Date published: 2026-2-10

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mAChR M5 Inhibitoren

Gängige mAChR M5 Inhibitors sind unter underem Biperiden hydrochloride CAS 1235-82-1, Scopolamine CAS 51-34-3, Atropine CAS 51-55-8 und Himbacine CAS 6879-74-9.

mAChR-M5-Inhibitoren bilden eine chemische Klasse, die auf die Modulation des M5-Subtyps muskariner Rezeptoren abzielt. Der M5-Rezeptor, der vom CHRM5-Gen kodiert wird, wird vorwiegend im zentralen Nervensystem exprimiert und ist an der Modulation der Dopaminfreisetzung und anderer Neurotransmittersysteme beteiligt. Selektive Inhibitoren für den M5-Rezeptor sind zwar nicht üblich, aber mehrere antimuskarinische Wirkstoffe können seine Aktivität indirekt beeinflussen. Inhibitoren wie Scopolamin und Atropin sind klassische Muskarinrezeptorantagonisten mit einem breiten Wirkungsspektrum auf alle Muskarinrezeptor-Subtypen. Ihre Hemmung von M5 ist Teil einer umfassenderen antagonistischen Wirkung auf das parasympathische System. Scopolamin bindet beispielsweise an die Acetylcholin-Bindungsstelle auf Muskarinrezeptoren und verhindert so, dass der Neurotransmitter seine Wirkung entfaltet. Andere Wirkstoffe wie Pirenzepin und Telenzepin sind selektiv für den M1-Subtyp, können aber das cholinerge System so modulieren, dass die Funktionalität der M5-Rezeptoren beeinträchtigt wird. Die Veränderungen der cholinergen Übertragung, die durch die Blockade der M1-Rezeptoren entstehen, können aufgrund der Vernetzung der neuronalen Signalwege nachgeschaltete Auswirkungen auf die M5-Rezeptoren haben.

Einige Verbindungen, wie Darifenacin und 3-Quinuclidinylbenzilat, haben eine höhere Affinität für andere Muskarinrezeptor-Subtypen, doch ihre Wirkung führt zu einer veränderten cholinergen Neurotransmission, die die Aktivität der M5-Rezeptoren beeinflusst. Dieser indirekte Einfluss entsteht, weil die verschiedenen Muskarinrezeptoren nicht isoliert funktionieren, sondern Teil eines komplexen Zusammenspiels innerhalb des Nervensystems sind. Durch die Veränderung des Gleichgewichts der muskarinischen Signalübertragung können diese Wirkstoffe die physiologischen Prozesse modulieren, an denen der M5-Rezeptor beteiligt ist, obwohl sie keine direkten Antagonisten dieses spezifischen Subtyps sind.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Biperiden hydrochloride

1235-82-1sc-203846
sc-203846A
10 mg
50 mg
¥1805.00
¥5697.00
(0)

Biperidenhydrochlorid wirkt als selektiver Antagonist an muskarinischen M5-Rezeptoren und zeichnet sich durch seine einzigartige Fähigkeit aus, die Acetylcholinbindung durch sterische Hinderung zu stören. Die besondere molekulare Architektur dieser Verbindung ermöglicht es, inaktive Rezeptorkonformationen zu stabilisieren und so die nachgeschalteten Signalkaskaden wirksam zu modulieren. Seine Interaktionskinetik zeichnet sich durch Präzision aus und ermöglicht eine gezielte Hemmung, die eine Feinabstimmung der zellulären Signaldynamik ohne Breitspektrumeffekte ermöglicht.

4-DAMP

1952-15-4sc-200167
50 mg
¥2211.00
5
(1)

4-DAMP ist ein potenter und selektiver Agonist für muskarinische M5-Rezeptoren, der sich durch seine Fähigkeit auszeichnet, die Rezeptoraktivierung durch spezifische Wasserstoffbrückenbindungsinteraktionen zu verstärken. Diese Verbindung weist eine einzigartige Konformationsflexibilität auf, die es ihr ermöglicht, aktive Rezeptorzustände zu stabilisieren und nachgeschaltete Signalwege zu fördern. Seine Reaktionskinetik zeigt einen schnellen Wirkungseintritt, was eine präzise Modulation zellulärer Reaktionen bei gleichzeitiger Minimierung von Off-Target-Effekten ermöglicht und ihn zu einem wertvollen Instrument für die Untersuchung der Rezeptordynamik macht.

Scopolamine

51-34-3sc-473216
sc-473216A
sc-473216B
100 mg
500 mg
1 g
¥1941.00
¥5709.00
¥8868.00
2
(0)

Ein muskarinischer Antagonist, der den M5 mAChR durch kompetitive Bindung an dieselbe Stelle wie Acetylcholin hemmen kann.

Atropine

51-55-8sc-252392
5 g
¥2302.00
2
(1)

Ein nicht-selektiver Muscarin-Antagonist, der die Wirkung von Acetylcholin an allen Muscarin-Rezeptoren, einschließlich M5, blockieren kann.