Date published: 2026-2-9

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Mcl-1L Inhibitoren

Gängige Mcl-1L Inhibitors sind unter underem S63845 CAS 1799633-27-4, A-1210477 CAS 1668553-26-1 und UMI-77 CAS 518303-20-3.

Mcl-1L-Inhibitoren gehören zu einer besonderen chemischen Klasse, die in der Molekularbiologie und der Arzneimittelforschung große Aufmerksamkeit erregt hat. Diese Inhibitoren sind speziell darauf ausgerichtet, die Aktivität der Proteine der myeloischen Zellleukämie 1 (Mcl-1), die eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des programmierten Zelltods (Apoptose) spielen, anzugehen und zu modulieren. Mcl-1, ein Mitglied der Bcl-2-Proteinfamilie, wirkt als anti-apoptotischer Faktor, indem es die Zelltodprozesse hemmt und das Überleben der Zellen fördert. Mcl-1L-Inhibitoren sind sorgfältig entwickelte Moleküle, die in die Interaktion zwischen Mcl-1-Proteinen und anderen zellulären Komponenten, die an apoptotischen Prozessen beteiligt sind, eingreifen. Durch die Unterbrechung dieser Wechselwirkungen zielen diese Inhibitoren darauf ab, das Gleichgewicht zwischen Zellüberlebens- und Zelltodmechanismen wiederherzustellen.

Strukturell weisen Mcl-1L-Inhibitoren eine einzigartige Anordnung von funktionellen Gruppen und molekularen Merkmalen auf, die es ihnen ermöglichen, spezifisch mit den Bindungsstellen der Mcl-1-Proteine zu interagieren. Diese Bindungsstellen befinden sich in der Regel in der hydrophoben Furche des Proteins, wo Wechselwirkungen mit anderen Proteinen, wie z. B. den pro-apoptotischen Mitgliedern der Bcl-2-Familie, stattfinden. Mcl-1L-Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, hydrophobe und elektrostatische Wechselwirkungen mit der Proteinoberfläche einzugehen, was letztlich zur Verhinderung von Protein-Protein-Wechselwirkungen führt, die die Überlebenssignale der Zellen unterstützen. Das rationale Design dieser Inhibitoren beinhaltet die Identifizierung von Schlüsselresten innerhalb der Mcl-1-Bindungstasche und die Entwicklung von Verbindungen, die mit diesen Resten mit hoher Affinität und Selektivität interagieren können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mcl-1L-Inhibitoren eine besondere Klasse von Molekülen darstellen, die darauf abzielen, die Funktion von Mcl-1-Proteinen zu modulieren, die für das Überleben und die Apoptose von Zellen entscheidend sind. Durch ihre komplexe molekulare Struktur und strategische Bindungsinteraktionen haben diese Inhibitoren das Potenzial, kritische zelluläre Prozesse zu beeinflussen, indem sie die anti-apoptotischen Funktionen von Mcl-1 stören. Laufende Forschungsarbeiten zielen darauf ab, das Design und die Wirksamkeit dieser Inhibitoren zu verfeinern und ihre potenzielle Anwendung in verschiedenen biologischen Kontexten zu erhellen.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

S63845

1799633-27-4sc-507518
1 mg
¥1692.00
(0)

Es bindet sich spezifisch an die BH3-Bindungsrille von Mcl-1 und verhindert so die Interaktion zwischen Mcl-1 und proapoptotischen Proteinen, was zur Hemmung der Mcl-1-Aktivität und zur Förderung der Apoptose in Krebszellen führt.

A-1210477

1668553-26-1sc-507474
5 mg
¥2200.00
(0)

Es ist zwar in erster Linie ein Bcl-xL-Inhibitor, beeinträchtigt aber auch die Funktion von Mcl-1, indem es an bestimmte Regionen des Proteins bindet, seine anti-apoptotische Aktivität hemmt und die Apoptose in Krebszellen auslöst.

UMI-77

518303-20-3sc-507475
5 mg
¥1467.00
(0)

Stört Mcl-1-Protein-Protein-Wechselwirkungen durch Bindung an Mcl-1 oder seine Bindungspartner, verhindert die Bildung von Mcl-1-Komplexen, die für seine anti-apoptotische Funktion unerlässlich sind, und fördert den Tod von Krebszellen.