KIR3.2-Inhibitoren gehören zu einer spezifischen chemischen Klasse, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, selektiv auf die Funktion der Kalium-Ionenkanäle der Unterfamilie J, Mitglied 2 (KIR3.2), einzuwirken und diese zu modulieren. Diese Ionenkanäle sind wichtige Bestandteile der Zellmembran in verschiedenen Geweben und spielen eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Kaliumionenflusses durch die Zellmembran. Durch die selektive Hemmung von KIR3.2-Kanälen können diese Inhibitoren die zelluläre Erregbarkeit und Signalprozesse, die auf den Kaliumfluss angewiesen sind, wirksam modulieren. Der genaue Wirkmechanismus besteht in der Bindung der KIR3.2-Inhibitoren an bestimmte Regionen des Kanalproteins, wodurch dessen Konformation verändert wird und die Ionenleitung durch die Pore verringert wird.
Diese Modulation der Ionenkanalaktivität kann wichtige Auswirkungen auf verschiedene physiologische Prozesse haben, z. B. auf die neuronale Erregbarkeit, die Herzfunktion und die Hormonausschüttung, um nur einige zu nennen. Mit dem Fortschreiten der Forschung kann das Verständnis der funktionellen Folgen der KIR3.2-Hemmung den Weg für potenzielle Anwendungen in verschiedenen Studienbereichen ebnen. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass der Schwerpunkt derzeit ausschließlich auf der Aufklärung der mechanistischen Aspekte dieser Hemmstoffe liegt.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Fluoxetine | 54910-89-3 | sc-279166 | 500 mg | ¥3588.00 | 9 | |
Das vor allem als Antidepressivum bekannte Fluoxetin hemmt nachweislich Kir3.2-Kanäle. | ||||||
Baicalein | 491-67-8 | sc-200494 sc-200494A sc-200494B sc-200494C | 10 mg 100 mg 500 mg 1 g | ¥361.00 ¥474.00 ¥1828.00 ¥3294.00 | 12 | |
Die Flavonoidverbindung Baicalein, die in Scutellaria baicalensis vorkommt, moduliert Berichten zufolge Kir3.2-Kanäle, was die neuronale Erregbarkeit beeinflussen könnte. | ||||||
Silymarin group, mixture of isomers | 65666-07-1 | sc-301806 | 50 g | ¥3667.00 | ||
Das in der Mariendistel enthaltene Silymarin hemmt in bestimmten Versuchsmodellen Kir3.2-Kanäle. | ||||||