physiologischen und pathologischen Zuständen gewinnen, einschließlich metallbedingter Krankheiten und Krebs. Insgesamt sind Metallothionein-1A-Inhibitoren unverzichtbare Werkzeuge, um unser Verständnis der Metalloprotein-Biologie voranzubringen, und haben potenzielle Auswirkungen auf die Entwicklung neuer Strategien im Rahmen der Grundlagenforschung und darüber hinaus.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Penicillamine

52-67-5sc-205795
sc-205795A
1 g
5 g
¥519.00
¥1083.00
(0)

Bindet an Schwermetalle wie Kupfer und Quecksilber und wirkt sich möglicherweise auf Metallothionein 1A aus.

Deferoxamine

70-51-9sc-507390
5 mg
¥2877.00
(0)

Ein starker Eisenchelator, der die Verfügbarkeit von Eisen für die Bindung von Metallothionein 1A verringern kann.

Zinc

7440-66-6sc-213177
100 g
¥542.00
(0)

Kann Zinkionen liefern, die das Metallothionein 1A sättigen und seine Aktivität beeinträchtigen können.

DMSA (Meso-2,3-dimercaptosuccinic acid)

304-55-2sc-204732
sc-204732A
1 g
5 g
¥429.00
¥1061.00
1
(0)

Chelatiert Blei und Quecksilber; kann sich indirekt auf Metallothionein 1A auswirken, indem es die Metallverfügbarkeit verändert.

Cilastatin

82009-34-5sc-207434
10 mg
¥2144.00
(0)

Ein Dehydropeptidase-Inhibitor, der auch metallchelatbildende Eigenschaften besitzt.

Disulfiram

97-77-8sc-205654
sc-205654A
50 g
100 g
¥598.00
¥1004.00
7
(1)

Bindet an Kupfer, was die Kupferbindungsfähigkeit von Metallothionein 1A beeinflussen kann.