Malin-Inhibitoren, manchmal auch als NHLRC1-Inhibitoren bezeichnet, umfassen eine Klasse von Chemikalien, die darauf abzielen, die enzymatische Aktivität des NHLRC1-Proteins, auch bekannt als Malin, zu modulieren. Diese Inhibitoren wirken, indem sie mit dem Protein interagieren, um seine Ubiquitin-Ligase-Aktivität zu unterdrücken und so das Gleichgewicht des Proteinabbaus innerhalb der Zelle zu verändern. Dieser Prozess ist für die Aufrechterhaltung der zellulären Proteinhomöostase von entscheidender Bedeutung, da NHLRC1 an der Markierung fehlgefalteter Proteine für den Abbau beteiligt ist.
Malin-Inhibitoren wirken, indem sie direkt an das NHLRC1-Protein binden und dadurch dessen Interaktion mit Substraten blockieren. Dadurch kann die Ubiquitinierung von Zielproteinen verhindert werden, was zu einer Verringerung ihres Abbaus führt. Eine weitere Wirkungsweise dieser Inhibitoren besteht darin, den Aufbau des E3-Ligase-Komplexes zu stören, zu dem NHLRC1 gehört. Indem sie diesen Komplex destabilisieren, können diese Inhibitoren die Gesamtaktivität der Ubiquitin-Ligase in der Zelle verringern. Es ist auch erwähnenswert, dass diese Inhibitoren sehr spezifisch sein können, da sie oft so konzipiert sind, dass sie mit einzigartigen strukturellen Motiven innerhalb des NHLRC1-Proteins interagieren. Trotz der unterschiedlichen Wirkmechanismen haben alle Malin-Inhibitoren die gemeinsame Eigenschaft, die Aktivität von NHLRC1 zu modulieren und damit die umfassenderen zellulären Prozesse des Proteinabbaus und der Homöostase zu beeinflussen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Curcumin kann die Expression von Hitzeschockproteinen erhöhen, die bei der Rückfaltung fehlgefalteter Proteine eine Rolle spielen. Dies kann sich indirekt auf die Aktivität von NHLRC1 auswirken. | ||||||
Resveratrol | 501-36-0 | sc-200808 sc-200808A sc-200808B | 100 mg 500 mg 5 g | ¥903.00 ¥2482.00 ¥5190.00 | 64 | |
Resveratrol kann SIRT1 aktivieren, eine Protein-Deacetylase, die die Autophagie reguliert und möglicherweise den Abbau von fehlgefalteten Proteinen beeinflusst. | ||||||
Quercetin | 117-39-5 | sc-206089 sc-206089A sc-206089E sc-206089C sc-206089D sc-206089B | 100 mg 500 mg 100 g 250 g 1 kg 25 g | ¥124.00 ¥192.00 ¥1241.00 ¥2821.00 ¥10560.00 ¥564.00 | 33 | |
Quercetin kann die Proteasomaktivität hemmen und damit möglicherweise den Abbau von fehlgefalteten Proteinen beeinflussen. | ||||||
Celastrol, Celastrus scandens | 34157-83-0 | sc-202534 | 10 mg | ¥1783.00 | 6 | |
Celastrol kann eine Hitzeschockreaktion auslösen und den Proteinabbau beeinflussen, was sich indirekt auf NHLRC1 auswirkt. | ||||||
D-(+)-Trehalose Anhydrous | 99-20-7 | sc-294151 sc-294151A sc-294151B | 1 g 25 g 100 g | ¥338.00 ¥1884.00 ¥2933.00 | 2 | |
Trehalose kann die Autophagie fördern, einen Prozess, der am Abbau von fehlgefalteten Proteinen beteiligt ist. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin kann die Autophagie fördern, was sich möglicherweise indirekt auf die Funktion von NHLRC1 auswirkt. | ||||||
Metformin | 657-24-9 | sc-507370 | 10 mg | ¥891.00 | 2 | |
Metformin kann die AMPK-Aktivierung stimulieren, die Autophagie regulieren und sich möglicherweise auf NHLRC1 auswirken. | ||||||
MG-132 [Z-Leu- Leu-Leu-CHO] | 133407-82-6 | sc-201270 sc-201270A sc-201270B | 5 mg 25 mg 100 mg | ¥677.00 ¥2990.00 ¥11282.00 | 163 | |
MG-132 ist ein Proteasom-Inhibitor, der den Proteinabbau verändern kann, was sich indirekt auf NHLRC1 auswirkt. | ||||||
Bortezomib | 179324-69-7 | sc-217785 sc-217785A | 2.5 mg 25 mg | ¥1523.00 ¥12241.00 | 115 | |
Bortezomib ist ein Proteasom-Inhibitor, der sich möglicherweise auf den Abbau von fehlgefalteten Proteinen auswirkt. | ||||||
Chloroquine | 54-05-7 | sc-507304 | 250 mg | ¥778.00 | 2 | |
Chloroquin kann die Autophagie hemmen und damit indirekt die Funktion von NHLRC1 beeinflussen. | ||||||