Date published: 2026-2-10

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KV6.3 Inhibitoren

Gängige KV6.3 Inhibitors sind unter underem Quinidine CAS 56-54-2, Amiodarone CAS 1951-25-3, Clofilium tosylate CAS 92953-10-1, Haloperidol CAS 52-86-8 und 4-Aminopyridine CAS 504-24-5.

Zu den chemischen Inhibitoren von KV6.3 gehören eine Reihe von Verbindungen, die die Fähigkeit des Proteins, Kaliumionen durch Zellmembranen zu leiten, beeinträchtigen. Chinidin beispielsweise kann KV6.3 blockieren, indem es direkt an seine Pore bindet und so den Fluss von Kaliumionen behindert, der für die Leitfähigkeit des Proteins wesentlich ist. In ähnlicher Weise wirkt Amiodaron auf den Inaktivierungs-Gating-Mechanismus von KV6.3, was zu einer Verringerung des Kalium-Effluxes führt und die Funktion des Proteins im Wesentlichen hemmt. Linopirdin zielt ebenfalls auf die Kanalpore von KV6.3 ab und behindert so den Fluss von Kaliumionen und hemmt die M-Ströme, die mit der durch KV6.3 modulierten neuronalen Aktivität verbunden sind. Clofilium-Tosylat verfolgt einen anderen Ansatz, indem es sich an den offenen Zustand von KV6.3 bindet und so direkt den Durchfluss von Kaliumionen durch den Kanal blockiert.

Wie auch andere Inhibitoren kann Correolide mit dem Spannungssensor von KV6.3 interagieren, wodurch der Kanal in seinem geschlossenen Zustand stabilisiert und an der Öffnung gehindert wird, was zu einer Hemmung führt. Dofetilid blockiert die Kanalpore und behindert so den Fluss von Kaliumionen durch KV6.3, der für die elektrische Signalgebung des Proteins entscheidend ist. Haloperidol kann durch seine Wirkung auf die Gating-Eigenschaften von KV6.3 die Leitfähigkeit von Kaliumionen verringern. Die Verbindung 4-Aminopyridin hemmt KV6.3 durch eine ähnliche Blockierung der Kanalpore, was zu einer Verringerung des Kaliumionenflusses und der Kanalfunktion führt. Tetraethylammonium dient als Inhibitor, indem es die Kanalpore blockiert und so den normalen Kaliumionenfluss unterbricht. XE991 verhindert durch Bindung an die Kanalpore die für die KV6.3-Aktivität wichtige Kaliumionenleitung. Astemizol verändert die spannungsempfindliche Domäne von KV6.3, was zu einem verringerten Kalium-Efflux und einer anschließenden Hemmung des Proteins führt. Riluzol kann die Inaktivierungseigenschaften von KV6.3 modulieren, indem es die Kaliumionenleitfähigkeit verringert und damit die Kanalaktivität hemmt. Jede Chemikalie, die die Leitfähigkeit oder das Gating von KV6.3 verändert, bietet einen mechanistischen Einblick in die Art und Weise, wie der Fluss von Kaliumionen, der für die Funktion von KV6.3 wesentlich ist, gehemmt werden kann.

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Quinidine

56-54-2sc-212614
10 g
¥1173.00
3
(1)

Chinidin kann KV6.3 blockieren, indem es sich an die Pore des Kanals bindet, den Durchgang von Kaliumionen verhindert und so die Leitfähigkeit des Kanals hemmt.

Amiodarone

1951-25-3sc-480089
5 g
¥3588.00
(1)

Amiodaron hemmt KV6.3, indem es das Inaktivierungs-Gating des Kanals verändert, was zu einem verminderten Kalium-Efflux und einer Kanalhemmung führt.

Clofilium tosylate

92953-10-1sc-391228
sc-391228A
25 mg
100 mg
¥4930.00
¥11733.00
1
(0)

Clofilium Tosylat hemmt KV6.3, indem es an den offenen Zustand des Kanals bindet und dadurch die Leitfähigkeit von Kaliumionen behindert.

Haloperidol

52-86-8sc-507512
5 g
¥2144.00
(0)

Haloperidol kann KV6.3 hemmen, indem es die Gating-Eigenschaften des Kanals verändert, was zu einer Verringerung der Leitfähigkeit von Kaliumionen führt.

4-Aminopyridine

504-24-5sc-202421
sc-202421B
sc-202421A
25 g
1 kg
100 g
¥429.00
¥13031.00
¥1376.00
3
(2)

4-Aminopyridin hemmt KV6.3, indem es die Kanalpore blockiert, was zu einem verringerten Kaliumionenfluss führt und dadurch die Funktion des Kanals hemmt.

Riluzole

1744-22-5sc-201081
sc-201081A
sc-201081B
sc-201081C
20 mg
100 mg
1 g
25 g
¥226.00
¥2177.00
¥2403.00
¥3576.00
1
(1)

Riluzol kann KV6.3 hemmen, indem es die Inaktivierungseigenschaften des Kanals moduliert und so die Kaliumionenleitfähigkeit reduziert und die Kanalaktivität hemmt.