Melanom-Marker-Inhibitoren stellen keine eigene chemische Klasse im Bereich der organischen oder anorganischen Chemie dar. Vielmehr handelt es sich um eine konzeptionelle Gruppierung biologischer Wirkstoffe, die auf spezifische molekulare Marker oder Signalwege abzielen, die mit Melanomen, einer Form von Hautkrebs, in Verbindung stehen. Um diese Kategorie besser zu verstehen, müssen wir die zugrunde liegende Molekularbiologie und die Mechanismen erforschen, auf die diese Inhibitoren abzielen.
Das Melanom, ein bösartiger Tumor, der von Melanozyten ausgeht, weist häufig genetische Mutationen auf, die sein Fortschreiten vorantreiben. Einige dieser Mutationen betreffen Gene wie BRAF und NRAS, die eine entscheidende Rolle für das Wachstum und die Vermehrung der Zellen spielen. Die Inhibitoren richten sich in erster Linie gegen mutierte BRAF-Proteine. Diese Inhibitoren gehören zu einer chemischen Klasse, die als Kinaseinhibitoren bekannt ist. Sie blockieren selektiv die Aktivität der mutierten BRAF-Kinasen, die in Melanomzellen überaktiv sind. Auf diese Weise sollen sie die abnorme Signalkaskade, die eine unkontrollierte Zellteilung fördert, eindämmen. Neben den BRAF-Inhibitoren gibt es auch MEK-Inhibitoren, die eine weitere Untergruppe innerhalb der breiteren Kategorie der Melanom-Marker-Inhibitoren bilden. Diese Inhibitoren wirken stromabwärts von BRAF im MAPK-Signalweg und zielen darauf ab, die abweichenden Zellwachstumssignale weiter zu dämpfen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Melanom-Marker-Inhibitoren auf eine Reihe von biologischen Wirkstoffen, meist Kinase-Inhibitoren, beziehen, die in spezifische molekulare Signalwege eingreifen sollen, die bei der Melanomentwicklung eine Rolle spielen. Diese Wirkstoffe zielen auf die zugrundeliegenden genetischen Mutationen und Signalkaskaden ab, die zur Bösartigkeit beitragen, mit dem Ziel, die Vermehrung und das Überleben von Melanomzellen zu verhindern.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Vemurafenib | 918504-65-1 | sc-364643 sc-364643A | 10 mg 50 mg | ¥1320.00 ¥4772.00 | 11 | |
Vemurafenib ist ein BRAF-Inhibitor. | ||||||
Dabrafenib | 1195765-45-7 | sc-364477 sc-364477A sc-364477B sc-364477C sc-364477D | 5 mg 25 mg 50 mg 100 mg 10 g | ¥1591.00 ¥2933.00 ¥3136.00 ¥4637.00 ¥140856.00 | 6 | |
Dabrafenib ist ein BRAF-Hemmer. | ||||||
Trametinib | 871700-17-3 | sc-364639 sc-364639A sc-364639B | 5 mg 10 mg 1 g | ¥1286.00 ¥1873.00 ¥10684.00 | 19 | |
Trametinib ist ein MEK-Inhibitor, der häufig in Kombination mit BRAF-Inhibitoren wie Vemurafenib eingesetzt wird. | ||||||
Encorafenib | 1269440-17-6 | sc-507422 | 1 mg | ¥1297.00 | ||
Encorafenib ist ein BRAF-Inhibitor, der in Kombination mit Binimetinib (einem MEK-Inhibitor) eingesetzt wird. | ||||||
MEK 162 | 606143-89-9 | sc-488879 | 10 mg | ¥3452.00 | ||
Binimetinib ist der MEK-Inhibitor, der in Kombination mit Encorafenib eingesetzt wird. | ||||||
Selumetinib | 606143-52-6 | sc-364613 sc-364613A sc-364613B sc-364613C sc-364613D | 5 mg 10 mg 100 mg 500 mg 1 g | ¥327.00 ¥925.00 ¥4738.00 ¥21402.00 ¥34083.00 | 5 | |
Selumetinib ist ein MEK-Inhibitor in der Erprobung. | ||||||